Aus dem Gerichtssaal

Lange Haft für Raubüberfall

Dass sie Teenager mit einem Messer bewaffnet ausraubten, kommt zwei Männer nun teuer zu stehen.

Der Gerichtshof Szombathely bekräftigte weitgehend die in erster Instanz über die beiden Täter verhängten Zuchthausstrafen. Der Hauptangeklagte muss zehn Jahre, sein Komplize sechs Jahre hinter Gitter.

Die Angeklagten hatten im Sommer 2020 im Zentrum von Szombathely vier Jugendliche angepöbelt und dann aufgefordert, ihre Wertsachen rauszurücken. Um der Drohung Nachdruck zu verleihen, setzte der Haupttäter einem Jungen sein Messer an die Kehle. Die Jugendlichen übergaben daraufhin Bargeld und ihre Mobiltelefone. Die Täter warnten die Jungen noch, ja nicht zu wagen, sich an die Polizei zu wenden – sie würden sie aufspüren und umbringen.

Das Gericht ahndete die Brutalität der beiden Männer mit hohen Haftstrafen. Bei dem Komplizen wurde das Strafmaß um ein halbes Jahr abgesenkt, da er die Tat bereute, nicht vorbestraft war, Vater eines kleinen Kindes ist und nicht die treibende Kraft bei dem Raubüberfall war.

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