Hans-Georg Maaßen
Rechtsanwalt Hans-Georg Maaßen "Für mich ist eine Reise nach Ungarn eine Reise in die Normalität." Foto: BZ/ Jan Mainka

Gespräch mit dem Rechtsanwalt und ehemaligen BfV-Präsidenten Hans-Georg Maaßen

Raus aus der Defensive!

Mitte Oktober war der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (2012–2018) Hans-Georg Maaßen zu Besuch in Ungarn. Wir unterhielten uns mit ihm über seine in Ungarn gewonnenen Eindrücke, die Zukunft der CDU sowie den im Westen immer mehr um sich greifenden Wokismus.

Welche Eindrücke haben Sie bei Ihren Gesprächen in Ungarn gewonnen?

Ich bin immer wieder gern in Ungarn. Ich mag das Land, seine Geschichte und die bodenständige, realistische und traditionsbewusste Art, wie die Ungarn leben. Heute noch mehr als vor Jahren, weil ich den Eindruck habe, dass die Ungarn im Unterschied zu den Bürgern der meisten anderen EU-Staaten der linken Ideologisierung und Fanatisierung trotzen. Die Ungarn sind in sich gefestigter und ruhiger als der große Rest der Europäer – das war für mich ganz eindeutig wahrzunehmen.

Man hat die historische Erfahrung der Fremdbestimmtheit gemacht und ist des halb sehr darauf bedacht, seine eigenen Ansichten und Lebensweisen selbstbewusst zu vertreten. Man lässt sich von Brüssel, Berlin oder Paris nicht vorschreiben, wie man in Ungarn zu leben hat und wie man seine Kinder erziehen soll. Das ist eigentlich selbstverständlich, aber in einer Zeit, in der die linksextreme Woke-Ideologie Brüssel und Berlin immer mehr beherrscht, ist es mutig, denn die Anhänger dieser Ideologie haben keine Skrupel, Ungarn unter Druck zu setzen, der ideologischen Linie zu folgen.

Für mich ist eine Reise nach Ungarn eine Reise in die Normalität, wo ich nicht gezwungen werde zu glauben, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt, und wo ich als weißer deutscher Mann nicht diskriminiert und diffamiert werde.

Sie können also nachvollziehen, dass immer mehr Deutsche nach Ungarn auswandern?

Natürlich. Im vergangenen Jahr sind insgesamt schätzungsweise 150.000 Deutsche ausgewandert, weil sie die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland als repressiv empfinden und diese nicht mehr sich selbst und ihren Kindern zumuten wollen. Es sind überwiegend hochqualifizierte oder wohlhabende Menschen oder politische Dissidenten.

Ich schätze, dass sich derzeit mehrere Millionen Deutsche mit dem Gedanken beschäftigen, auszuwandern oder zeitweise das Land zu verlassen. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis suchen viele nach einem Wohnsitz in einem politisch sicheren Land, weil sich die wirtschaftliche und menschenrechtliche Situation in Deutschland weiter verschlechtern kann.

Ein Land, in dem man bestraft wird oder Repressionen erleidet, wenn man erklärt, es gebe nur zwei Geschlechter und nicht drei oder zwanzig, ein Land, in dem deutsche Kinder nicht mit einem Wurstbrot in den Kindergarten gehen dürfen, weil sich muslimische oder vegan erzogene Kinder gekränkt fühlen könnten, wenn ein anderes Kind Wurst isst, ein solches Land hat sich weit vom liberalen Geist des Bonner Grundgesetzes entfernt.

Viele Deutsche wollen diesen Irrsinn nicht mitmachen. Hauptthemen unter den Wegzugswilligen sind: Wo kann ich einigermaßen sicher und normal leben und wie verhindere ich die Wegzugsbesteuerung. Ungarn ist für viele wegzugswillige Deutsche auf Grund der stabilen Politik der ungarischen Regierung, der geographischen und kulturellen Nähe zu Deutschland und des hohen Lebensstandards ein interessantes Exilland. Ich denke, Ungarn profitiert davon, dass diese Leute ihre Qualifikation und ihr Geld mitbringen werden. Nach Deutschland wandern dagegen vorrangig minderqualifizierte Asylbewerber aus muslimischen Ländern, deren kulturelle Passung und gesellschaftlicher Mehrwert mehr als in Frage steht.

