Rezension: „Nationale Interessen“ von Klaus von Dohnanyi

Interessen der USA und von Russland verstehen

Mit „Nationale Interessen“ hat Klaus von Dohnanyi, ehemaliger Bundesminister und Erster Bürgermeister von Hamburg, ein Buch vorgelegt, das in der bundesrepublikanischen Medienlandschaft für Unbehagen sorgt.

Graf László Almásy und seine Afrika-Bücher

Viel mehr, als „nur“ der Englische Patient!

Jüngst erschien in diesem Magazin ein Artikel über ein Parfüm, das an den Abenteurer, Edelmann und Afrika-Reisenden Antal Esterházy de Galantha erinnern soll. Im folgenden soll es nun um seinen Begleiter gehen, den Grafen László Ede Almásy.

Rezension: „Gorbi, der Herr der Freiheit“ von János Zolcer

Der Mensch Gorbatschow

Seit kurzem ist das bereits 2020 auf Ungarisch erschienene Buch auch auf Deutsch erhältlich: Autor János Zolcer ist so nah an den Menschen Michail Gorbatschow herangekommen, wie kaum ein anderer.

Rezension: Der ungarische Staat

Zielscheibe und Vorbild

Ein Werk, das in seinem Gehalt und Umfang lange auf sich warten ließ:

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Rezension: „Offene Veränderung“ von Zsolt-Georg Böhm

Vom Tischtennisspieler zum Thriller-Autor

Der Kosmopolit mit Topspin ist ein lebendes Beispiel für die kulturelle, historische und gesellschaftliche Verflechtung Ungarns innerhalb Mitteleuropas.

Gespräch mit Jerome P. Schaefer, Autor von „Der Dschungel von Budapest“

Die schönste Stadt meiner Kindheit

Es ist der 2. Juli 1998, kurz vor 12 Uhr mittags. Eine Explosion erschüttert die Aranykéz utca in der Budapester Innenstadt. Es ist kein Unfall. Die in einem Kleinwagen verstauten, etwa vier Kilogramm TNT fliegen geplant in die Luft.

Rezension: „Im Schatten Homers“ von Stefan Haderer

Sisi zwischen Freiheitskampf und Poesie

Sisi ist in aller Munde. Neue Filmproduktionen, Ausstellungen und Bücher sorgen für den aktuellen Hype um die legendäre Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn.

Rezension des Kriminalromans „Der Dschungel von Budapest“ von Jerome P. Schaefer

Als die Ölmafia bombte …

Hollywood liebt Budapest. Filme wie „Red Sparrow“ oder „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ schwelgen in den Straßen und malerischen Hinterhöfen der Stadt. Aber jenseits der Fassaden?

Rezension: Ungarn-Jahrbuch 36 (2020)

Die Poesie des Fremden

Im Juli 2021 brachte das Ungarische Institut der Universität Regensburg das neue „Ungarn-Jahrbuch“ heraus.

Rezension: Untergrundfürsten, Geschichten aus Siebenbürgen von Géza Szőcs

Transsilvanische Absurditäten

Lautréamont hat den Surrealismus als „das zufällige Zusammentreffen einer Nähmaschine und eines Regenschirms auf einem Seziertisch“ definiert. Er musste es wissen – wird er doch oft als „Großvater“ des Surrealismus bezeichnet.

Vergangenheitsbewältigung

Deutsch-Ungarischer Dialog zum Holocaust

„Hass ist gefährlich. Wir sollten schon kleine Dinge wie Beschimpfungen auf dem Schulhof nicht tolerieren“, so Éva Fahidi auf einer gemeinsamen Veranstaltung des Deutsch-Ungarischen Jugendwerks, der Jüdischen Gemeinde Debrecen, des Deutschen Kulturforums Debrecen und der Stadt Debrecen.

Rezension: Systemwechsel in Ungarn – Von Andreas Schmidt-Schweizer

Komprimierter, aber wissenschaftlich fundierter Rückblick

In seinem neuesten Buch fasst der deutsche Historiker Andreas Schmidt-Schweizer, der seit 15 Jahren am Institut für Geschichtswissenschaft in Budapest tätig ist, die Ergebnisse seiner in den vergangenen drei Jahrzehnten verfassten wissenschaftlichen Arbeiten zum politischen und wirtschaftlichen Systemwechsel in Ungarn in den Jahren von ...

Im Gespräch mit den Kinderbuch-Herausgeberinnen Anne-Kristin Kastens und Arabell Watzlawik

Erfrischend bunt, erfrischend anders

Die beiden deutschen Wahlbudapesterinnen Anne-Kristin Kastens und Arabell Watzlawik haben ihr pandemiebedingtes Plus an Freizeit genutzt, um eine lange gehegte Kinderbuchidee Wirklichkeit werden zu lassen. Wie es dazu kam, warum ein komischer Vogel in ihrem Buch eine zentrale Rolle spielt und wieso ihnen das ...

Rezension: David Engels „Was tun?“

An die letzten Abendländer

David Engels blickt auf eine Zivilisation im freien Fall. Schon in seinem Buch „Auf dem Weg ins Imperium“ berichtete er ausführlich über den bevorstehenden „Untergang des Abendlandes“.

Rezension: „Im Karpatenbogen“ von Reinhard Olt

Der deutsche Chronist der ungarischen Minderheiten

Das Buch „Im Karpatenbogen: Ungarn und die Diaspora der Magyaren” bietet einen Überblick über die Geschichte von Minderheiten in Europa vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart und zeigt, wie territoriale Veränderungen im Zuge des Trianoner Vertrags zu Problemen geführt haben, die bis heute nur ...
BZ+

Rezension: „Immer wenn ich meine Augen schließe“, ein Roman von Zoltán Böszörményi

Postpferde der Aufklärung

„Postpferde der Aufklärung“ hat Alexander Puschkin Übersetzer genannt. Und in der Tat: Wir sehen und hören Nachrichten, lesen Zeitungen – aber unsere Bilder von anderen Ländern und ihren Bewohnern stammen doch vorwiegend aus Filmen und künstlerischen Texten.

Rezension: David Engels (Hrsg.) „Renovatio Europae“

Für einen hesperialistischen Neubau Europas

Bei dem 2019 auf Deutsch erschienenen Werk „Renovatio Europae – Plädoyer für einen hesperialistischen Neubau Europas“ handelt es sich um einen im Rahmen des Instytuts Zachodni in Poznań erstellten Aufsatzband mit bedeutenden Beiträgen von Autoren aus Frankreich, Belgien und Polen, Deutschland, Ungarn, England und ...
Sztehlo

Rezension: „In Gottes Hand“ von Gábor Sztehlo

Ein Glaubensbekenntnis in lebensnahen Farben

„Für uns war nur eine Frage ausschlaggebend: War das Kind hilfsbedürftig? War es gefährdet? War es allein auf sich gestellt? Wenn das zutraf, wurde es aufgenommen.“ Der lutherische Pfarrer Gábor Sztehlo, später mit dem Titel „Gerechter unter den Völkern“ geehrt, setzte sich für das ...

Rezension des Buches „Entspannung im Kalten Krieg“

Zwingende Revision der Zeitgeschichte

Neue Forschungsergebnisse erfordern mit Blick auf Brandt und Breschnew einen Perspektivenwechsel bei der Bewertung der Entspannungspolitik.

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