Marco Rossi, Trainer der ungarischen Fußballnationalmannschaft. Foto: MTI

WM-Qualifikation

Spielerisch dürftig

Gegen Andorra wird das nicht reichen. So in etwa lautete die Kritik von Nationaltrainer Rossi nach dem spielerisch dürftigen 3:0 der ungarischen Fußball-Nationalmannschaft in San Marino.

Ein einziger Treffer gelang Sallai per Kopf aus dem Spiel heraus, dazu gesellten sich zwei durch Kapitän Szalai und Nikolics verwandelte Foul-Elfmeter (einen dritten vergab Sallai).

Die Ungarn kamen mit der ungewohnten Rolle als haushoher Favorit nur leidlich zurecht. Gegen die Amateurmannschaft aus dem Mini-Staat verloren die „Profis“ verblüffend viele Zweikämpfe. Bei Kopfbällen waren sie so schwach, dass ein Dutzend Ecken ohne jede Gefahr verpuffte. Geradezu lächerlich muteten die vielen Rückpässe an, um „den Ball zu sichern“. Nach vorne war die Passqualität freilich mangelhaft.

Lewandowski traf in Warschau wie in Budapest – das Foto zeigt ihn vor dem Auftaktspiel. Foto: MTI/ Zsolt Szigetváry

Am Mittwochabend tritt Ungarn in Andorra an. Der Gruppen-Hauptrivale um Platz 2, Polen, legte am Sonntag zu Hause dank eines Lewandowski-Doppelpacks ein 3:0 gegen Andorra vor.

Ungarn hat denkbar schlechte Erinnerungen an Andorra: Das letzte Gastspiel in den Pyrenäen – ebenfalls eine WM-Qualifikation – endete im Sommer 2017 noch unter dem deutschen Trainer Storck mit einem Debakel (0:1).

Unseren Bericht vom Auftaktspiel der WM-Qualifikation gegen Polen (3:3) lesen Sie hier!

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