Am Ende konnte Fradi den slowakischen Meister zu Boden ringen. Foto: MTI/ Szilárd Koszticsák

Klubfußball

Fradi gelingt Revanche in Bratislava

Der ungarische Landesmeister Ferencváros darf weiter auf die Champions League (CL) hoffen.
29. Juli 2022 14:30

Im Prestigeduell gegen den slowakischen Meister Slovan Bratislava gelang das Weiterkommen nach einem verpatzten Heimspiel (1:2) dank eines Auswärtssieges. Am Mittwochabend triumphierte Fradi mit 4:1 – mit genau diesem Ergebnis, nur eben umgekehrt, war der FTC vor dreißig Jahren in der slowakischen Hauptstadt ausgeschieden.

Das Endergebnis erscheint eindeutig, dabei zitterten sich die „Ungarn“ – außer dem Torhüter, einem Verteidiger und einem Mittelfeldspieler sind alle Fradi-Profis Legionäre – zu diesem Erfolg. Der Rückstand vom Hinspiel war zur Pause abgearbeitet (2:0), doch ein Tor der Gastgeber aus dem Nichts Mitte der 2. Halbzeit egalisierte die Lage und brachte Slovan so richtig in Schwung. Als es bereits nach Verlängerung ausschaute, gelang Traoré der dritte Treffer. In der Nachspielzeit folgte der Knockout durch Laidouni, der einen Konter eiskalt abschloss.

Mit diesem Sieg hat sich Fradi einen Platz in der Gruppenphase der Konferenzliga gesichert. Das war der Mindestanspruch des ungarischen Landesmeisters für diese Saison. Aber natürlich lautet das wahre Ziel, ebenso wie vor zwei Jahren die CL-Gruppenphase zu erreichen. (Im vergangenen Jahr reichte es noch für die Europaliga.)

Der nächste Gegner wird der Meister Aserbaidschans, Karabach sein, der sich erst in der Verlängerung gegen den FC Zürich durchsetzen konnte. Der FTC tritt am 3. August, also dem kommenden Mittwoch, zunächst auswärts an (Anpfiff 20 Uhr), das Rückspiel findet am darauffolgenden Dienstag (9. August) statt. Spielbeginn in der heimischen Groupama-Arena ist ebenfalls 20 Uhr.

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