André Kertész fotografierte Lola und Sándor um 1926 in Paris. Foto: © Anna Ötvös

Zum 120. Geburtstag von Sándor Márai

Rettung durch Kultur

Was sagen uns das Leben und Werk von Sándor Márai – heute, 120 Jahre nach seiner Geburt und 20 Jahre nach seiner Wiederentdeckung? Auf den Spuren des Bestseller-Autors.

Diesen Samstag feiert die Welt den 120. Geburtstag des Schriftstellers, dessen Leben und Werk wie kaum ein anderes das 20. Jahrhundert widerspiegeln. Genaugenommen spiegelt es den „Westen“, das „Abendland“ des 20. Jahrhunderts wider, zeitlich, von April 1900 bis Februar 1989, und räumlich, vom östlichsten Rand des Westens bis zu seinem westlichsten Ufer in San Diego, Kalifornien, wie es der Schriftsteller Péter Musza­tics in einem Essay über den Schriftsteller auf den Punkt bringt.

Das Márai-Denkmal in Kaschau mit besonderer Denkmalschutz-Vorkehrung. Foto: Anna Ötvös

Sándor Márai starb im Februar des schicksalhaften Jahres 1989, alleine, verbittert und fern der Heimat. Neun Monate später fiel die Berliner Mauer, endete der Kalte Krieg, die Sowjet­truppen verließen Mitteleuropa, Ungarn atmete auf. So unerwartet und heftig diese Wende kam, so unerwartet und kräftig fegte die Wiederentdeckung von Márais Werk in den letzten Stunden des Jahrhunderts durch Europa und die Welt. 1999 war Ungarn Gastland der Frankfurter Buchmesse, „Die Glut“ in der kongenialen Übersetzung von Christina Viragh wurde zum Bestseller. Binnen weniger Jahre wurden Márai´s Bücher in 33 Sprachen übersetzt und stürmten Bestsellerlisten von Argentinien bis Japan. So darf auch dieser 120. Geburtstag zu keiner trüben Nostalgieveranstaltung verkommen. Sándor Márai lebt. Er lebt mehr denn je durch sein Werk, welches vielleicht erst in den Massengesellschaften unseres 21. Jahrhunderts den Zenit seiner Bedeutung erreichen wird. Doch fangen wir am Anfang an: 1900 in Kaschau.

Die Glut – Roman

Ein General, ein Baron, eine wunderschöne junge Ehefrau und eine verhängnisvolle Jagd vor über 40 Jahren. Unerwartet kommt der Jugendfreund den mittlerweile alten General in seinem einsamen Schloss besuchen. In einer Nacht, in einem langen Gespräch lebt die Vergangenheit wieder auf, die quälenden Fragen nach Freundschaft, Treue, Sehnsucht – und der Zerfall einer Monarchie.

Piper Verlag, 2001, 224 Seiten

Kaschau und Budapest – Bürgertum und Rebellion

Seine Familie repräsentierte für Márai das ehrliche, pflichtbewusste und verhältnismäßige bürgerliche Leben, wie er im ersten Teil seiner wundervollen autobiographischen Schrift „Bekenntnisse eines Bürgers“ beschreibt. Hierin wurzelt sein felsenfestes europäisches Bürgertum, das er in den Wogen der -Ismen des 20. Jahrhunderts entschlossen verteidigte, weswegen er oft mit Thomas Mann verglichen wird.
Der Geburtsname des kleinen Sándor lautete Grosschmid, sein Vater war ein Jurist Zipser Abstammung und verbot es seinem Ältesten, den ehrenvollen Namen unter seine frühen journalistischen und schriftstellerischen Versuche in Lokalblättern zu setzen. So nahm Sándor schon früh den Namen Márai an und setzte ihn 1918, als rebellischer Student in Budapest, auch unter Schriften im revolutionären Blatt „Vörös Lobogó“ (Rote Flagge). So war es keine schlechte Idee, 1919, nach Zusammenbruch der kommunistischen Räterepublik, Ungarn zu verlassen und zunächst nach Deutschland zu reisen.

Leipzig, Frankfurt, Berlin, Paris – und Lola

Márais Vater wollte den Sohn als Jurist in Kaschau oder Budapest sehen. Doch – wie so oft bei begabten Menschen – wirkt die väterliche zurückhaltende Kraft, wie das Spannen des Bogens, durch das der Pfeil erst recht Geschwindigkeit bekommt; natürlich in die entgegengesetzte Richtung.

