Kanu-WM
Ungarn räumen Medaillen ab


Neben sechs Goldmedaillen fuhren die ungarischen Sportler zwei Mal Silber und fünf Mal Bronze ein. Das bescherte ihnen einen haushohen Sieg im Medaillenspiegel, der ohne die Para-Kanus gewertet wird. Am Freitag holte Zsóka Csikos den ersten Titel im Kajak über die Distanz von 1.000 m. Kolos Csizmadia wurde Weltmeister über die Sprintdistanz von 200 m. Am Samstag behauptete sich Péter Pál Kiss über die gleiche Distanz in der Kategorie der Para-Kanuten.


Der Kajak-Vierer der Männer holte noch am Freitag Silber, Zsóka Csikos über die kürzere Distanz von 500 m am Samstag zudem Bronze. Mit dem 3. Platz mussten sich auch Balázs Adolf über die Kanadier-Distanz von 1.000 m und Zsófia Csorba über die Langstrecke von 5.000 m begnügen. Derweil sicherte sich Bálint Kopasz in der Kajak-Königsdisziplin der 1.000 m Gold. Weltmeister wurde ebenfalls am Samstag der Vierer der Männer über die Kanadier-Sprintdistanz von 500 m. Bei den Para-Athleten fuhr Katalin Varga derweil Silber ein (KL2-200 m).
Am Sonntag musste sich Ádám Varga nur der tschechischen Kanu-Legende Josef Dostal über 500 m Kajak geschlagen geben. Im Zweier-Kanadier über die gleiche Distanz holten Kristóf Kollár und István Juhász kurz darauf Bronze. Den krönenden Abschluss der WM in Mailand besorgten mit zwei weiteren Weltmeistertiteln der Kajak-Zweier der Männer mit Bence Nádas und Levente Kurucz sowie der Kanadier-Vierer der Frauen ebenfalls über 500 m, mit Ágnes Kiss, Bianka Nagy, Réka Opavszky und Zsófia Csorba.


