Viele Ungarn haben noch immer ein idealisiertes Bild von Deutschland, das der Idylle von Rothenburg ob der Tauber viel näher ist als den real existierenden Zuständen in den Innenstädten von Berlin, Frankfurt oder München. Foto: BZ / Jan Mainka

Deutsch-ungarische Spiegelungen

Trug- und Wunschbilder

Ungarn und Deutschland – beziehungsweise der deutschsprachige Raum – sind durch eine Fülle von Verknüpfungen miteinander verbunden. Ungarn war schon immer dem Einfluss der deutschen Zivilisation ausgesetzt.

Aus den vergangenen Jahrhunderten ließen sich zahllose Beispiele für die deutsch-ungarische Zusammenarbeit anführen. Die Grundlage dafür bilden gegenseitiger Respekt und Verständnis. Man denke nur an das Verhältnis der Ungarn, die inmitten eines „slawischen Meeres“ leben, zu ihren deutschen Freunden, das sich deutlich von den Beziehungen zu Polen oder Tschechen unterscheidet. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass in Ungarn ein allgemeines Bild der Deutschen vorherrscht, in dem Respekt eine zentrale Rolle spielt. Ergänzt wird dieses Bild durch das Idealbild Deutschlands als nahezu perfekter Ort, an dem praktisch alles sehr gut funktioniert und daher als vorbildlich gilt. Diese Vorstellung deckt sich jedoch immer weniger mit der Realität.

Differenzierende Sichtweise

Es soll kein Missverständnis aufkommen: Ziel dieses Textes ist es nicht, das positive Bild von Deutschland zu zerstören, sondern eine differenzierte, realistische Sichtweise zu eröffnen. Denn es gibt zahlreiche Trends und Mythen, die letztlich nicht der Wahrheit entsprechen, deren Betrachtung jedoch essenziell für das Verständnis der deutsch-ungarischen Wechselwirkungen ist.

So stellte Ministerpräsident Viktor Orbán einmal fest, dass Deutschland nicht mehr dasselbe Land sei wie noch vor zehn Jahren. In diesem Zusammenhang erinnerte er an einen Ausspruch seines Vaters: „Mein Sohn, wenn du fleißige Menschen sehen willst, geh nach Deutschland; wenn du gut organisierte Arbeit sehen willst, wenn du Ordnung sehen willst, dann geh dorthin, wo Ordnung herrscht.“ Jahrzehntelang spiegelte sich in diesem Zitat die ungarische Wahrnehmung Deutschlands wider, doch offenbar beginnt diese Vorstellung langsam zu verblassen.

Noch vor einigen Jahrzehnten galt die deutsche Gesellschaft als Arbeitsgesellschaft, in der das Ingenieurwesen eine zentrale und erfolgreiche Rolle einnahm. Das Bildungssystem wurde als stabil und gut, die deutschen Schüler als intelligent und hochqualifiziert betrachtet. Insgesamt schien Deutschland Wohlstand auszustrahlen: saubere, ordentliche Straßen, herausragende öffentliche Sicherheit, funktionierende Systeme und eine ausgezeichnet geplante Infrastruktur – nicht zu vergessen die renommierten Automarken Audi, BMW und Mercedes. Effizienz, Effektivität, Systemorientierung – alles wirkte besser und durchdachter. Es herrschte allgemein großes Vertrauen in staatliche Institutionen, die Gesellschaft und nicht zuletzt in die Mitmenschen. Doch dieses Bild lässt sich heute nicht mehr uneingeschränkt aufrechterhalten: Deutschland hat sich in den letzten Jahren stark verändert und existiert in der zuvor beschriebenen Form nur noch vereinzelt.

Schein und Wirklichkeit

Was die Arbeitszeit betrifft, rangiert Deutschland mit etwa 1.350 Stunden an letzter Stelle in Europa. Ungarn hingegen liegt bei rund 1 950 Stunden. Außerdem arbeitet ein Deutscher im Durchschnitt jährlich 80 Tage im Homeoffice, was den europaweit höchsten Anteil darstellt. Hinzu kommen je nach Bundesland noch zwischen 10 und 13 Feiertage. Dennoch gibt es bei Arbeitnehmern durchschnittlich 15 Tage mit Krankschreibung – in Ungarn sind es nur neun. Vor einigen Jahren lag dieser Wert in Deutschland sogar noch bei 25 Tagen, er hat sich jedoch nach der Coronapandemie verbessert.

