Nationale Konsultation
99% der Antwortgeber sind gegen genmanipuliertes ukrainisches Getreide, Waffenlieferungen in die Ukraine, Gender-Propaganda und Migrantenghettos. Fotos: BZ / Jan Mainka

Glosse: Eindrücke eines Neu-Ungarn

Ungarn sagt nein

Wenn man derzeit durch die Straßen von Budapest geht, dann fallen einem blaue Plakate mit dem Schriftzug „99% NEM“auf.

Dabei handelt es sich um Plakate, mittels derer die Regierung einige Resultate der kürzlichen Volksbefragung („Nationale Konsultation“) kundtut. Bei dieser wurden insgesamt elf Fragen zu Themenkreisen gestellt, bei denen es in jüngster Zeit zwischen Budapest und Brüssel zu größeren Meinungsverschiedenheiten gekommen war.

Nicht nur Orbáns Meinung

Die Absicht, die mit der Befragung verfolgt wurde, ist klar. Es sollte damit unter anderem der Beweis erbracht werden, dass sich Orbán und seine Regierung mit ihrer dezidierten Meinung zu bestimmten Themen durchaus im Konsens mit den ungarischen Bürgern befinden. Nicht nur ein wenig, sondern bei den meisten der elf Fragen sogar zu rund 99 Prozent.

Am besten schnitt mit 99,33% übrigens die Frage zur EU-Migrationspolitik ab, dicht gefolgt von der Frage nach Waffenlieferungen in der Ukraine (99,32%). Nur 0,68% der Befragten sprachen sich für noch mehr Waffenlieferungen in die Ukraine aus. Was für eine friedliebende Bevölkerung! Da ist man aus Deutschland, das sich gerade im Taurus-Fieber befindet, anderes gewohnt.

Die „geringste“ Zustimmung ergab sich mit 97,72% übrigens bei der Frage nach der Unterstützung der Hamas. Möglicherweise ist der Name dieser Organisation vielen der Befragten nicht so geläufig. Mit „Extraprofitsteuer“ (97,89%) konnten viele offensichtlich ebenso wenig etwas anfangen.

Klares Votum

Nun mag man einwenden, dass die Ergebnisse der Konsultation wegen ihrer geringen „Wahlbeteiligung“ eher von bescheidener Aussagekraft sind. Mag sein! Der Punkt in Sachen PR geht aber dennoch ans Regierungslager. Immerhin prangen jetzt unübersehbar landesweit die 99-Prozent-Plakate, und die stellen der Regierung als Repräsentantin der Volksmeinung eher ein positives Zeugnis aus.

Außerdem ist davon auszugehen, dass Vertreter der ungarischen Regierung bei zukünftigen Auseinandersetzungen mit der EU zur Untermauerung der eigenen Positionen sicher genüsslich aus den Ergebnissen dieser Befragung zitieren werden. Und auch das dürfte eher zugunsten der Regierung ausgehen.

Besser eine Nationale Konsultation als nichts!

Klar reichen die Zahlen der Nationalen Konsultation bei weitem nicht an die Durchschlagskraft der Ergebnisse eines gültigen Referendums heran. Mit den Ergebnissen der Konsultationen haben die ungarischen Verhandlungspartner aber trotzdem deutlich mehr in der Tasche als alle ihre westlichen Verbündeten zusammen, die es nach einigen „missglückten“ Referenden inzwischen vorsichtshalber unterlassen, ihre Bevölkerung zu EU-Themen zu befragen.

Hier finden Sie die detaillierten Ergebnisse der Befragung. 

Der Autor ist Dip­lom-­Physiker, machte dann aber die Musik und die Liebe zur Sprache zu seinem Beruf und wurde Kabarettist. In den vergangenen 40 Jahren stand er mehr als 6.000 Mal auf der Bühne und war in zahlreichen Fernsehsendungen zu Gast. Nebenbei schrieb er sechs Bücher. Seit 2020 lebt er mit seiner Frau in der Nähe des Balaton. Mehr zu Detlev Schönauer finden Sie in diesem BZ-Interview.

65 Antworten auf “Ungarn sagt nein

  1. Die Plakate waren schon vor der Auszählung der Umfrage fertig gedruckt. Wenn man fragt wollen Sie verhungern und als Antwort ja oder nein geben kann, ist das Ergebnis eben vorprogrammiert. Diese Umfrag hat nur hunderte Von Millionen Forint für nichts verschlungen. Die millionenfach an die Haushalte verschickten Bögen mit allerlei Suggestivfragen sind alles andere als eine neutrale Meinungserhebung, die Durchführung und die Auswertung sind völlig intransparent. Ausserdem waren in der Umfrage auch sachlich , bewusst, falsche Aussagen dabei. Sind Sie mit den Sanktionen einverstanden, die sich auf Gaslieferungen beziehen?”, lautete etwa eine von ihnen. Dabei gibt es gar keine Gassanktionen. “Sind Sie mit den Brüsseler Ölsanktionen einverstanden?”, so eine weitere Scheinfrage.