Die von Ihnen geschilderte Situation in Deutschland ist ja völlig anders, als wir sie in den 1990er Jahren unter Helmut Kohl erlebten. Deutschland war damals für die meisten Ungarn ein großes Vorbild. Haben Sie den Eindruck, dass die Ungarn heute ein realistisches Bild von der Situation in Deutschland haben?

Ja und nein. Als ich Premier Orbán im Oktober in einem Pressegespräch in Berlin erlebte und sein Interview mit der Budapester Zeitung las, hatte ich den Eindruck, dass er sieht, was in Deutschland vorgeht. Den Eindruck habe ich auch bei einigen Deutschlandkennern in der Regierung.

Bei anderen ungarischen Gesprächspartnern hatte ich dagegen den Eindruck, dass sie zwar Fehler und Fehlentwicklungen in der deutschen Politik sehen, aber noch nicht die Gefährlichkeit der grünwoken Ideologie begriffen haben, die einen Angriff auf die bürgerliche Gesellschaft, die liberalen Freiheiten und die Demokratie darstellt und die im Endergebnis Deutschland und die EU in den Abgrund stoßen wird.

Hans-Georg Maaßen
Hans-Georg Maaßen auf dem Dach des kürzlich eröffneten Ethnographischen Museums in Budapest: „Ungarn sollte sich auch vor Augen führen, dass es unglaublich viele Deutsche gibt, die die klare konservative und realitäts bezogene Politik von Ministerpräsident Orbán bewundern und sich eine stärkere Rolle Ungarns in Europa beim Kampf gegen die grünwoke Ideologie wünschen.“ Foto: BZ/ Jan Mainka

Wie könnten die deutsch-ungarischen Beziehungen unter den gegebenen Umständen verbessert werden?

Solange Deutschland und die EU-Kommission für sich das Recht in Anspruch nehmen, andere EU-Staaten dazu zwingen zu können, nach der grünwoken Ideologie zu leben, sehe ich keine Chancen für eine Verbesserung. Aber die deutschen Institutionen sind nicht Deutschland und auch nicht das deutsche Volk. Es ist großartig, wie viele Menschen sich zum Beispiel in der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft (DUG) engagieren und wie eng und gut die wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit ist.

Ungarn sollte sich auch vor Augen führen, dass es unglaublich viele Deutsche gibt, die die klare konservative und realitätsbezogene Politik von Ministerpräsident Orbán bewundern und sich eine stärkere Rolle Ungarns in Europa beim Kampf gegen die grünwoke Ideologie wünschen. Manche halten Ungarn gar für einen politischen Leuchtturm in einem Meer des politischen Wahns und der Realitätsverleugnung.

Ungarn sollte – wenn ich diese Empfehlung geben darf – in der EU durchaus selbstbewusster auftreten. Ich nehme wahr, dass Ministerpräsident Orbán und die ungarische Regierung auf EU-Ebene in ähnlicher Weise diffamiert, diskreditiert und ausgegrenzt werden, wie politisch Andersdenkende, die offen die Wahrheit aussprechen, bei uns.

Es ist politische Feindbekämpfung, die betrieben wird, und die hat nichts mit dem Grundgedanken einer freiheitlichen Demokratie und eines freiheitlichen Europas zu tun, sondern es sind Techniken der politischen Linken, um unliebsame Personen oder politische Positionen mundtot zu machen. Momentan ist die ungarische Regierung in meinen Augen noch zu sehr in der Defensive.

Mit einer klassischen, konservativen Kohl-CDU und Stoiber-CSU gäbe es die Friktionen zwischen der Union und dem Fidesz vermutlich nicht. Wie bekommen die tonangebenden CDU-ler und CSU-ler das Kunststück fertig, indem sie gegen den Fidesz kämpfen, quasi gegen ihre eigene politische Vergangenheit zu opponieren?

