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Fußball-EM

Buhrufe wegen Kniefall

Beim EM-Test in Budapest machte das Team Irlands vor dem Anpfiff den BLM-Kniefall. Während die Spieler der Gäste knieten, begannen einige ungarische Fans zu buhen.

„Es ist enttäuschend und wirft wirklich kein gutes Licht auf Ungarn, das auch Gastgeber der EM ist“, meinte der irische Nationaltrainer Stephen Kenny zu der Szene.

Ungarns Spieler hatten vor 7.000 Fans bewusst auf den Kniefall verzichtet. Der Verband hatte zuvor erklärt, die Vorgaben von FIFA und UEFA verlangten, den Sport von der Politik fernzuhalten.

Das Freundschaftsspiel selbst endete 0:0. Es war das letzte Vorbereitungsspiel auf die EM, bei der Ungarn kommende Woche bereits gegen Ronaldo & Co vom Titelverteidiger Portugal in der ausverkauften Puskás-Arena spielen wird (Anpfiff ist am Dienstag um 18 Uhr). Vier Tage danach folgt Frankreich und am 23. Juni Deutschland in München. In Budapest finden drei Gruppenspiele und ein Achtelfinale der EM-Endrunde statt.

Ein Gedanke zu “Buhrufe wegen Kniefall

  1. Auspfeifen ist falsch, Provokation auch falsch. Sport ist Sport und kein Politik.
    Herr Orban hatte Recht, hierzulande kniet man in der Kirche, vor dem Angebeteten.
    Diese Bewegung, wer auch immer ausgedacht hat – BLM IST rassistisch. Nämlich ein Unterschied macht zwischen Schwarze, Weiße, Asiaten oder Naturvölker. ALLE LEBEN SIND WERTVOLL, diese muss man nicht extrabetonen.
    Wenn jemand individuelles Schuld mit Rassismus sich beladen hat, muss bestraft werden. EINE ALLGEMEINE SIPPENHAFT – wie bei der NAZIs war ist verwerflich.
    Also, bleiben wir ohne hinknien dabei: ALM all life is matter.

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