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  2. Wenn man aus dem intellektuell kranken, ökosozialistischen Deutschland geflohen ist wie ich letzten Juni, genießt man diese Antworten der 99 %, auch wenn ich etwas Zweifel an diesem hohen Prozentsatz habe, erinnert mich zu sehr an die DDR-Wahlen! Was der vorherige Kommentator, Herr Rieger, als Suggestivantwort einfach abtut, ist in Wirklichkeit die Ansicht eines gesunden Volkes, da die Ungarn keiner permanenten medialen Massenverblödung unterliegen, Man muss natürlich gesunde Ansichten erwarten, egal ob bei Waffenlieferungen, Umvolkung (Masseneinwanderung), Gendergaga, etc. Und woher will er wissen, dass die Plakate schon vor der Umfrage fertig waren, hat er diese selber gedruckt? Klar kosten solche Kampagnen viel Geld, aber nur so begreifen die nur in Sachen BIP nicht wohlhabenden Ungarn, wie reich sie tatsächlich sind, welche Werte sie besitzen, wonach sich etwa 80 Millionen Deutsche sehnen! Wem solche Werte stören, ab ins das untergehende Dummland!

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  3. Herr Haferland, ich lade Sie hiermit herzlichst zu uns in die Firma ein, erzählen Sie das mal meinen Mitarbeitern. Die werde nsich freuen, wenn Sie ihnen erzählen, wie reich sie doch in Wirklichkeit sind, ich übrigens auch, denn dann müsste ich nicht schon wieder diee Löhne erhöhen. Und nach Ihrer Beschreibung können es ja keine 80 Millionen sein. (Sie wissen schon, wegen Migrationshintergrund)

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  4. Jo napot Herr Rieger!

    Wenn nur das BIP als Wert zählt, dann sind Ihre Mitarbeiter wirklich arm! Erzählen Sie doch denen mal, warum Deutschland Rekordauswanderungszahlen hat seit 2016, im Schnitt gut 250.000. Vermutlich halten diese undankbaren Auswanderer es vor Glück nicht aus! Was sind schon die täglichen Gruppenvergewaltigungen, unser Importschlager, siehe Silvester 2015/2016 Köln, Hamburg…, offiziell 12.355 Messerattacken, rechnerisch müssten es gemäß den offiziellen Berliner Werten eher das 5-fache sein. Schon vor der Corona-Plandemie waren 30,5 % der Deutschen Arm, davon 51 % der Rentner! Vielleicht sollte ich Ihnen mal Bilder von flaschensammelnden Rentnern schicken. Und wenn Sie mir mit dem Spruch ankommen, hier gibt es Korruption, dann sage ich nur, in Dummland auch, nennt sich nur anders, rhetorisch vornehmer nämlich Lobbyismus! Mind. 40 % der Parlamentarier sind offiziell Lobbyisten!

    Teil 2 folgt!

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  5. Na ja beim auswandern, können die Ungarn schon mithalten…….Und über Korruption haben Sie, entschuldigen Sie bitte, nicht das Wissen , um da sich so zu positionieren. Aber als Unternehmer in Ungarn ist man halt direkt damit konfrontiert……

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  6. Und Herr Haferland, ich wünsche Ihnen wirklich Gesundheit und ein langes Leben, werden Sie in Ungarn nicht ernsthaft krank, wenn Sie kein dickes Portemonnaie haben….Bereuen Sie es nicht von “Dummland” wie Sie es nennen geflüchtet zu sein.

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    1. Sie haben recht, das Gesundheitswesen hier ist stark verbesserungswürdig! Da ich in Deutschland krankenversichert bin, würde ich mich bei schwerer Krankheit nur dort kassenärztlich behandeln lassen.

      Meine schon 2. Flucht im leben bereue ich gar nicht, ich genieße jeden Tag. Dazu die extreme Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft, Wahnsinn!

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  7. Teil 2:

    Als Buchautor (Abgesang) musste ich Datenträger außerhalb meines Hauses verstecken und diese aufwendig verschlüsseln, da Oppositionelle regelmäßig Hausdurchsuchungen haben, ebenso Richter, die nicht im Sinne des Regimes urteilen (Richter Chritian Dettmar, Weimar). Was meinen Sie, was das für ein tolles Gefühl war, als das Zoll- und Steueramt hier sich mein Haus nach langer Vorankündigung anschaute zwecks Wertüberprüfung. Der eine Beamte sprach super Deutsch, fragte nach meinem Auswanderungsgrund. Da konnte ich nach langer Zeit mal ohne Blatt vor dem Mund mich richtig politisch artikulieren ohne Konsequenzen formulieren zu müssen!

    Achja, was das häufige Argument der niedrigen Löhne, der BIP-Armut betrifft, und was die Ungarn immer vergessen: Diese lebten 40 Jahre unfreiwillig unter dem roten Leichentuch des Bolschewismus, was Massenverelendung bedeutet! Deswegen ist der gesamte ehemalige Ostblock relativ arm, nicht absolut! Die BRD musste über eine Billion Euro bisher in die Ex-DDR reinstecken, um dieses heruntergekommene Land wieder aufzubauen. Als Nationalhymne müsste Mitteldeutschland heute “Auferstanden aus Ruinen” immer abspielen. Ich kenne die DDR bestens. Bin 1961 dort abgehauen, bzw. meine Eltern mit mir. Gegen die DDR 1989 wirkt Ungarn relativ gesehen wie das wohlhabende Dubai, solche Weltenunterschiede! Ungarn hat keinen Sponsor wie die DDR, weshalb es sich der EU-Diktatur unterworfen hat in der Hoffnung auf Gelder. Folglich geht es nur langsam hier aufwärts. Aber die positive Steigung ist erkennbar. während es mit der BRD steil abwärts geht, Stichwort z. B. Deindustrialisierung. Die Industrie haut im großen Stil ab, die verkraftet auch nicht so viel gute Werte. Wir Beide können uns gerne Streiten, wann sich die Lebensstandardskurven der BRD und Ungarn , gemessan am BIP, schneiden werden, sprich Viktor Orban Country die BRD überholt. 30er oder 40er Jahre?