Ministerpräsident Orbán hatte zutreffend festgestellt, dass die CDU heute eine linke Partei ist. Ähnliches lässt sich über die CSU sagen. Frau Merkel, die nie eine Konservative war, war das Kunststück gelungen, aus der ehemals konservativen CDU eine linke Partei zu machen, indem sie personelle Schlüsselpositionen in der CDU mit politischen Linken oder Opportunisten besetzte und die CDU dann programmatisch an die Grünen heranführte. Viele Mitglieder haben deshalb die Partei verlassen. Für die Funktionäre ist der Fidesz keine Wiederbegegnung mit der Vergangenheit der CDU, weil es nicht ihre persönliche Vergangenheit ist, die schon immer links war.

Wie bewerten Sie momentan die Chancen dafür, dass aus der CDU noch einmal eine vernünftige konservative Kraft wird? (… die dann natürlich auch wieder ein starker Bündnispartner der ungarischen Regierungspartei Fidesz sein könnte.)

Dafür müsste es eine personelle und programmatische Entmerkelisierung der CDU geben, die Voraussetzung für einen Neuanfang der CDU ist. Erst dann wäre die CDU für Teile des Bürgertums wieder wählbar. Die CDU hatte durch Merkel den Anschluss an weite Teile des Bürgertums verloren. Ob es dazu kommen wird, ist ungewiss, zumal der derzeitige Parteivorsitzende Merz keinen Kurswechsel betreibt.

Die CDU-Führung hat sich inzwischen vollständig den Wünschen der linksgrünen Mainstream-Medien unterworfen. Wie sieht es jedoch an der CDU-Basis aus?

Obwohl viele Mitglieder in den letzten Jahren die CDU verlassen haben, weil sie mit der linken Politik der CDU nicht einverstanden sind, denken viele Mitglieder an der CDU-Basis immer noch in weiten Teilen realpolitisch, liberal und konservativ. Die Wahl von Merz zum Parteivorsitzenden beruhte auf der Hoffnung dieser Mitglieder, dass es durch ihn zu einer Politikwende kommt. Leider hat er diese Hoffnung bisher enttäuscht.

„Die Wahl von Merz zum Parteivorsitzenden beruhte auf der Hoffnung, dass es durch ihn zu einer Politikwende kommt. Leider hat er diese Hoffnung bisher enttäuscht.“ Foto: BZ/ Andrea Remmers

Warum lassen sich die an der Basis demnach noch vorhandenen konservativen Elemente das alles bieten? Also eine linksgrüne Führung, die die Vielfalt an der Basis keinesfalls mehr abbildet.

Es gibt und gab Widerstand gegen die Umwandlung der CDU in eine sozialistische Partei. So haben sich Mitglieder von CDU und CSU zur WerteUnion zusammengeschlossen, in vielen Landesverbänden sind konservative Gruppen gegründet worden, und konservative Funktionsträger finden sich im Berliner Kreis zusammen.

Allerdings wird es diesen Gruppen fast unmöglich gemacht, auf die Politik einzuwirken, da innerhalb der Partei durch die Parteiführung eine rücksichtslose Diffamierungs- und Ausgrenzungspolitik gegenüber den Konservativen stattfindet. Als Mitglied der WerteUnion hat man so gut wie keine Chance, ein politisches Mandat zu erhalten. Diese Leute werden wie Rechtsextremisten behandelt und teilweise auch offen so diffamiert. Funktionsträger, bei denen bekannt würde, dass sie Mitglied des Berliner Kreises oder der WerteUnion sind, müssen damit rechnen, dass ihre politische Karriere sehr bald vorbei ist.

All das wird von den tonangebenden Medien unterstützt, indem konservative CDU-Politiker öffentlich etwa als Rechtsextreme, Ewiggestrige oder Rechtspopulisten an den Pranger gestellt werden. Das sind keine Geschichten aus einem totalitären kommunistischen Staat, sondern das ist aus der CDU von Helmut Kohl und Konrad Adenauer geworden.