Darüber hinaus gibt es in Deutschland das sogenannte Bürgergeld, das oft als Belohnung fürs Nichtstun verstanden wird. Dafür werden jährlich 48 Milliarden Euro ausgegeben. In diesem Licht verweist das Bild der Arbeitsgesellschaft nicht unbedingt auf das, was man sich darunter vorstellt. Natürlich gibt es weiterhin Deutsche, die hart arbeiten und über eine hohe Fachkompetenz verfügen. Doch die allgemeine Tendenz auf dem Arbeitsmarkt geht dahin, weniger zu arbeiten – gerade in Zeiten, in denen eine Arbeitsgesellschaft dringend gebraucht würde.

Bildung und Wohlstand

Auch mit Blick auf die PISA-Ergebnisse zeigt Deutschland seit Jahren rückläufige Leistungen, vor allem in Mathematik, beim Lesen und Textverständnis. Da das Bildungssystem in Deutschland in die Zuständigkeit der Länder fällt, entstehen enorme regionale Disparitäten, die dem Bildungserfolg insgesamt nicht förderlich sind.

Was den Wohlstand betrifft, erinnern wir uns noch gut an die Zeiten, in denen deutsche Verwandte oder Freunde alle paar Jahre mit einem neuen, schmucken Fahrzeug deutscher Herkunft nach Ungarn kamen – auch das ist vorbei. Das Vermögen pro Kopf zählt zu den niedrigsten in Europa. Ein Grund dafür ist, dass der Anteil der Menschen in Deutschland, die in den eigenen vier Wänden leben, mit etwa 40 Prozent zu den geringsten in Europa gehört – neben der Schweiz. In Ungarn liegt dieser Wert bei über 90 Prozent und ist somit mehr als doppelt so hoch. Die aktuelle Wohn- und Energiekrise trägt ebenfalls erheblich zum Wohlstandsverlust bei.

Auch die Ordnung sollte nicht unerwähnt bleiben. Aus ungarischer Perspektive fällt bei Besuchen deutscher Großstädte auf, dass die Sauberkeit im öffentlichen Raum deutlich abgenommen hat. Das gilt natürlich nicht für bayerische Kleinstädte oder süddeutsche Dörfer, aber in Großstädten prägen Migration und damit verbundene Probleme zunehmend das Gesamtbild, einschließlich der Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit. Auch der Drogenkonsum ist ein zunehmendes Thema: Seit der Legalisierung „leichter Drogen” ist es kaum noch möglich, sich in belebten Fußgängerzonen deutscher Großstädte aufzuhalten, ohne entsprechenden olfaktorischen Einflüssen ausgesetzt zu sein.

„New German Style“

Auch die sprichwörtliche deutsche Pünktlichkeit hat gelitten. Inzwischen wurde Unpünktlichkeit zur neuen Norm erhoben – gleichsam unter dem Label „New German Style“. Besonders hervor tut sich hier übrigens die Deutsche Bahn … All dies scheint darauf abzuzielen, zu beweisen, dass frühere deutsche Stereotype nicht mehr gelten, da diese fast schon „böse“ und „nazihaft“ seien.

Auch die innere Sicherheit hat gelitten: Im Jahr 2024 gab es in Deutschland 5,8 Millionen Straftaten, das sind 70 Fälle pro 1.000 Einwohner. In Ungarn sind es nur ein Viertel davon. Was Messerattacken betrifft, gab es allein im vergangenen Jahr 29.000 Messerdelikte, das heißt etwa 70 täglich. In den Sommermonaten rückt das Reizthema „Freibäder“ immer mehr in den Fokus.

Auch die deutsche Automobilindustrie steckt in der Krise. Immer wieder gibt es Nachrichten über Personalabbau und Werkschließungen. Der Dieselskandal ist auch noch nicht so lange her. Die Zukunft der Elektromobilität entsteht anscheinend nicht in Deutschland.