    Németország vége!

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  8. Herr Haferland, das ist leider hier nicht auszudiskutieren, aber ich komme schon seit 1984 regelmässig nach Ungarn und seit 20 Jahren lebe und arbeite ich hier, galuben Sie mir so einfach schwarz weiss – “Dummland schlecht” – Orban gut, ist es nicht. Und ob Ungarn DEutschlan je wirtschaftlich überholt würde ich anhand mehrer Parameter stark bezweifeln. WennSie mal Zeit haben diskutieren wir das gerne sachlcih aus !

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  9. Teil 3/3 (letzter)

    Ich hatte Ihnen gerade einige ungarischen Werte beschrieben wie niedrige Kriminalitätsquote, Meinungsfreiheit. Ich habe eine ungarische Lebensgefährtin in Budapest. Da bin ich nachts mit teurer Fotoausrüstung mit ihr durch die dunkelsten Viertel gegangen ohne Angst! No-go-Areas gibt es hier nicht, in Deutschland dagegen mind. 86, wo sich nur schwer bewaffnet Hundertschaften der Polizei reintrauen. Wissen Sie, was das für ein geiles Gefühl ist, angstfrei hier zu leben? Für Sie sind das keine Werte. Vielleicht sollten Sie mal paar Wochen mit Ihren Mitarbeitern Urlaub machen in Dummland. Tipp: Berlin, das Ruhrgebiet mit den Highlights Duisburg-Marxloh Essen (Clan-Hochburg), Gelsenkirchen…. Nehmen Sie paar hübsche Frauen mit, damit Sie mal Rudelbumsen live erleben! Und sollten Homos in ihrer Reisegruppe dabei sein, die kommen auch auf ihre Kosten, sehen wahrscheinlich die Städte von den Dächern. Tragen Sie unbedingt Kippas für maximales Vergnügen! Die Kinder ihrer Gruppe stecken Sie solange in die Schulen der Großstädte. Keine Angst vor Sprachschwierigkeiten, dort wird nur selten Deutsch gesprochen. In Ungarn, das erlebe ich täglich, wird prozentual mehr Deutsch gesprochen als in manch einer Schule oder manch einem Großstadtviertel! Und sie können an vielen Stellen Drogen kaufen, decken Sie sich ein, die große “Freiheit” ruft. Spätestens dann sind Sie nicht nur Ungarn-Fan, sondern verehren Viktor Orban wie ich, auch wenn er sicherlich kein Heiliger ist, auch er wirft Schatten! Aber man muss alles relativ sehen, absolut betrachtet ist alles Mist im Leben!
    In diesem Sinne herzliche Grüße

    Uwe Haferland (www.uh-verlag.de, http://www.youtube.com/channel/UCyh92DoTa9-etgV2peky4wQ)

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    1. Sicher nicht schön, aber keine schweren Verbrechen mit Körperverletzung. Die Deutschen wünschten sich, es gäbe nur diese relativ betrachtet leichten Straftaten! Messerattacken und Gruppenvergewaltigungen sind da schon eine ganz andere Liga! 90 % der Verbrechen werden in Dummland gar nicht verfolgt mangels Kapazitäten, tauchen folglich auch in keiner Statistik auf, die wiederrum um den Faktor 10 gefälscht sein muss. Man gibt sich erst ab Mord und Totschlag mit Verbrechen ab! So sagte es der Richter und Vorsitzenden des Deutschen Richterbunds, Jens Gnisa bei der Markus Lanz Talkshow!

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  10. Eine sehr interessante Diskussion! Ich kann mich voll umfänglich Herrn Haferland anschließen.
    Ich habe bei einer ähnlichen Diskussion kürzlich eine Antwort einer klugen Frau gehört welche sich nach nach umfänglichen Gemecker ähnlich wie dieser Herr Rieger hier(in Ungarn Alles schlecht, Straßen, Korruption und und und natürlich das Gesundheitswesen…… das deutsche Gesundheitswesen ist unter der Ägide eines …….. auf dem Weg in den Keller) einfach kurz geäussert hat : ” Ihnen sollte man ein Briefmarke auf den Hintern kleben und per Eil ab ins tolle Deutschland. Dem kann ich mich nur anschließen.

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    1. Vielen Dank für die netten Worte, Herr Laue!

      Herrn Rieger schätze ich trotz unseres Dissens , was normal ist, wegen seiner absolut fairen Diskussion! Wer in keiner Diktatur gelebt hat, kann Ungarn überhaupt nicht objektiv beurteilen! Ungarn nicht das gelobte Land, das gibt es nicht! Ich habe vorher das Buch “Richtig Auswandern und besser leben” vom Kopp-Verlag zweimal gelesen! Und kein Land konnte mich absolut überzeugen! Was für Ungarn sprach: Ich verfolge Viktor Orbans Politik schon seit Jahren in Rahmen meines Buchprojektes “Abgesang”. Und eins muss man sagen: Er ist das einzige Bollwerk gegen die EU-Diktatur, sprich gegen den EU-Globalismus, auch wenn er sich gelegentlich für sein Volk prostituieren muss (Stichwort eingefrorene ca. 23 Milliarden Euro). Der wird nicht zu seinem Volk sagen, nun saniert mal Eure Häuser bis zur Emissionsfreiheit! Könnt Ihr nicht? Dann raus, willkommen in der Obdachlosigkeit!

