Századvég-Stiftung
Zustimmung für Márki-Zay sinkt
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Dies geht aus einer aktuellen Erhebung der regierungsnahen Századvég-Stiftung hervor. Die Mehrheit der Befragten äußerte sich negativ über die politischen Qualitäten des Spitzenkandidaten des Oppositionsbündnisses. 53% sehen Márki-Zay nicht als starken Politiker, 56% stellen das christliche, konservative Engagement des Politikers in Frage und 59% meinen, dass er die ungarischen Bürger nicht an erster Stelle sieht. 62% halten ihn nicht für einen geradlinigen, ehrlichen Politiker, und nur 30% glauben, dass er die Interessen der einfachen Leute vertritt.
Die Euphorie nach den Vorwahlen der Opposition habe also deutlich nachgelassen, resümiert das Institut. Das könnte damit zusammenhängen, dass mehrere Aussagen von Márki-Zay nicht mit den Werten der ungarischen Wähler vereinbar sind. So sind 74% gegen die Privatisierung des Gesundheitswesens, die Márki-Zay anregt. Zudem sprach er sich wiederholt gegen eine Fortführung der Politik der niedrigen Wohnnebenkosten aus.
