U-Bahnlinie M3
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Am Donnerstag wurde der modernisierte Südabschnitt der U-Bahnlinie M3 an die Reisenden übergeben. OB Gergely Karácsony würdigte die Baumaßnahmen als wichtigen Schritt, um das U-Bahnnetz der Hauptstadt auf das Niveau des 21. Jahrhunderts zu heben. Die Corona-Krise habe vieles in Frage gestellt, was unsere bisherige Lebensweise anbelangt, aber zugleich untermauert, dass es keine Alternative zu grünen und nachhaltigen Städten gibt. Die blaue Metro M3 befördert täglich eine halbe Million Fahrgäste. Der südliche Abschnitt wurde seit 1975 gebaut, die Rekonstruktionsarbeiten begannen vor anderthalb Jahren. Nunmehr wieder für den Verkehr freigegeben ist der Abschnitt zwischen Nagyvárad tér und Endhaltestelle Kőbánya-Kispest. Nichtsdestotrotz hält die M3 an den früher geschlossenen vier Stationen des mittleren Abschnitts zwischen Westbahnhof und Nagyvárad tér (mit Ausnahme der zentralen Umsteigemöglichkeiten zur M1, M2 am Deák tér bzw. zur M4 am Kálvin tér) auch weiterhin nicht an – die umfassende Modernisierung des mittleren Abschnitts steckt noch in der Planungsphase. Eigentlich sollen die Bauarbeiten dort am 7. November beginnen und bis Ende 2022 abgeschlossen sein. Der Ausführungsbetrieb Swietelsky Kft. fordert von den Budapester Verkehrsbetrieben (BKV Zrt.) aber noch 18,4 Mrd. Forint, von welcher Summe BKV 10 Mrd. Forint nicht auszahlen will.