      Mein Auswanderungsbericht: youtube.com/watch?v=JLCHP6AcN_4&t=97s

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    2. Herr Laue, doch sehr sachlich ihr Beitrag, unterlegt mit Arumenten. So lässts sich besser diskutieren. Ich habe mit keinem Wort gsagt, dass alles schlecht in Ungarn ist. Ich lebe hier seit fast 20 Jahren. Aber , und das müssen Sie mir schon zugestehen, habe ich eben auch Erfahrung in gewissen Bereichen, einer davon ist das Gesundheitwesen. Und da liegt in Ungarn viel im Argen. Über die Verteilung von Geldern bei Ausschreibungen, bin ich eigentlich auch sehr gut informiert, und da gehts eben nicht “fair” zu. Deswegen forden die “Diktatoren” der EU (Fachjargon: Brüssel) ja auch Trnasparenz. Wenn man halt diese paar Problme noch von der Fidesz Seite angehen würden, wäre es schon das Land, welche Leute, auch aus dem Westen anzihet. So ist es aber, und das sind Tatsachen , umgekehrt. Viele junge Ungarn wandern gen Westen.

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  11. Um hier mal ein bisschen Sachlichkeit hereinzubringen, damit nicht die größten Schreihälse am Ende immer recht bekommen. Es wurden die aktuellsten Statistiken berücksichtigt, die eine EU-weiten Vergleich aufzeigen und die im Internet verfügbar waren.

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    1. Endlich mal einer mit sachlichen Argumenten!

      Aber Sarkasmus beiseite: Wenn vor der Corona-Plandemie 51 % der Rentner in Armut lebten, durch die selbstverschuldete Rieseninflation sind es jetzt noch mehr, dann haben Sie Verständnis, das ich mich Ihrem Spott nicht ausführlich anschließe! Sie führen hier Bruttorentenbeiträge auf, schallendes Gelächter, netto sieht es ganz anders aus, der Focus hilft Ihnen da gerne weiter:

      https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/altersarmut-viele-rentner-kommen-mit-ihrem-geld-kaum-klar_id_9992375.html#:~:text=Millionen%20Rentner%20bekommen%20unter%20900%20Euro%20im%20Monat&text=Viele%20Ruhest%C3%A4ndler%20beziehen%20weit%20weniger,genau%2050%20Prozent%20der%20Frauen.

      Rein präventiv: Die Zahlen sind zwar von 2018, aber kommen Sie mir bitte nicht mit dem Scheinargument, jedes Jahr wurden die Renten erhöht, Stichtwort Rieseninflation!

      Natürlich liegen die ehemaligen Ostblockstaaten in der EU beim Einkommen ganz hinten!
      Teil 2 folgt sofort!

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      1. Sie verstehen es wahrscheinlich nicht. Das ist doch bei allen gleich. Auch die Ungarn bekommen diese Rente in der Regel nicht. Ich muss aber eine Vergleichsgrundlage haben. Ich kann nicht bei einem Land das und beim anderen Land etwas anderes zugrunde legen. Es geht um eine Rente nach 45 Beitragsjahren und nicht um die tatsächliche Rentenhöhe. Deshalb ist es auch kein Spott, wenn ich sage, dass man in Deutschland grundsätzlich besser dasteht als in Ungarn. Sie müssen meinen Beitrag nicht bloß überfliegen, dann hätten sie das leicht erkennen können!

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  12. Einkommensverteilungen der Mitgliedsstaaten der EU von Eurostat aus dem Jahr 2020

    Wer sich näher mit dem konkreten Verfahren beschäftigen will, kann es unten mit dem Link tun.

    Ungarn liegt hier 2020 mit 7.289 Euro auf dem drittletzten Platz vor Rumänien und Bulgarien. Auch 2022 unveränderter Rangplatz (diesmal laut Statista – allerdings hinter der Bezahlschranke, deshalb kein Link hier).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Einkommensverteilung_in_der_Europ%C3%A4ischen_Union

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  13. Vermögen im europäischen Vergleich aus dem Jahr 2017

    Eine aktuellere Statistik liegt im Moment mir nicht vor. Es geht dabei auch nicht primär um den absoluten Wert, sondern um den Stand im Vergleich zu anderen Ländern. Vielleicht hat jemand ja eine neuere Statistik?

    Hier belegt Ungarn den vorletzten Platz vor Lettland!

    https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/datenreport-2021/private-haushalte-einkommen-und-konsum/329977/vermoegen-im-europaeischen-vergleich/

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  14. Durchschnittsrenten in Europa – Vergleich 2021

    Als Deutscher sollten Sie sich mal nicht so laut über die Höhe der Renten in Deutschland beschweren. Immerhin liegt sie bei 45 Beitragsjahren deutlich über der möglichen ungarischen Rente, auch wenn Sie hier noch geringe Steuern und einen geringen Krankenversicherungsbeitrag zahlen müssen.

    Beachten Sie, dass in Ungarn dank der hohen Mehrwertsteuer die Lebenshaltung bereits 95 % des EU-Durchschnitts ausmacht. Wenn Sie vergleichbare Lebensmittel wie in Deutschland konsumieren, liegen Sie in Ungarn über den deutschen Ausgaben. Sie können sich natürlich umstellen und billigere Lebensmittel wählen, die es in Ungarn auch gibt.

