Aus dem Gerichtssaal

„Professoren“ verurteilt

Drei Dutzend Betrüger haben Rentner im ganzen Land mit einem schändlichen Trick betrogen.
20. Februar 2024 17:08

Gleich 33 Betrüger wurden vom Gericht in Szombathely in zweiter Instanz verurteilt, die ältere, kranke Menschen täuschten. Unter dem Vorwand einer „Diagnose“ erklärten die Täter, die keine medizinische Qualifikation hatten, sich aber als Ärzte oder „Professoren“ ausgaben, den Opfern, dass sie an einer schweren, tödlichen Krankheit leiden würden.

Für die an Ort und Stelle „diagnostizierten“ tödlichen Krankheiten hatten die Betrüger sogleich die passenden Präparate zur Heilung dabei. Die Opfer wurden getäuscht und kauften aus Angst vor dem Tod die „Medikamente“, für die sie Hunderttausende Forint bezahlten. Die „Sprechstunden“ fanden in öffentlichen Gebäuden wie Kulturhäusern und Clubs statt, wohin die „Patienten“ nach einer netten telefonischen Einladung ahnungslos hereinspazierten.

Der Hauptangeklagte wurde wegen 347 Fällen von Betrug und fünf Fällen von Urkundenfälschung zu sechs Jahren Haft und einer Geldstrafe von 25 Mio. Forint (65.000 Euro) verurteilt, während seine Mitangeklagten mit kürzeren Haftstrafen und entsprechend niedrigeren Geldstrafen davonkamen.

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