Nationalfeiertag
Zentrale Veranstaltungen ohne Corona-Beschränkungen
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„Beim größten Fest aller Zeiten an dreieinhalb Tagen können sich die Besucher auf über 100 Programme an 17 Veranstaltungsorten freuen“, kündigte Zoltán Kovács (M.l.), Staatssekretär für internationale Kommunikation und Kontakte, mit vollmundigen Superlativen am Dienstag an.
Die zentralen Veranstaltungen werden von den derzeit geltenden Corona-Beschränkungen ausgenommen. Ziel sei es, möglichst viele Bürger in die Feierlichkeiten zum Tag des Staatsgründers König Stephan einzubeziehen. Die Programme für die diesjährige Feier werden auf der Webseite szentistvannap2021.hu veröffentlicht.
Wie in jedem Jahr steht auch diesmal eine Luftparade auf dem Programm. Staatspräsident János Áder verleiht Verdienstorden, Kossuth- und Széchenyi-Preise. Die Feierlichkeiten enden am 20. August mit dem „größten Feuerwerk Europas“.
Noch am Dienstag erschien die einschlägige Regierungsverordnung, wonach neben den Veranstaltungen zum 20. August auch die EM im Vierspänner-Fahren sowie der Internationale Eucharistische Kongress von den Corona-Beschränkungen ausgenommen sind. Gleichwohl tagt die operative Einsatzleitung kontinuierlich und verfolgt die Pandemielage, um notfalls jederzeit die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
Vor drei Wochen nahm der Operativstab für die sichere, reibungslose Abwicklung der Feierlichkeiten zum 20. August seine Arbeit auf. Regierungssprecherin Alexandra Szentkirályi betonte, mit dem Festprogramm soll gleichzeitig der durch die Corona-Pandemie schwer gebeutelten Tourismusbranche unter die Arme gegriffen werden. Bereits jetzt steigen für die Festtagswoche die Reservierungen in den Budapester Unterkunftsstätten. An den Festveranstaltungen wirken über 10.000 Personen mit.
Das diesjährige Feuerwerk am 20. August beginnt um 21 Uhr von der Donau aus. Das ca. 34 Minuten lange Feuerwerk wird durch optische und akustische Effekte ergänzt. Die größeren Raketen werden von der Margaretenbrücke und der Petőfi-Brücke sowie von 14 Booten auf dem Fluss abgeschossen. Die 40.000 Raketen für das spektakuläre Feuerwerk wurden u. a. aus Spanien, Portugal, Slowenien und China importiert und verfügen über EU-Zertifikate. Im Notfall – so bei Unwetter – könne das Feuerwerk sofort abgebrochen werden.