    Hinzu kommen noch Sozialleistungen wie Wohngeld und Bürgergeld, die die kleineren Renten in Ungarn nicht bekommen. Z.B. werden die Miete und Heizkosten übernommen, wenn sie als Single-Haushalt) nur ca. 600 Euro Rente in Deutschland beziehen (bei Verheirateten liegt die Grenze zwischen 1.100 und 1.200.

    Also so schlecht kann es den Rentnern in Deutschland nicht gehen. Wenn man noch bedenkt, dass in Deutschland die hohen Pensionen der ehemaligen Beamten in den Rentendurchschnitt nicht einfließen, dann können Sie sich denken, dass bei einer durchschnittlichen Pension von 3.400 Euro im Monat, der Durchschnitt gewaltig angehoben würde.

    Belgien 1.703 €
    Dänemark 2.837 €
    Deutschland 1.517 €
    Estland 460 €
    Frankreich 1.864
    Finnland 1.841 €
    Frankreich 1.864 €
    Griechenland 1.068 €
    Irland 1.318 €
    Island 2.582 €
    Italien 1.640 €
    Lettland 567 €
    Litauen 330 €
    Luxemburg 3.521 €
    Niederlande 3.089 €
    Norwegen 1.915 €
    Österreich 2.600 €
    Polen 377 €
    Portugal 1.168 €
    Schweden 1.542 €
    Slowakei 1.280 €
    Slowenien 818 €
    Tschechien 872 €
    Ungarn 871 €
    Vereinigtes Königreich 1.887 €

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    1. Interessant, die Rentenhöhe der einzelnen Länder zu sehen. Demnach befinde ich mich als Auslandsdeutsche in Ungarn lebend, noch unter dem Niveau der ungarischen Rente. Von meiner deutschen Jahresrente in Höhe von 12.000 Euro muss ich meine Rente ab dem 1. Euro versteuern, was bedeutet, dass ich 1920 Euro Steuern zahle, ohne Absetzbeträge geltend machen zu können. Mir bleibt demnach eine Monatsrente von 840 EUR. Soviel zum Thema, dass es deutschen Rentner doch gar nicht so schlecht gehe. Dazu kommt noch, dass Ungarn auf ihre Alterrente keine Steuern bezahlen.

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        1. Mit 66 Jahren bin ich in Rente gegangen. Leider sind die deutschen Steuergesetze so, dass ein Auslandsdeutscher ohne Wohnsitz in Deutschland seine Rente ab dem 1. Euro versteuern muss. Die Gruppe der Auslandsdeutschen ist sozusagen Rentner 2. Klasse.

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          1. Hallo Herr Laue, das ist definitiv falsch!

            Sie werden vom Finanzamt zunächst als beschränkt Einkommensteuerpflichtiger bei einem Umzug ins Ausland eingestuft. Das bedeutet, dass keine Freibeträge bei der Berechnung Ihrer steuerlichen Abgaben berücksichtigt werden und das führt dazu, dass Sie erheblich(!!) mehr Steuern zahlen.

            Deshalb können Sie (und ggf. der Ehegatte) auch die unbeschränkte Einkommensteuerpflicht jährlich neu beantragen. Hier werden dann der Grundfreibetrag und ggf. das Ehegattensplitting berücksichtigt (wie in Deutschland).

            Voraussetzung ist, dass mindestens 90 % Ihres Welteinkommens aus Deutschland stammt (z.B. Rente). Ist das der Fall, ist alles ok! Ist es geringer, wird geprüft, ob Ihr ausländisches Einkommen im Kalenderjahr nicht mehr als ca. 50 % des Grundfreibetrags beträgt (ca. 5.000 Euro). Ist es nicht höher, dann ist auch alles ok!

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            1. Genaue Höhe siehe Internetseite des Finanzministeriums. Erfüllen Sie keine der beiden Punkte, dann haben Sie Pech!

              Die Höhe des berücksichtigungsfähigen Freibetrag (Punkt 2) ist von Land zu Land unterschiedlich und kann sich auch ändern. Die 5.000 Euro sind nur ein ungefährer Wert.

              Hier der jährlich zu stellende Antrag:

              https://www.finanzamt.bayern.de/Informationen/download.php?url=Informationen/Formulare/Auslandssachverhalte/Grenzpendler/Lohnsteuer/EU-EWR-ungarisch.pdf

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                1. Wenn Sie nur 1.000 Euro Rente im Monat bekommen, brauchen Sie bei der unbeschränkten Einkommensteuer keine Steuern bezahlen, da der Grundfreibetrag über 1000 Euro liegt. Bei der Ermittlung der Steuer wird immer der volle Freibetrag berücksichtigt, anders als bei der Prüfung der Voraussetzungen für die unbeschränkte Einkommensteuer.

                  Also immer vorher informieren, das hilft viel Geld zu sparen!

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                    1. Außerdem haben Sie als Rentner noch einen Steuerfreibetrag von 102 Euro im Jahr. Wenn Sie eine Haftpflichtversicherung (privat oder Kfz) besitzen, können Sie auch diese absetzen. Ebenso Kontoführungsgebühren. Das alles reduziert den Betrag, den Sie versteuern müssen.