Welche parteipolitische Zukunft sehen Konservative wie Sie? Gibt es bei diesen noch einen Glauben an die Reformierbarkeit der CDU? Denkt man über die Gründung einer neuen Partei nach? Hofft man auf eine reformierte AfD? Oder denkt man gar daran, die Flinte ins Korn zu werfen und sich ins Private zurückzuziehen?

Die Konservativen haben den Kampf nicht aufgegeben, sondern gehen unterschiedliche Wege. Die einen – wie die Mitglieder von WerteUnion und Berliner Kreis – setzen immer noch darauf, dass die Unionsparteien reformiert werden können, auch wenn derzeit die politischen und medialen Rahmenbedingungen nicht stimmen.

Andere haben die Partei verlassen und setzen auf eine neue politische Kraft zwischen den Unionsparteien und der AfD. Einige von ihnen haben die neue Partei „Bündnis Deutschland“ gegründet. Wieder andere setzen auf eine breite außerparlamentarische Bürgerbewegung, die durch die Mobilisierung der Massen Druck auf die Politik ausüben soll. Wieder andere setzen sich für eine Reform der Medien ein, weil dies eine Voraussetzung dafür ist, dass es zu einer Politikwende kommt.

Warum ist die CDU bei der Bekämpfung des linksextremen Terrors nicht so sonderlich aktiv? Sobald die CDU wieder eine konsequent an den Interessen von Deutschland ausgerichtete Politik betreiben würde, würden schließlich auch die Autos von CDU-Politikern brennen und deren Wohnhäuser beschmiert werden…

Ein Hauptgrund dafür dürfte die Feigheit bürgerlicher Politiker vor den linken Medien sein. Über 90 Prozent der jungen Journalisten der Staatsmedien der ARD erklärten sich in einer Umfrage zu Anhängern der Grünen, der ehemaligen SED und der SPD. Es gibt leitende Politikjournalisten in den Staatsmedien, die aus der gewaltbereiten Antifa-Szene kommen. Sie können sich vorstellen, dass diese Medien linksradikale Gewalt oder Gewalt von Migranten in Deutschland entweder totschweigen oder – sofern es nicht mehr möglich ist – bagatellisieren oder uminterpretieren. Als CDU-Politiker sich dagegen zu stellen, bedarf eines Rückgrats und eines dicken Fells, was bei den heutigen Politikern kaum mehr zu finden ist.

Welche Zukunft hat das bürgerlich-konservative Lager in Deutschland überhaupt noch? Kann es angesichts des – von linksgrünen Meinungswächtern an die Adresse von CDU-, CSU- und FDP-Politikern verhängten und von diesen unterwürfig eingehaltenen – Fraternisierungs- und Politisierungsverbots gegenüber der AfD überhaupt noch zu einer bürgerlichen Mehrheit kommen?

Die Zukunft Deutschlands wird bürgerlich-konservativ sein, oder es wird keine gute Zukunft haben. Zunächst muss man sich der politischen Taktik der Linken bewusst sein. Was sie mit den Bürgerlichen und Konservativen betreiben, ist klassische sozialistische Feindbekämpfung wie aus dem Lehrbuch einer kommunistischen Partei.

Die Bürgerlichen werden als Nazis, Faschisten und Verschwörungstheoretiker diffamiert, sie werden aus dem politischen, gesellschaftlichen und teilweise auch wirtschaftlichen Leben gedrängt und es werden Kontaktverbote verhängt: Wenn jemand mit jemandem redet, der ausgegrenzt ist, wird er ebenfalls ausgegrenzt.

Diese Technik müssen die Bürgerlichen verstehen, besser noch studieren, und sie brauchen Mut, dagegen vorzugehen. Die Feigheit der heutigen bürgerlichen Politiker vor der linken politischen und medialen Dominanz müssen deren Kinder und Enkelkinder teuer bezahlen.

Etliche namhafte SPD- und Linken-Politiker sprechen sich dafür aus, dass Deutschland bezüglich des USA-Russland-Krieges lieber seine eigenen und europäische Interessen vertreten sollte – statt einfach nur allen Wünschen der tonangebenden US-Geopolitiker blind Folge zu leisten. Warum hört man diesbezüglich von der CDU keine vernünftigen Ansätze?