Márai lebte 1919 bis 1923 im Nachkriegs-Deutschland wie ein junger Herr auf einem fremden Jahrmarkt. Jura studierte er nicht lange, schrieb sich an die journalistische Fakultät in Leipzig ein, besuchte aber lieber parlamentarische Streitgespräche oder Autopsien in Leichenhallen, als Vorlesungen. Da das bisschen Geld, das er von Zuhause hatte, nicht für sein Kaffeehausleben reichte, und er bald nichts mehr ins Pfandleihhaus bringen konnte, begann er für verschiedene Zeitungen zu schreiben.

1923 traf der junge Márai inmitten der tosenden Fremdheit ein Stück Heimat in Ilona Matzner, Lola, einer Jüdin aus Kaschau. Es wurde schnell klar, dass die zwei ihr Leben von nun an, 62 Jahre lang, miteinander teilen würden. „Wir saßen im Teesalon am Kurfürstendamm, unterhielten uns eine halbe Stunde lang, dann schwiegen wir und betrachteten die Tanzenden. Wir hatten eigentlich noch gar nicht über Persönliches gesprochen, doch ich saß schon etwas besorgt neben ihr, starrte auf die Tänzer, und überlegte, wovon wir wohl leben werden… Einige Monate später heirateten wir“, schreibt er in „Bekenntnisse eines Bürgers“. Nach der Hochzeit zog das junge Paar, vor der Superinflation in Deutschland flüchtend, nach Paris.

Bekenntnisse eines Bürgers – Erinnerungen

Mit feiner Lakonik und warmem Humor erzählt Sándor Márai seine Kindheit im Städtchen Kaschau und führt als scharfer Beobachter den Untergang des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs und die wilden Zwanzigerjahre vor Augen – ebenso seine eigene Lehr- und Wanderzeit als Bohemien und Journalist.

Piper Verlag, 2009, 423 Seiten

„Wir planten drei Wochen in Paris zu bleiben. Wir blieben sechs Jahre. (…) Warum? Ich weiß es nicht. Wir hatten nichts zu tun in Paris. Es vergingen drei Wochen, drei Monate, und wir lebten immer noch in der Rue Vaugirard, im Zimmer, das nach Abfluss stank, ohne Schrank und Badezimmer. Geld hatten wir immer seltener. Ich wusste, dass Freiheit eine innere Voraussetzung war, eine Fähigkeit der Seele; ein Mensch kann auch arm unbegrenzt frei und unabhängig sein…“, schreibt er in seinen Bekenntnissen.

Als Korrespondent der Frankfurter Zeitung bereiste er von Paris aus Westeuropa und den Nahen Osten, schrieb Reiseberichte, übersetzte und rezensierte den damals noch unbekannten Kafka, und konnte sich trotz seines weltbürgerlichen Lebens nicht von seiner Muttersprache, dem Ungarischen, losreißen. „Manchmal gab ich Franzosen grobe Antworten und schrie, ich sei Ungar, was zum Teufel denn sonst?“ (aus seinem 1930 erschienenen Gedichtband.)

Das Márai-Denkmal in Kaschau. Foto: Anna Ötvös

Zurück in Ungarn – die fruchtbarste Schaffensperiode

Es blieb nichts anderes übrig – Márai setzte sich 1928 in einen Zug gen Osten. Die nächsten Jahre bis zum Zweiten Weltkrieg sollten die fruchtbarsten seines Lebens werden. Nach den journalistischen, essayistischen und von Unmengen an Eindrücken durcheinandergewürfelten Schriften, wandte er sich in der Sicherheit seiner Heimat und Muttersprache Romanen und umfangreicheren autobiographischen Schriften zu. Der Durchbruch kam mit der Veröffentlichung seiner „Bekenntnisse eines Bürgers“, 1934. Als 1942 sein Roman „Die Glut“ erschien, war er schon Mitglied des ungarischen Pen-Clubs und eine vielbeachtete moralische Lichtgestalt.

Und wieder zerfiel die Welt um ihn in Stücke, wieder verschwand eine Lebensweise, so wie er 1918 die Monarchie verschwinden gesehen hatte. Vor den ungarischen Pfeilkreuzlern und der deutschen Besetzung Budapests flüchtete er mit Lola nach Leányfalu, doch schon die ersten Begegnungen mit der „befreienden“ Roten Armee ließen ihn an der Zukunft seiner Heimat zweifeln. In „Land, Land: Erinnerungen“ schrieb er später, die Sowjets befreiten Ungarn zwar von den Nazis, aber „Freiheit konnten sie nicht bringen, denn diese hatten sie selber nicht.“ Zunächst wurde er im mehr und mehr kommunistischen Ungarn ignoriert, später – als Bürger par excellence – angegriffen und verboten. 1948 verließ er mit Lola und seinem Ziehsohn János Ungarn für immer, dessen war er sich schmerzlich bewusst.