                      Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, um Steuern zu sparen, man muss sich nur klug machen. Ich selber komme nicht aus dem Bereich Steuern und muss auch immer wieder mal auf die Hilfe von Dritten zurückgreifen, aber die grundlegenden Regeln beherrsche ich zumindest.

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                    2. Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Kenntnisse beziehen. Mich betrifft die Steuerlast direkt und das schon seit Jahren. Wer keinen Wohnsitz in D hat, kann nichts absetzen.

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                    1. Unbeschränkte Einkommensteuerpflicht auf Antrag bei Wohnsitz im Ausland:

                      Wenn Sie in Deutschland weder einen Wohnsitz noch einen gewöhnlichen Aufenthalt haben, können Sie sich auf Antrag als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandeln lassen (fiktive unbeschränkte Steuerpflicht).

                      Voraussetzung:

                      Ihre Einkünfte unterliegen im Kalenderjahr mindestens zu 90 % der deutschen Einkommensteuer oder die nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegenden Einkünfte übersteigen den steuerlichen Grundfreibetrag nicht. Der Grundfreibetrag im Jahre 2023 beträgt 10.908 Euro für Ledige und 21.816 Euro für Verheiratete. Der Grundfreibetrag ist ggf. nach der Ländergruppeneinteilung des Bundesfinanzministeriums zu kürzen.

                      Sie weisen die Höhe der nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegenden Einkünfte durch eine Bescheinigung der zuständigen ausländischen Steuerbehörde nach. Hierfür müssen Sie zusammen mit Ihren Steuerunterlagen den Vordruck “Bescheinigung EU/EWR” oder “Bescheinigung außerhalb EU/EWR” mit einreichen.

                      Oder lesen Sie auch hier nach (ist einfacher gestaltet und für Sie vermutlich leichter zu verstehen):

                      Beschränkten Steuerpflicht bedeutet, dass steuerliche Begünstigungen wie Grundfreibetrag und Ehegattensplitting wegfallen, die Folge ist, Ihre Rente wird bereits ab dem 1 Euro besteuert.

                      https://www.buhl.de/steuer/ratgeber/beschraenkte-steuerpflicht/

                      Aber machen Sie ruhig weiter so, Sie scheinen noch genügend Geld zur Verfügung zu haben und den deutschen Finanzminister wird die großzügige Spende freuen!

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                    2. Ich denke, wir können den Austausch hiermit beenden. Jedenfalls werde ich nicht mehr reagieren, da mir meine Zeit zu kostbar dafür ist. Ich will Sie nicht überzeugen. Jeder ist seines Glückes Schmied!

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                    3. Noch ein letztes Mal! Sie können das auch beim Finanzamt Neubrandenburg nachlesen:

                      Die Einkommensteuer bemisst sich bei beschränkt steuerpflichtigen Rentenbeziehern nach dem Grundtarif ohne Berücksichtigung des Grundfreibetrages (§ 50 Absatz 1 Satz 2 EStG). In der Grundtarif-Tabelle ist der Grundfreibetrag bereits für alle Steuerpflichtigen eingearbeitet. Für beschränkt Steuerpflichtige wird daher zur rechnerischen Ermittlung der zutreffenden Einkommensteuer zunächst das zu versteuernde Einkommen um den Grundfreibetrag erhöht und dann auf dieses erhöhte zu versteuernde Einkommen der Grundtarif nach § 32a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 EStG angewandt.

                      https://www.finanzamt-rente-im-ausland.de/de/wer-warum-wieviel/wieviel-muss-ich-zahlen/was-unterscheidet-die-beschraenkte-und-unbeschraenkte-steuerpflicht/

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    1. Haben die Deutschen aus ihrer Statistik der Morde möglicherweise nur die angegeben, die auf das Konto der “Bio-Deutschen” gehen?

      Die neueste Statistik zur Kriminalität in Absurdistan spricht übrigens eine eindeutige Sprache. Die Kriminalität steigt im Vergleich zu den Vorjahren und überdurchschnittlich viele Täter sind Menschen mit Migrationshintergrund, wobei oftmals nur noch nach dem Reisepass bzw. der Staatsangehörigkeit gesehen wird. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Anteil der Menschen, die man früher einfach nur unter dem Begriff “Ausländer” zusammengefasst hat, wesentlich höher ist.

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  15. Mindestlöhne in Europa im Jahr 2024

    Ungarn mit 697 Euro auf dem drittletzten Platz vor Rumänien und Bulgarien.

    Auswertung der EU. Kann den Link leider nicht beifügen, da ich ansonsten den Beitrag nicht speichern kann. Habe das dreimal versucht.

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  16. Kriminalitäts-Index nach Land 2023

    Diese Indices sind historisch und werden in regelmäßigen Abständen veröffentlicht. Der Sicherheitsindex wir wie folgt berechnet: 100 – Kriminalitäts-Index = Sicherheits-Index

    Die Ergebnisse beruhen auf Umfragen und sie sind angeblich mit wissenschaftlichen Umfragen vergleichbar. Also keine offiziellen Statistiken, weil ja viele Kleindelikte nicht zur Anzeige führen und dadurch die Zahl verfälscht werden kann, wenn ein Delikt nicht aufgenommen wird, was ja im Interesse jeder Regierung ist. Das wollte man hiermit verhindern.

