Opposition
Zeitgleich eingereichte Vorschläge
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Fast zeitgleich mit den 17 Punkten von Ministerpräsident Viktor Orbán kündigte die im Parlament vertretene Opposition auf einer Pressekonferenz am Montagvormittag 11 Punkte an, die in einen Beschlussentwurf gefasst werden. Die Initiative wird gemeinsam von den fünf Parlamentsfraktionen DK, Jobbik, Párbeszéd, MSZP und LMP getragen. Begründet wurde sie damit, die Orbán-Regierung sei offensichtlich nicht imstande, die Verbreitung des Virus zu stoppen und mit der Corona-Krise umzugehen. Die Bürger müssten massenweise und kostenlos getestet werden, Familien und Rentner bräuchten sofortige Finanzhilfen. Die Grundbezüge der Mitarbeiter des Gesundheitswesens müssten während der Krise verdoppelt werden. Wer sich infiziert oder in Quarantäne müsse, sollte 100% Krankengeld erhalten, das Arbeitslosengeld müsse 3 Monate lang gezahlt werden und netto 100.000 Forint erreichen. Städte und Gemeinden sollten entlastet werden. Einen weiteren Teil der Forderungen decken die 17 Punkte ab, die Orbán verkündete.
