Der Frühlingsbote mit dem irritierenden Namen „Winterling“ schmückt längst viele Wiesen. Foto: MTI/ György Varga

Wetter

Januar war extrem trocken

Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1901 war der Januar nur in vier Jahren noch trockener, als in diesem Jahr.
11. Februar 2022 11:20

Nach vorläufigen Angaben des Meteorologischen Dienstes (OMSZ) fielen nur 9 mm Niederschlag. Das erklärt sich aus der vorherrschenden Windrichtung (Nordwest bis West), da Schnee im Winter eher aus dem Osten ins Land getragen wird. Der trockenste Januar wurde 1964 mit ganzen 2,2 mm Niederschlag gemessen.

Die anhaltende Trockenheit führte allein am vergangenen Wochenende zu 230 Bränden im Freien. Häufig war Leichtsinn die Brandursache: Beim im Übrigen weiterhin erlaubten Abbrennen von kompostiertem Laub und anderen grünen Abfällen gerät so manches Feuer außer Kontrolle. Dabei hilft häufig der Wind, der auch am zweiten Februar-Wochenende wieder frisch wehen wird.

Von den zur Wochenmitte erlebten frühlingshaften Temperaturen, 5-10°C über normal, bleibt derweil nicht viel übrig: In der Nacht zum Sonntag droht wieder starker Frost (örtlich bis zu -10°C), und auch tagsüber sind kaum noch mehr als 5°C drin. Bereits am Freitag erscheinen die Vorboten des Wetterwechsels in Form dicker Wolken am Himmel, die Regen- und sogar Schneeschauer mit sich bringen. Abgesehen davon sind aber immer noch zweistellige Höchstwerte im Bereich des Möglichen. Am Samstag beruhigt sich das Wetter, wobei sich die klare Luft bestenfalls noch auf 3-8°C aufwärmt. Der Sonntag bringt Transdanubien freundliches Wetter, wenn auch kühles Wetter, östlich der Donau aber dominieren die Wolken.

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