Nationaltrainer Marco Rossi auf der Pressekonferenz nach dem dramatischen Ausscheiden Ungarns gegen Irland in der heimischen Puskás-Arena. Foto: MTI/ Robert Hegedüs

Fußball-Nationalmannschaft

Der „Mister“ darf weitermachen

Marco Rossi bleibt Trainer der ungarischen Fußball-Nationalmannschaft. Das entschied der Vorstand des Landesverbandes MLSZ, ungeachtet der Tatsache, dass die Nationalelf in der WM-Qualifikation scheiterte.
27. November 2025 15:30

Der Vertrag des Nationaltrainers mit doppelter Staatsbürgerschaft Italiens und Ungarns läuft noch bis 2030. Die Nationalmannschaft um Kapitän Dominik Szoboszlai landete in Gruppe F auf einem enttäuschenden 3. Platz hinter Portugal (2:3 H, 2:2 A) und Irland (2:2 A, 2:3 H). Einzig gegen Außenseiter Armenien (1:0 A, 2:0 H) gelangen dem Rossi-Team Pflichtsiege, bei denen die Ungarn wiederum spielerisch überhaupt nicht überzeugen konnten. Die beste Leistung war mit Abstand das 2:2 in Lissabon, gegen Irland spielten die Ungarn streckenweise berauschend, fielen dann aber vollkommen unverständlich zurück und verloren beide Male in der Schlussphase wertvolle Punkte.

Der MLSZ bekräftigte den Italiener nun trotz des Scheiterns, erwartet aber eine „Erneuerung“ von der Mannschaft. Der 61-Jährige führt die Nationalmannschaft seit Mitte 2018 und kann in 82 Spielen auf 37 Siege und 19 Unentschieden verweisen. Zwei Qualifikationen zur EM-Endrunde gelangen.

Der Präsident des Fußballverbands, Sándor Csányi, bescheinigte Rossi, er führe Routiniers mit Geschick und baue junge Spieler zielstrebig ein. Der für Erfolge im internationalen Feld unverzichtbare Kampfgeist bis zum Abpfiff müsse jedoch wieder in die Köpfe der Spieler hinein.

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