Foto: MTI/ Zoltán Mihádák

Tragödie

Ein Auto, vier Tote

Am Dienstagnachmittag raste ein Van auf der Autobahn M1 von hinten in einen Truck, unter sieben Insassen überlebten nur drei. Doch auch sie schweben weiter in Lebensgefahr.

Die Polizei gab im Zusammenhang mit dem verheerenden Unfall einen Warnhinweis heraus, denn keiner der Insassen in dem Pkw mit britischem Kennzeichen war angeschnallt. Drei Erwachsene, der 37-jährige Fahrer und zwei erst 19-Jährige, sowie ein Kind – ein gerade mal vierjähriges Mädchen – kamen am Unfallort auf der Autobahn M1 bei Biatorbágy ums Leben. Drei Mädchen zwischen 4 und 10 Jahren wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert. Wie der Rettungsdienst betonte, war das aber erst möglich, nachdem die Kinder von der Feuerwehr aus dem Wrack herausgeschnitten worden waren, woraufhin die Rettungssanitäter ihren Zustand stabilisierten, bevor es im Hubschrauber bzw. in speziellen Rettungswagen in die Klinik ging.

Die Autobahn war in Richtung Budapest wegen des Rettungshubschraubers stundenlang gesperrt, der Stau vor dem Knotenpunkt zur Umleitung erreichte 10 km. Auf der Gegenfahrbahn Richtung Wien stauten sich die Fahrzeuge wegen Schaulustiger ebenfalls auf einer Länge von 6-7 km.

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