    Schauen Sie selber:

    https://de.numbeo.com/kriminalit%C3%A4t/ranking-nach-land?title=2023&region=150

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  17. Teil 2 @ Jan X:

    40 Jahre Bolschewismus führen nun mal zur Massenverelendung, da kommt man nur langsam raus. Das ist heute nicht anders, siehe Nordkorea und Venezuela, was wegen seiner Erdölvorkommen reich sein müsste! Aber danke, dass sie darauf hingewiesen haben, Ungarn ist nicht das Schlusslicht!

    Und Ihre Tötungsstatistiken sind doch nicht ernst gemeint? Morde fließen in deutsche Statistiken nicht ein, wenn die Herkunft des Täters unklar ist. Bekanntlich haben nur wenige Goldstücke einen Pass bei der Einreise nach Germoney…

    Auf Ihren Sarkasmus, es gibt für arme Rentner Bürgergeld, frage ich Sie provokant: Gehören die damit zum Mittelstand, oder sind sie dann nicht ganz so arm? Und wenn die noch Pfandflaschen sammeln, gehören die bestimmt zur Oberschicht!

    Sorry, das ist nicht meine Liga, Spott nicht mein Duktus!
    Alles Gute!

    UH

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    1. nd Ihre Tötungsstatistiken sind doch nicht ernst gemeint? Morde fließen in deutsche Statistiken nicht ein, wenn die Herkunft des Täters unklar ist. Bekanntlich haben nur wenige Goldstücke einen Pass bei der Einreise nach Germoney…

      Doch ist ernst gemeint! Tötungsdelikte sind nicht nur Morde, sondern auch der Totschlag ist in Deutschland ein Tötungsdelikt, unabhängig davon, ob jemand als zurechnungsfähig beurteilt wird oder in der Psychiatrie verschwindet.

      Sie denken also, man lässt Morde in Deutschland unter den Tisch fallen, dann muss ich Ihnen sagen, dass sie da aber eine sehr extreme Außenseitermeinung vertreten. Fühlen Sie sich deshalb vielleicht auch ein wenig verfolgt von den deutschen Behörden?

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    2. “Auf Ihren Sarkasmus, es gibt für arme Rentner Bürgergeld, frage ich Sie provokant: Gehören die damit zum Mittelstand, oder sind sie dann nicht ganz so arm? Und wenn die noch Pfandflaschen sammeln, gehören die bestimmt zur Oberschicht!”

      Nochmals:

      Sie verstehen es wahrscheinlich nicht. Das ist doch bei allen gleich. Auch die Ungarn bekommen diese Rente in der Regel nicht. Ich muss aber eine Vergleichsgrundlage haben. Ich kann nicht bei einem Land das und beim anderen Land etwas anderes zugrunde legen. Es geht um eine Rente nach 45 Beitragsjahren und nicht um die tatsächliche Rentenhöhe. Deshalb ist es auch kein Spott, wenn ich sage, dass man in Deutschland grundsätzlich besser dasteht als in Ungarn. Sie müssen meinen Beitrag nicht bloß überfliegen, dann hätten sie das leicht erkennen können!

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    3. Die Antwort auf die andere Frage: Ich bin nicht ganz so arm, da gebe ich Ihnen recht.

      Das hat nichts mit Sarkasmus oder Ironie zu tun. Es geht um einen reinen statistischen Vergleich zwischen Ländern und eine einfache Bewertung aufgrund der Zahlen. Auch wenn ich nicht “ganz so arm bin”, darf ich darüber doch etwas schreiben oder darf ich hier nichts veröffentlichen, wenn es Ihnen der Inhalt nicht passt?

      Widerlegen Sie doch einfach meine Statistiken, indem Sie mir nachweisen, dass sie falsch sind, dann bin ich der Erste, der das akzeptiert, aber bleiben Sie bei dem Gesagten und unterstellen Sie mir nicht etwas, was ich nicht geäußert habe.

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  18. Da hier Irritationen bezüglich der tatsächlichen Rentenhöhe und der Rente nach 45 Beitragsjahren aufgetreten ist, habe ich mir mal die Mühe gemacht, zur tatsächlichen Rentenhöhe im Internet etwas zu finden. Die gefundene Seite ist sehr übersichtlich aufgebaut und ist nach Ländern aufgeschlüsselt und man kann sich über jedes Land getrennt informieren:

    https://bdeex.com/de/pensions/

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    1. Auszug:

      Ungarn

      2024 Durchschnittsrente 590 €
      Altersrente 710 €
      Invalidenrente 560 €
      Hinterbliebenenrente 380 €
      Sozialrente 530 €

      Deutschland

      2024 Durchschnittsrente in 1130 € ohne zusätzliche Sozialleistungen Deutschland
      Altersrente 1 360 €
      Invalidenrente 1 080 €
      Hinterbliebenenrente 740 €
      Sozialrente 1 020 €

      Und damit jeder weiß, was ihn in Russland erwartet:

      Russland

      2024 Durchschnittsrente in Russland 240 €
      Altersrente 290 €
      Invalidenrente 230 €
      Hinterbliebenenrente 160 €
      Sozialrente 220 €

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        1. Danke für das Bienchen! 🙂 Ich sage immer, wen es nicht interessiert, der muss es nicht lesen. Niemand wird in einer Demokratie dazu gezwungen.

          Ehrlicherweise muss man allerdings feststellen, dass die gesamte Diskussion hier eigentlich am Thema “Ungarn sagt nein” vorbeiging.