Die deutschen Politiker sind vom Volk gewählt worden, um deutsche Interessen und nicht die Interessen der USA oder des Selenskyj-Regimes zu vertreten. Leider scheinen Teile der CDU-Führung das anders zu sehen. Ich führe es darauf zurück, dass maßgebendes Führungspersonal der CDU sehr stark in die transatlantischen Beziehungen hineinsozialisiert worden ist und sich nicht vorstellen kann oder will, dass die deutschen und europäischen Interessen nicht immer deckungsgleich sind mit denen Washingtons.

Im Übrigen haben deutsche Politiker und Diplomaten seit längerem ein Problem damit, in Brüssel oder bei internationalen Verhandlungen nationale deutsche Interessen zu artikulieren. Sie wissen teilweise noch nicht einmal, was wir für Interessen haben. Nicht wenige Kollegen anderer Länder machen sich inzwischen darüber lustig.

„Damit Europa nicht scheitert, müssen wir wieder zu dem Punkt zurückkehren, an dem die ideologischen Fehlentwicklungen angefangen haben.“ Foto: BZ/ Andrea Remmers

Wie kommen wir angesichts der realen politischen Kräfte- und Medienverhältnisse überhaupt noch aus der Misere heraus?

Ohne eine Mobilisierung von größeren Teilen des Bürgertums und ohne eine Veränderung der Medien oder Medienberichterstattung wird es nicht gehen. Es ist derzeit auf Grund der multiplen Krisen, die uns treffen, einiges in Bewegung. Viele Menschen, die bisher unpolitisch waren, spüren die gewaltigen politischen Veränderungen auf Grund der linken Ideologie. Ich befürchte aber, es muss uns noch viel schlechter gehen, damit es wieder besser wird.

Hat diese EU in dieser Form noch eine Zukunft? Ist sie noch reformierbar?

Ich sehe die europäische Idee eher emotionslos. Wenn wir sie nicht bräuchten, wäre es auch ohne gut. Aber wir brauchen eine enge europäische Kooperation, damit die europäischen Staaten nicht zum Spielball der großen Mächte USA, China und Russland werden. Wir brauchen dafür jedoch eine Union der Nationalstaaten mit so viel Europa wie notwendig und so vielen nationalen Freiheiten wie möglich.

Das Projekt „Europäische Union“ steht aus meiner Sicht vor dem Scheitern, da es ideologisiert worden ist und nicht mehr die Interessen der Nationalstaaten, sondern die Ideologie einer bürokratischen Elite vertritt. Wir brauchen ein Europa der tatsächlich souveränen Nationalstaaten, die sich zunächst auf ihre eigenen Interessen besinnen und diese dann auch in der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene zum Ausdruck bringen.

Das Projekt „Republik Europa“ ist wie ein entgleister Zug, der ohne Steuerung durch die Landschaft rast und dabei immensen Schaden anrichtet, um ein Bild des britischen Autors Douglas Murray zu verwenden. Damit Europa nicht scheitert, müssen wir wieder zu dem Punkt zurückkehren, an dem die ideologischen Fehlentwicklungen angefangen haben. Und das begann schon vor der Maastricht-Zeit. Wir müssen die Europäische Union reformieren. Wenn das nicht geht, dann müssen wir sie durch etwas Effektiveres ersetzen.

 

23 Antworten auf “Raus aus der Defensive!

  1. “Frau Merkel, die nie eine Konservative war, war das Kunststück gelungen, aus der ehemals konservativen CDU eine linke Partei zu machen, indem sie personelle Schlüsselpositionen in der CDU mit politischen Linken oder Opportunisten besetzte und die CDU dann programmatisch an die Grünen heranführte.”

    Der deutsche Trottel aber sitzt da, und fragt sich, wie das alles kommen konnte.

    “Ich befürchte aber, es muss uns noch viel schlechter gehen, damit es wieder besser wird.”