Die Gräfin von Parma – Roman

Den Verliesen Venedigs entflohen, bezieht ein vornehmer Fremder Quartier in Bozen. Als er erfährt, dass auch der Graf von Parma mit seiner bezaubernden Frau in der Nähe weilt, ist es um seine Ruhe geschehen. Denn Francesca ist die einzige Frau, die den Fremden, keinen geringeren als Giacomo Casanova, je wirklich berührt hat.

Piper Verlag, 2019, 244 Seiten

Im Exil – Neapel, New York, Salerno

Im Moment träumen wir nur davon: Im Zug nach Italien sitzen, oder im Flugzeug nach New York oder Kalifornien, dabei in den Tagebüchern von Márai blättern, seine Wohnhäuser in der Via Ricciardi in Neapel, der Via Trento in Salerno oder in der Park Terrace West Street am Nordende von Manhattan besuchen. Judit Jáky hat diese Orte mehrmals aufgesucht. Sie ist die Enkelin von Márais Schwester Kató, die nächste Verwandte in Ungarn und Vertreterin der Erben.

Sie weiß, dass die heute schicke Gegend Neapels, in der Márai und Lola von 1948 bis 1952 wohnten, damals ein armes Viertel war. Sie erzählt uns, wie sie den Park nahe der New Yorker Wohnung Márais erkundete, und wie sie vieles noch genau so fand, wie in seinen Tagebüchern beschrieben. Warum zogen die Márais nach New York? Scheinbar, um des Ziehsohns János willen, der damals schon im Schulalter war. Warum, Jahre später, wieder nach Italien? Europa zog Sándor Márai zurück, die ungarische Revolution 1956 ließ Hoffnungen aufkeimen, vergebens. Die kleine Wohnung in Salerno war kalt, oft lebten Sándor und Lola im Winter in heizbaren Hotels in Rom. Er schrieb nicht mehr viel außer seinen Tagebüchern. Seine Werke waren in Ungarn verboten, wurden im Ausland spärlich für Exilungarn und im Eigenverlag publiziert.

Judit Jáky vor dem Eingang des Hauses, in dem die Márais wohnten, 2820, 6th Avenue San Diego. Foto: © Judit Jáky

Der Schlussakt – San Diego

Auf Drängen des Sohnes János hin zogen – der damals schon 80-jährige – Sándor und Lola 1980 aus Salerno nach San Diego. Als hätte Márai Europa aufgegeben, lange nachdem Europa ihn verleumdet hatte. Doch war das Schicksal auch in den USA nicht gütiger mit ihm: 1986 starb Lola, ein Jahr später unerwartet sein Ziehsohn János. „Márai blieb alleine, physisch aber auch geistig, er war weit außerhalb des Kreises, zu dem er gehörte. Es setzte seinen Nerven zu. Er verbitterte, blieb aber stolz: er hätte sich nicht vorstellen können, auf ein soziales System oder gar fremde Menschen angewiesen zu sein“, deutet Judit Jáky die Tagebucheinträge ihres Großonkels. Er kaufte eine Waffe, übte das Schießen und schrieb, am 15. Januar 1989 – einen guten Monat vor seinem Freitod – die berühmten letzten Worte in sein Tagebuch: „Es ist Zeit.“

Márais Asche wurde in den Atlantik gestreut. Seine Auferstehung folgte zehn Jahre später. Die Auferstehung eines Bürgers alten Schlages, eines Moralisten, eines einsamen Verteidigers von Haltung, Tugend und Weisheit. Wie passt das zu unserer schnelllebigen, oberflächlichen, freizügigen Massengesellschaft des 21. Jahrhunderts? Auch war er liberal, liberal-konservativ… doch was bedeuten diese Modeworte in den Perspektiven der Weltliteratur? Márai glaubte an den Menschen. Nicht an die Nation, nicht an das Volk, nicht an die Massen und Mengen. Er glaubte an den zivilisierten, den kultivierten Menschen. Die Kultur, schreibt er in „Land, Land“, ist gleichbedeutend mit einer Flucht, einer Rettung. „Rettung, wovor? Die Rettung vor der Armseligkeit unseres Lebens.“

Interview mit Piper-Programmleiter Thomas Tebbe

Literatur kennt keine Aktualität

Zum Jahrestag befragten wir Thomas Tebbe, den langjährigen Programmleiter für Internationale Literatur beim Piper Verlag per E-Mail zu Márai und der ungarischen Literatur in Deutschland.

