Internationaler Schwimmverband
Umzug nach Budapest
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Präsident Hussein al-Mussalam (M.l.), der zu Beginn des Kongresses für eine weitere achtjährige Amtszeit gewählt wurde, erklärte, dass man sich nicht von Lausanne in der Schweiz, wo der Verband seit 1986 beheimatet ist, verabschieden werde, sondern dass die Stiftung dort weiterhin ihren Sitz haben werde.
Außenminister Péter Szijjártó betonte, Ungarn sei stolz, dass man im vergangenen Jahr eine außergewöhnliche Weltmeisterschaft als Ersatz für 2017 ausrichten konnte. 2015 wurde Ungarn von der Organisation gebeten, die Schwimm-WM 2017 anstelle von Mexiko auszurichten, das seinen Rückzug angekündigt hatte. Ungarn sagte zu und traf innerhalb von zwei Jahren alle notwendigen Vorbereitungen. Szijjártó brachte seinen Stolz darüber zum Ausdruck, dass Ungarn nach 2017 und 2022 im Jahr 2027 bereits die dritte Schwimm-WM ausrichten wird und damit innerhalb von zehn Jahren ein „Master-Triple“ erreicht.
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Ungarn gehöre zu den acht Gründungsmitgliedern des Internationalen Schwimmverbandes und sei die Nr. 7 unter den erfolgreichsten Ländern in der Geschichte der WM.
Ungarn ist bereits Sitz von zwei internationalen Sportverbänden und zehn internationalen Organisationen, von denen acht der UNO angeschlossen sind. Szijjártó betonte, dass die Regierung bereit sei, dem Internationalen Schwimmverband den Austragungsort für 15 Jahre kostenlos zur Verfügung zu stellen, sowie Steuererleichterungen und -befreiungen für die Organisation zu gewähren und Gespräche über die erforderlichen Infrastrukturinvestitionen aufzunehmen.