      1. Ein Jahr nach der Bundestagswahl würde das Ergebnis anders aussehen.
        Pensionäre in der BRD werden uns übrigens bald die Haare vom Kopf fressen, wenn Sie schon beim Thema sind. Eine linksgrünilliberale Beamten-Kaste als Hüter der korrekten Gesinnung und Hüter der eigenen üppigen Pfründe.
        Die Menschen erkennen: Gesellschaftlicher Umbau = Deindustrialisierung mit Maulkorb.
        So die Analyse der bösen rechten Seite zur bösen linken Seite. Deutschland ist mittlerweile so affig, dass einer den anderen für einen potenziellen Nazi hält. Dieses Alleinstellungsmerkmal hat nicht mal Österreich.

        1. Potentielle Nazis?
          https://www.youtube.com/watch?v=TWJTu-u7HBE
          Henryk M. Broder erklärt hier auf freundliche Art, wozu Deutsche heute in der Lage sind. Es geht über die typisch deutsche Besserwisserei hinaus, wie wir sie durch Hatzig kennen Angesichts Broders Beispiele ist ganz klar, zu welchen Heucheleien, Lügen und Absurditäten die deutsche Nation samt Regierung fähig ist. Wenn die Deutschen noch ein Stück weiter in diese Verhältnisse hineinlaufen, ist der Beweis erbracht, dass sie nicht nur potentielle Nazis sind. Wer wie im Fall Münster Kreuze abhängt in Zeiten parlamentarischen Demokratie ist unter anderen Verhältnissen zu ganz anderen Taten in der Lage. Dass Baerbock gelogen hat, dürfte jedem klar sein.

        2. Ach. Ich wußte gar nicht, dass die Ampel-Regierung innerhalb eines Jahres all die vielen Staatsbediensteten verbeamtet hatten und in so kurzer Zeit für die demografische Entwicklung in Deutschland gesorgt haben.
          Maaßen ist schon seit 2018 im vorzeitigen Ruhestand – rechnen Sie mal nach. 😉

          Und seither macht er sich nur noch dadurch wichtig, indem er den Rechten erzählt, was sie hören wollen.
          Ansonsten hat ihn die CDU aufs politische Abstellgleis geschoben.

          1. Wie hoch sind die durchschnittlichen Beamtenpensionen, Hatzi ?
            Laut Versorgungsbericht des Bundes, der für die Pensionen der Bundesbeamten zuständig ist, beziehen Bundesbeamte im einfachen und mittleren Dienst im Durchschnitt eine Pension von 2170 Euro. Im gehobenen Dienst sind es 2780 Euro, im höheren Dienst sogar 4870 Euro im Monat.

            Welcher dt. Angestellte in akademischen Berufen hat nur annähernd eine solche Altersversorgung? Darum muss es gehen. Sie aber schreiben Blech oder lenken ab. Es ging ihnen doch um Pensionen, oder nur um Maaßen !

            1. Es geht um den vorzeitigen Ruhestand.

              Maaßen war und ist Beamter.
              Mehr nicht.
              Das ist meine Nachbarin auch.
              Auch sie ist Parteimitglied.
              Was Maaßen von sich gibt, ist so bedeutend, wie das, was meine Nachbarin zu sagen hat.

                  1. lieber herr alex. sie haben soviel roten dreck am stecken das stinkt bis in unser schönes sachsen. sagen sie sind sie auch so ein überbleibsel des sed – staates? wem oder was vertreten sie eigendlich mit ihrem salat den sie von sich geben?
                    bei habecks gehirnwäsche waren sie wohl teilnehmer?
                    haben sie hier schon jemand getroffen der die gleiche meinung hat wie sie? mein gott- alex!