Sie beschäftigen sich schon seit über 15 Jahren mit fremdsprachlicher Literatur beim Piper Verlag. Gehört Márai zu den bekanntesten ungarischen Autoren? Neben welchen anderen?

Ja, ganz zweifellos zählt Márai zu den bekanntesten ungarischen Autoren in Deutschland, und ganz sicher ist er einer der meistgelesenen. Neben ihm gibt es eine Reihe anderer, unter denen vor allem Imre Kertész und Péter Nádas zu nennen sind.

Wie erinnern Sie sich an die Jahre seiner Wiederentdeckung? War die Frankfurter Buchmesse 1999 tatsächlich ausschlaggebend?

Die Glut ist ja in Deutschland schon 1998 erschienen – sicher hat der Schwerpunkt in Frankfurt die Aufmerksamkeit für Sándor Márai noch einmal gesteigert, aber schon im Jahr zuvor war der Erfolg der „Glut“ – und nachfolgend dann „Das Vermächtnis der Eszter“ – abzusehen.

Gab die Entdeckung von Márai und Imre Kertész damals der gesamten ungarischen Literatur einen Impetus in Deutschland oder gar weltweit?

Nein, mein Eindruck ist, dass sich das Interesse eindeutig auf die wichtigen Namen des Landes beschränkt hat. In den USA ist „Die Glut“ auch erschienen. Allerdings hat es die Übersetzung anderer ungarischer Autoren ins Englische nicht nennenswert beeinflusst.

Thomas Tebbe vom Piper Verlag. Foto: © Jennifer Endom / Piper Verlag

Wann und wie ist der Piper Verlag zu den Rechten des Gesamtwerkes von Márai gekommen?

Es war eine Entdeckung unseres italienischen Literaturscouts, der auf den Erfolg der italienischen Ausgabe des Buchs („Die Glut“ Anm. d. Red.) hingewiesen hat. Daraufhin haben wir uns bei den Rechteinhabern gemeldet und Interesse für die deutschsprachigen Rechte angemeldet.

Wie viele Bücher von Márai wurden bis heute ins Deutsche übersetzt und (von Piper) verlegt?

Wir haben damals einen sehr umfassenden Vertrag abgeschlossen, in dessen Folge mehr als zwanzig Romane, Erzählungs- und Essaybände auf Deutsch erschienen sind und noch immer in unterschiedlichsten Ausgaben vorliegen.

Welche waren, wenn wir anhand der Verkaufszahlen urteilen, die erfolgreichsten?

Die erfolgreichsten waren und blieben „Die Glut“, „Das Vermächtnis der Eszter“ und „Wandlungen einer Ehe“, nicht zu vergessen allerdings auch die grandiosen „Bekenntnisse eines Bürgers“, das vielleicht einsichtsreichste Buch Márais in Deutschland.

In Ungarn ist nach „Die Glut“, das kleine Büchlein „Füveskönyv“ (Kräuterbüchlein) der größte Márai-Verkaufsschlager. Wie kommt es, dass es noch nicht auf Deutsch erschienen ist? Bevorzugen die Leser Romane?

Das möchte ich so nicht sagen, aber die darin versammelten Lebensweisheiten sind vermutlich auch deshalb so erfolgreich, weil die Bedeutung des Autors in seinem Heimatland noch einmal unvergleichlich höher ist als in Deutschland.

Welches ist Ihr Lieblingsbuch von Márai?

Das ist sehr schwer zu sagen – womöglich sein umfangreicheres und tiefgründigeres Buch „Wandlungen einer Ehe“, für mich eine vollkommen zeitlose Geschichte, die mit ungewöhnlicher Eleganz erzählt ist.

Plant der Piper Verlag etwas für den 120. Geburtstag von Márai Sándor?

Nein, es ist für diesen Zeitpunkt keine neue Publi­kation geplant.

Was sehen Sie als die zeitlose Aktualität der Werke Márais? Warum wird er bis heute viel gelesen?

Literatur kennt keine Aktualität – das wäre die naheliegende Antwort. Bei Sándor Márai könnte man hinzufügen, dass die Kunst seiner Erzählweise und sein Ton sowie auch die Universalität der dargestellten Stimmungslagen jede Generation aufs neue anspricht.

Welchen Stellenwert hat die ungarische Literatur im Allgemeinen heute im deutschsprachigen Raum?

Die wichtigen ungarischen Autorinnen und Autoren genießen ein sehr hohes Ansehen in Deutschland – und die junge ungarische Literatur wird von den großen wie auch kleinen Verlagen sehr genau beobachtet.

K.Gy.

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