Auch die Zeit der Pandemie hat viele Schatten auf Deutschland geworfen. Während sie in Ungarn nahezu vergessen ist, haben die Überreaktionen in Deutschland, insbesondere der übergriffige Staat, das Denunziantentum und der Krieg der Menschen untereinander, dafür gesorgt, dass Corona dort nach wie vor ein sehr emotionales und heiß diskutiertes Thema ist.

Auch bei der Digitalisierung ist Deutschland sicher kein Musterbeispiel für Ungarn: Man denke nur an das moderne und effiziente E-Magyar­ország-Portal. Die Einführung eines ähnlichen Systems wird in Deutschland sicher noch Jahre dauern. Ebenso wie die lückenlose Abdeckung des Landes mit einem schnellen und gut funktionierenden Mobilfunknetz, wie in Ungarn.

Freibäder und Bademäntel

Zu guter Letzt seien noch die Themen Demokratie, Medien und Meinungsfreiheit erwähnt. Während in Deutschland in den letzten Jahren immer offener darüber diskutiert wird, eine für die etablierten Parteien unangenehme Oppositionspartei einfach zu verbieten, sind solche Parteiverbotsdiskussionen in Ungarn komplett unbekannt. Ebenso ist hier das Verbot regierungskritischer Medien unbekannt, wohingegen Deutschland im letzten Jahr dafür Anschauungsunterricht gab. Dort kommt es auch regelmäßig zu Razzien gegen Personen, die sich in ihrer Kritik an Politikern etablierter Parteien etwas zu weit vorgewagt haben.

Man denke nur an den vom ehemaligen Wirtschaftsminister Robert Habeck losgetretenen Schwachkopf-Skandal. Politiker des ungarischen Regierungslagers müssen sich tagtäglich weitaus härtere Dinge an den Kopf werfen lassen, ohne gleich eine Klagewelle loszutreten. In Ungarn wird das Wort „Bademantel“ daher ausschließlich in seiner ursprünglichen Bedeutung verwendet und nicht, wie inzwischen in Deutschland, als Synonym für die Unterdrückung der Meinungsfreiheit und übergriffige Politiker.

Eine Umfrage ergab im letzten Jahr, dass etwa 70 Prozent der deutschen Bevölkerung der Meinung sind, der Staat sei nicht mehr in der Lage, seine Aufgaben zu erfüllen. Etwa jeder Zweite meinte, in Deutschland gäbe es keine echte Meinungsfreiheit mehr – sie existiere zwar noch formell, man müsse jedoch stets auf mögliche Konsequenzen achten.

Stagnierendes Wachstum – aber immer noch großes Vorbild spielen

Das Deutschland, an das die Ungarn weiterhin glauben oder glauben möchten, nährte sich lange vom deutschen Wirtschaftswunder, das durch fleißige Generationen ermöglicht wurde. Der Wohlstand besteht zwar weiterhin, allerdings hat sich seine Natur verändert. Von Verarmung kann noch keine Rede sein, das Wachstum stagniert jedoch. Es wirkt, als würde man sich bequem zurücklehnen – und manchmal scheint man sogar regelrecht überrascht, wenn andere Fortschritte machen.

Als in den 1990er Jahren südkoreanische Hersteller wie Samsung auftauchten, wurden diese in Deutschland lange als minderwertig abgetan, während Marken wie Grundig, Telefunken oder Blaupunkt als qualitativ hochwertig galten. Es wäre angebracht, zu betrachten, wo diese Unternehmen heute stehen und wo die fernöstliche Konkurrenz. Viele – insbesondere innerhalb der politischen, medialen und kulturellen Eliten – glauben jedoch weiterhin, dass Deutschland ein reiches Land und daher als Vorbild für Europa berufen sei.

