Die Multifunktionshalle liegt unmittelbar neben dem Alba-Gewerbepark an der Autobahn M7, nur einen Katzensprung entfernt vom Velence-See. Foto: MTI/ Tamás Vasvári

Multifunktionshalle

Der neue Stolz von Székesfehérvár

Am Wochenende wurde die neue Alba-Arena in Székesfehérvár offiziell eingeweiht.
22. April 2024 14:30

Die Multifunktionshalle erlebte zwei Freundschaftsspiele im Eishockey, die Ungarns Nationalmannschaft gegen das zur Eishockey-Elite gehörende Norwegen am Samstag mit 2:1 und am Sonntag mit 3:2 jeweils für sich entscheiden konnte.

Beabsichtigt war der Bau dieser Halle seit einem Jahrzehnt; nachdem die Stadt das benötigte Gelände erwarb und der Staat Zuschüsse von 500 Mio. Forint gewährte, konnten 2016 endlich die konkreten Planungsarbeiten beginnen. Das „strategische“ Bauprojekt nahm die Market Zrt. Ende 2018 in Angriff, die ursprünglich einen Realisierungspreis von netto 25,8 Mrd. Forint zusagte. Die Ausschreibung musste jedoch wegen der explodierenden Baupreise wiederholt werden, mit dem Ergebnis, dass die Market Zrt. drei Jahre nach dem ersten Angebot trotz einer auf 35 Mrd. Forint hochgeschraubten Offerte zum zweiten Mal den Zuschlag erhielt. Nur ein halbes Jahr später packte die Regierung angesichts des Inflationsumfeldes und der Tatsache, dass die Market-Gruppe von einem systemrelevanten Oligarchen geführt wird, nochmals 10 Mrd. Forint drauf.

Ende 2023 war die Alba-Arena dann endlich fertiggestellt. Für einen Gesamtpreis von rund 46 Mrd. Forint (120 Mio. Euro) erhielt die Stadt eine hochmoderne Multifunktionshalle mit 6.000 Zuschauerplätzen und einer absenkbaren Eisfläche, um zwanzig alternativen Sportarten wie etwa Basketball Raum zu bieten. Kühlung und Beheizung werden mit Bodensonden und Wärmepumpen sichergestellt. Bei Konzerten erreicht das Fassungsvermögen knapp 10.000 Zuschauer.

Zum Auftakt gab es Eishockey auf höchstem Niveau. Foto: MTI/ Zsolt Szigetváry

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