                  2. Herr Hatzig, warum nennen Sie uns denn nicht den Namen des SPD-Gegenkandidaten? Sie schämen sich wohl auch, dass so ein Mann in den Bundestag eingezogen ist?
                    Dann will ich mal die Leserschaft der BZ aufklären: Der SPD-Mann heißt Frank Ullrich. Und dieser Mann wurde gleich noch neuer Vorsitzender des Bundestags-Sportausschusses. (Normalerweise dürfte der gar kein SPD-Mitglied sein aber die Genossen arbeiten sich lieber an Leuten wie Sarrazin oder Schröder ab. ) Übrigens war der Ullrich damit automatisch sogar im NADA-Aufsichtsrat. Die typische Bock-zum-Gärtner-Geschichte, denn Ullrich war am Staatsdoping der DDR beteiligt.

                    https://www.deutschlandfunk.de/frank-ullrich-sportausschuss-vorsitzender-doping-vergangenheit-100.html

                    Und das war schon seit langem bekannt:

                    https://www.deutschlandfunk.de/der-fall-frank-ullrich-100.html

                    Das NADA-Amt lässt Ullrich seit April 2022 ruhen. Die CDU hatte gute Chancen, ihn von dem Posten abzuberufen, da hat er selbst das Handtuch geworfen.

      1. Das ist ja mal eine gute Nachricht.
        Wohnmobil ist eine gute Wahl, denn wenn Orban abgewählt wird, heißt es schließlich weiterziehen.
        Dann aber besser raus aus dieser schrecklichen EU und in ein Land mit einer Regierung, die nicht abgewählt werden kann – wie einst in der DDR. 😀

  2. Deutschland ist nicht erst mit dem Rausschmiss Maaßens zu einem totalitären Regime von amerikanischen Gnaden verkommen. Das war es schon vorher und zwischenzeitlich war Maassen Geheimdienstchef dieses Regimes. Der Mann ist nicht unser Freund oder Vorbild nur weil er mal über die Linken schimpft!

    Wir erleben gerade den Untergang Europas, weil die USA das so entschieden haben und das gesamte Establishment des Wertewestens nichts anderes ist als eine Massenvernichtungswaffe der USA.

    Aber statt dagegen zu kämpfen um zu überleben gibt es diesen irren Götzenkult: Seehofer, Maassen, die Republikaner, Trump. Jeder der irgendwie auf konservativ macht hat das Zeug zum neuen Kaiser, erst recht wenn er eigentlich zu den Tätern in diesem Spiel gehört.

    Das nennt man dann wohl natürliche Auslese. Mal sehen wer den Winter überlebt.

  3. herr meier deutschland hat fertig da gibs nichts mehr zu retten, das dicke ende kommt im mai nächsten jahres, warten wirs ab. alle haben mit gemacht, alle in deutschland . die haben darum gebeten in die sklaverei zu kommen und slaverei zu erleben. bald ist es so weit, es ist nicht rückgängig zu machen. 80% der deutschen denen ist alles egal, hier im osten denken wenigstens 40% nach, aber wir sind zu wenige. in einem jahr aus dem klügsten in europa die grössten idioten zu machen, das ist ein meisterwerk des grünen bolschewismus. und alle machen mit, also mindestens drei viertel der deutschen bevölkerung. ich muss da schon lachen wenn die wach werden und dann rufen DAS HABEN WIR NICHT GEWOLLT !!!

  4. Ja – ganz schrecklich.
    Für die rechten Heulsußen beginnt im Mai der deutsche Untergang, während sich die deutschen Realisten über die Gewinnausschüttungen der bösen Konzerne freuen – auch Dividenden genannt.

    Die rechte Gefolgschaft hat ja noch nie bemerkt, wie die Führer ihre rechten Regierungen sich die Taschen gefüllt und die Konzerne angeeignet hatten.
    Da gehören plötzlich einst volkseigene Kombinate einigen wenigen Milliardären, denen die rechten Fußtruppen auch noch zujubeln.

    In den USA hingegen sind Konzerne meist im Streubesitz, gehören also den vielen vielen Kleinaktionären – also dem Volk.
    Während die deutschen Rechten von Sklaverei reden, hat der durchschnittliche US-Amerikaner ein Aktiendepot und erhält als Anteilseigner auch einen Anteil am Konzerngewinn. 😉
    Heute zahlen wieder einige US-Konzerne, von denen man auch als Europäer Anteile halten kann, ihre Quartalsdividende aus. 😀

    Im Mai heulen die Rechten und die Realisten erhalten üppige Dividenden von z.B. BMW. 😉

Schreibe einen Kommentar

Weitere Artikel