Die Deutschen sind überzeugt, dass ihre bisherigen Konzepte richtig sind und überall auf der Welt umgesetzt werden müssen. So erklärt sich auch ihre Einstellung zum Thema Migration. Als „reiches“ Land betrachtete man es als moralische Pflicht, arme und benachteiligte Menschen zu unterstützen. Die unbegrenzte Aufnahme befeuerte die Migration jedoch noch einmal ganz kräftig. Inzwischen erodieren dadurch immer mehr Bereiche: innere Sicherheit, Bildung, Wohnen, Gesundheitswesen, um nur einige zu nennen. Eine ähnliche wirklichkeitsferne Einstellung mit ebenso ganz realen und sich ständig vergrößernden Nebenwirkungen lässt sich übrigens auch bei den Themen Ukrainehilfe, Energiepolitik oder Klimawandel feststellen.

Energiekrise, Migrationskrise, Krise der inneren Sicherheit … Die multiplen Krisen sind aus dem deutschen Alltagsleben inzwischen nicht mehr wegzudenken und prägen die öffentliche Debatte immer stärker – besonders entlang der Ost-West-Spaltung. Der Aufstieg der AfD ist eine Konsequenz dieser Entwicklung. Schließlich versucht diese Partei, Antworten auf gesellschaftlich tatsächlich relevante Fragen zu geben, und sie politisiert entlang der real vorhandenen Probleme. Ob ihre Antworten richtig sind, muss jeder selbst beurteilen. Ihre gleichbleibend hohen Zustimmungswerte machen jedoch deutlich, dass die Partei bei solchen Themen aktiv ist, die immer mehr Bürgern tatsächlich Sorgen bereiten.

Entkopplung zwischen den Wünschen der normalen Bürger und der Politik der etablierten Parteien

Die „Mitte“ der deutschen Gesellschaft – die schweigende Mehrheit – ähnelt übrigens stark der ungarischen Mitte. Die Menschen wollen einfach nur arbeiten und in Sicherheit und Frieden leben. Sie möchten Werte schaffen, Immobilieneigentum aufbauen und ihren Kindern eine möglichst gute Bildung bieten. Die Mehrheit will keine Ideologie oder Politik im Alltag, sondern funktionierende Systeme in Verwaltung, Polizei und Justiz. Von den etablierten deutschen Parteien werden diese Wünsche jedoch immer weniger berücksichtigt. Mainstreammedien, NGOs, etablierte Parteien und Gewerkschaften drücken hingegen zunehmend Themen durch, mit denen viele Durchschnittsdeutsche nichts anfangen können. Die öffentlichen Debatten entkoppeln sich immer mehr von den realen Wünschen und Bedürfnissen der Bürger.

Auch die Rolle der Kirchen hat sich verändert. Vor allem die evangelische Kirche scheint eher in ideologischen Fragen Stellung zu beziehen, anstatt die Lehren Jesu zu vermitteln. Viele Menschen sind verunsichert, wenn sie die Medien verfolgen. Es fließen hohe Summen in Förderprogramme, Energiepolitik und Ukraine-Hilfe, während gleichzeitig das Bildungssystem schwächelt, die Infrastruktur verfällt und die innere Sicherheit verkommt.

Folglich verlassen immer mehr Menschen Deutschland. Allein im vergangenen Jahr waren es immerhin 1,3 Millionen, darunter etwa 300.000 deutsche Staatsbürger. Die Mehrheit dieser Auswanderer sind erwerbstätige oder pensionierte „Bio-Deutsche“, die langfristig keine Perspektive mehr in Deutschland sehen. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund übersteigt inzwischen 25 Prozent – ein signifikanter Wandel in der Zusammensetzung der Gesellschaft.

Und wie sehen die Deutschen heute die Ungarn?

Die Antwort ist nicht einheitlich. Den politischen und medialen Eliten gilt Ungarn oft als abschreckendes Beispiel, etwa wegen seiner Haltung zu Migration oder Genderismus. In identitätspolitischen, linken Kreisen wird Ungarn geradezu als „Gegenmodell“ verstanden, wie der Historiker Andreas Rödder es formulierte. Gleichzeitig blicken viele Deutsche voller Sympathie auf Ungarn, da sie dort Werte und Lebensqualität wiederfinden, die in Deutschland zunehmend der Vergangenheit angehören. Kein Zufall ist es, dass inzwischen offiziell 23.000 deutsche Staatsbürger in Ungarn leben – die tatsächliche Zahl dürfte weitaus höher sein.