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          1. “Ehrlicherweise muss man allerdings feststellen, dass die gesamte Diskussion hier eigentlich am Thema “Ungarn sagt nein” vorbeiging.”

            Es ging in den Beiträgen darum, Ungarn kritisch zu sehen.
            Sehr kritisch.
            Die Lebensverhältnisse für Rentner sind in D. aber anders als in Ungarn.
            Hier lebt man oft im Familienverbund und im eigenen Haus und hat eine großes Grundstück, das zur Selbstversorgung einlädt.
            Und wenn ich im LIDL einkaufe ist das Geschäft voll mit Kunden. Die Angestellten werden kaum fertig mit dem Nachfüllen der Regale und dem Auffüllen der Tiefkühltruhen. Es handelt sich um einen kleinen Ort auf dem Land.
            Soo schlecht kann die Situation also nicht sein.

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      1. Die Betonung liegt bei Ihrer Statistik auf DURCHSCHNITT!
        Meine Eltern, die seit ihrem 14. Lebensjahr gearbeitet haben, erhalten in D eine Rente weit unter der Durchschnittshöhe und auch meine eigene wird nur dreistellig bleiben, wenn ich überhaupt noch in den Genuss kommen werde, aus dem Rententopf einen einzigen Cent zu erhalten.
        In meinem Umfeld gibt es einige, die in D als Erzieher, Pfleger oder Krankenschwester arbeiten. Deren Renten werden 2030 fällig und die errechneten Beträge (also voraussichtliche Rente) bleiben trotz Inflationsausgleich unter dem großzügig errechneten Durchschnitt.

        Natürlich ist das kein Vergleich zu den relativ niedrigen ungarischen Renten. Was aber in D erschwerend hinzukommt, ist der niedrige Anteil an Wohneigentum. In Ungarn wohnen die meisten Menschen in ihren eigenen vier Wänden. Bei ihnen entfällt also die monatliche Miete, die deutsche Rentner in vielen Fällen von ihrer großzügigen Durchschnittsrente bezahlen müssen.

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  19. Frau Koch, mit einer Rente aus Deutschland, bzw. einem Einkommen aus Deutschland, lässt es sich in der Tat gut in Ungarn leben. Bei der Plakataktion gings ja darum, dass die eben vorgefertigte Antworten widergibt. Das war ja keine frei Umfrage. Ausserdem machte nur ein kleiner Prozentsatz der Bevölkerung mit. Und die Plakate waren schon vor der Auswertung fertig gedruckt. Und dazu haz das halt eine Schweingeld gekostet, dass man anderswo besser eingesetzt hätte, als zu innepolitischer Propaganda.

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    1. Herr Rieger, Sie leben also seit 20 Jahren in Ungarn. Dann ist Ihnen sicher aufgefallen, wie gut sich das Land in den letzten 10 Jahren entwickelt hat.
      Es ist noch viel zu tun … und ich sehe das positiv. Im Sinne von: hier hat nicht jede Familie wie in Deutschland 2 Autos. In Ungarn ist man noch stolz auf den neuen Wagen und arbeitet weiter daran, das Haus zu renovieren und den Lebensstandard zu verbessern. Solche Ziele gibt es in D. nicht mehr. Dort ist alles selbstverständlich.
      Bei den dicken Steinen, die die Politik in Ungarn aus dem Weg räumen muss, sind positive aufmunternde Meldungen für die Bürger sinnvoll. Es ist ja keine Lüge mit Plakaten gute Stimmung zu verbreiten.
      Sie könnten der Politik konkrete Ratschläge erteilen. Ich finde das durchaus legitim Herr Rieger. Machen Sie es doch. Sie befinden sich als Arbeitgeber am Puls des Geschehens.

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  20. Frau Koch, Sie haben in vielem Recht, es hat sich hier viel entwickelt, aber eben nicht in dem Tempo, wie es möglich gewesen wäre, da bis jetzt jede Regierung kräftig abgesaugt hat. 1990 war Ungarn in der Pole Positon ebenso 2004. Aber glauben Sie mir, es gibt schon noch ausserhalb von Budapest un dem Balaton viel arme Regionen, da gehts den Leuten nicht so gut. Und als Arbeitgeber bekam ich bisher keine Unterstützung, im Gegenteil. Wo es bürokratische Hürden aufzubauen galt, bekam ich das zu spüren.

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    1. Das tut mir sehr leid für die Betroffenen Herr Rieger.
      Und ich will auch nichts schön reden.
      Nur … wenn ich mit den umliegenden Ländern vergleiche, dann ist Ungarn einfach top in seiner Entwicklung.
      Sie sind näher dran und viel länger dabei und können das als Arbeitgeber sehr gut beurteilen. Ich lese täglich deutsche Presse und dort ist so vieles, wenn nicht noch mehr, im Argen.
      Ungarn ist ausserdem sehr groß und man kann vom Klima und von der wirtschaftlichen Situation her Unterschiede feststellen.
      Wenn ich jünger wäre würde ich ein paar günstige Häuser im südlichen Raum von Budapest kaufen, weil dort die Investitionstätigkeit angeschoben wird.
      Als Privatmensch merkt man auch die unterschiedlichen Preisangebote beim Holzkauf. Mal kauft man günstig, mal teuer. Da geht es einem wie dem Staat. Ich möchte deshalb die Verantwortung dafür nicht tragen. Hinterher ist man immer schlauer, sagt man an der Börse.
      Ihnen alles Gute.

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