Für viele Deutsche ist Ungarn in erster Linie ein Land mit autochthoner Bevölkerung, in dem der Staat keine ideologischen Genderprogramme durchsetzt, in dem die innere Sicherheit gewährleistet ist, Energie bezahlbar ist und es keine Massenzuwanderung gibt. Besonders stark ist diese Sympathie in Ostdeutschland ausgeprägt: Viele pflegten schon vor 1989 freundschaftliche Gefühle für Ungarn – seit 2015 haben diese merklich zugenommen.

Es handelt sich also nicht einfach um eine politische Links-Rechts-Spaltung: In Ostdeutschland fällt es grünen oder sozialdemokratischen Politikern leichter, Sympathie für Ungarn zu zeigen, als es westdeutschen CDU-Vertretern gelingt. Diese Ost-West-Dichotomie prägt die deutsche gesellschaftliche Wahrnehmung inzwischen deutlich.

Abschließend sei erwähnt, dass das Bild Ungarns in den deutschen Medien oft das Gegenteil der Realität abbildet. Wer wirklich Interesse hat, sollte reflektieren, was er liest. Die Ungarn sind darin deutlich geübter, denn sie haben gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen zu bewerten.

Immer mehr Deutsche blicken jedoch positiv auf Ungarn, nicht zuletzt, weil sie in Ungarn ein Spiegelbild jenes Deutschlands erkennen, das sie liebten und gerne wiederhätten.

Der Autor ist Leiter des Deutsch-Ungarischen Instituts für Europäische Zusammenarbeit am Mathias Corvinus Collegium (MCC).

7 Antworten auf “Trug- und Wunschbilder

  1. Es gibt leider noch zu viele Ungarn, die noch immer ein glorifiziertes Bild von Deutschland aus den neunziger Jahren pflegen.

    Die denken oftmals noch immer, Deutschland wäre das Paradies Da hilft nur Schocktherapie.

    Ein Kurzbesuch mit Umsteigen am Münchner Hauptbahnhof beraubt Sie dann aber aller Illusionen.

    Unsere Nachbarn, die ständig Orbán kritisiert hatten, haben sich nach mehreren Monaten noch nicht davon erholt.

    Die Ungarn können froh sein, dass sie diesbezüglich noch von grünwoker Politik verschont geblieben sind.

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    1. Ich glaube die Ungarn sind einfach nicht so verblödet, wie die deutschen. Die deutschen sind über Jahrzehnte massiver Medien Gehirnwäsche ausgesetzt , ist dies in Ungarn mit den Medien anderst ? Hier in der BZ auf jeden Fall, bis auf eine Ausnahme, soweit ich das überschaue :-).

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  2. Nicht nur viele Ungarn haben ein veraltetes Deutschland-Bild, sondern auch die Mehrheit der zurückgebliebenen – also nicht ausgewanderten – Deutschen. Sie leben noch in einem Scheinwohlstand und ignorieren z.B., dass die Politik jedem Einzelnen bereits mehr als 30.000 Euro Schulden aufgelastet hat, die zu ihren privaten Krediten hinzukommen. Wer CDU oder CSU wählt, meint oftmals, noch die Partei von Kohl bzw. Strauß zu wählen und blendet deren Wandel zur kapitalsozialistischen Blockpartei völlig aus.

    Mich hat die Erkenntnis von dort vertrieben, dass diese Gesellschaft leider überwiegend aus Fanatikern und Feiglingen besteht. Das ist durch die “Corona”-Plandemie überdeutlich geworden. Jetzt lebe ich mit meiner Frau schon dreieinhalb Jahre glücklich in Ungarn, wo uns die Menschen größtenteils viel sympathischer sind. Wir schätzen u.a. ihre Gelassenheit und Bescheidenheit, woran es in D einfach mangelt. Hoffentlich bleiben sich die Ungarn weiterhin treu!

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      1. Was gibt es denn hier zu rechnen?

        Oder sind Sie in den Themen verrutscht?
        Das würde auch Ihren Einwurf mit dem Sondervermögen erklären.

        Einfach mal beim Thema bleiben. Das hatte doch genug Potential mal wieder über Deutschland zu jammern. Nur zu …

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11. Oktober 2025 10:32 Uhr