Bildungswesen

Weitere Protestaktion

Am Mittwochmorgen säumten Eltern, Schüler und Sympathisanten mit Transparenten und Schildern die Fußgängerüberwege am Budapester Széll Kálmán tér.
BZ+
14. September 2023 11:17
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16 Antworten auf “Weitere Protestaktion

    1. Lesen Sie doch mal bitte diesen Artikel:
      https://ungarnheute.hu/news/gehaltserhoehung-fuer-lehrer-und-krankenschwestern-wird-auch-ohne-eu-gelder-durchgesetzt-25118/

      Es bleibt nicht wie es ist und das durchschnittliche Lehrergehalt KANN in anderthalb Jahren 2100 Euro erreichen.
      Man sollte dem ungarischen Staat zutrauen, dass er den Lehrern etwas gönnt. Warum auch nicht ?

      Ausserdem ist Lehrer-Sein auch eine Berufung, weshalb ein Hinweis auf Ausbeutung nicht wirklich greift. Wer den Lehrerberuf als ausfüllend und für sich richtig erlebt wird bis zu den Gehaltserhöhungen dabei bleiben.

      Wer natürlich alles und das sofort haben will muss eben mit seiner Unzufriedenheit leben.

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      1. Wie schön, dass es noch Optimisten gibt. Bisher gab es nur Gerede von der Regierung. Daher ist es wichtig, der Regierung eigene Stärke zu zeigen und neben besserer Bezahlung ein eigenes Ministerium zu fordern. Wenn sich die Lage des ungarischen Staatshaushaltes nicht bessert, wird das sowieso nix und die Bildung geht leer aus. Politikergehälster aber steigen.

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        1. Ein eigenes Ministerium ist ein anderes Thema und kostet noch mal sehr viel Geld, das zur Zeit nicht da ist.
          Solche Pläne kann man und sollte man schieben.

          Dagegen-sein ist aber heutzutage modern.

          Es gibt weniger Politiker als Lehrer, weshalb dort natürlich die Gehälter schneller steigen können und das hat darüber hinaus einen guten Grund: ausgebildete Menschen sollen in die Politik und vernünftige Entscheidungen treffen. Sie wissen ganz genau, dass ich damit – leider – auf Deutschland anspiele. Solche ausgebildeten Politiker kosten natürlich Geld, weil man mit den Gehältern in der Wirtschaft konkurriert.

          Der Staat kann natürlich auch Kredite aufnehmen und die Inflation anheizen. Das ist der oft gewählte Weg, damit die Wähler zufrieden sind. Dann ist auch wieder das Gemecker groß: man wolle Stimmen ‘kaufen’.
          Bezahlen tut es letztendlich der Bürger jeden Tag beim Einkaufen.
          Vernünftige Durststrecken halte ich für sinnvoller.

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          1. „Es gibt weniger Politiker als Lehrer, weshalb dort natürlich die Gehälter schneller steigen können und das hat darüber hinaus einen guten Grund: ausgebildete Menschen sollen in die Politik und vernünftige Entscheidungen treffen. Sie wissen ganz genau, dass ich damit – leider – auf Deutschland anspiele. Solche ausgebildeten Politiker kosten natürlich Geld, weil man mit den Gehältern in der Wirtschaft konkurriert.“

            Meine Antwort darauf, träumen Sie weiter! Die Realität ist, jeder bedient sich an öffentlichen Geldern so gut wie er kann. Und die Mär von ausgebildeten Politikern können Sie auch gleich vergessen. Was für eine Ausbildung sollen die denn haben, wenn die noch nicht einmal vorher wissen können, wo sie in der Zukunft Karriere machen. Am besten dann gleich mehrere Studiengänge abschließen: Wirtschaft, Finanzen, Soziales, Pädagogik und Psychologie, Bundeswehrausbildung, Ingenieurswesen? Dann müssten sie aber anschließend gleich in Rente gehen!

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            1. Sehr geehrter Herr Jan X,
              vermutlich sind Sie schlecht informiert. ?

              Ich werde hier keine Doktorarbeit draus machen.
              Auf jeden Fall sagt ein abgeschlossenes Studium oder auch die Tätigkeit in einem komplizierten Beruf mehr aus, als abgebrochene Ausbildungen oder überhaupt keine. Schauen Sie sich mal in D. um welche Voraussetzungen dort für Ministerämter gegeben sind. Ist das in Ungarn oder anderen europäischen Ländern auch so ? Mir wäre das neu. Vielleicht ist sowas in den USA üblich nach dem Motto: wir probieren es mal mit Ihnen. Wenn Sie Ihren Job gut machen dürfen Sie bleiben.

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              1. Deutschland von 2021(war neuste Zusammenstellung im Internet – wollte die Infos nicht einzeln zusammensuchen):

                Olaf Scholz – Rechtswissenschaft

                Peter Altmaier – Rechtswissenschaft

                Annegret Kramp-Karrenbauer – Rechts- und Politikwissenschaften

                Horst Seehofer – Verwaltungswirtschaft FH

                Christine Lambrecht – Rechtswissenschaft

                Heiko Maas – Rechtswissenschaft

                Anja Karliczek – Betriebswirtschaft

                Hubertus Heil – Politikwissenschaft und Soziologie

                Franziska Giffey – Master of Arts Europäisches Verwaltungsmanagement (wegen Plagiatsvorwurf nur beim Doktor-Titel)

                Svenja Schulze – Naturschutz und nukleare Sicherheit

                Andreas Scheuer – Magisterabschluss Politikwissenschaft

                Jens Spahn – Politikwissenschaft

                Julia Klöckner – Politikwissenschaft, katholische Theologie u. Pädagogik

                Gerd Müller – Wirtschaftspädagoge

                Helge Braun – Arzt

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                1. Sie haben unseren Wirtschaftsminister vergessen.

                  Da wurde wohl von Ihnen ein bisschen “gescholzt” wie man humorvoll über den deutschen BK sagt, der sich an gewisse Vorgänge nicht erinnern kann. Nunja, sowas passiert.

                  Und was ist mit Herrn Kühnert, der sein Studium nach 1 Jahr abbrach ?
                  Oder Ricarda Lang, die ihr Studium 2012 aufnahm und 2019 abgebrochen hat ?

                  Sie sind noch nicht in der Jetzt-Zeit angekommen.
                  Deshalb mache ich hier jetzt Schluss.

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                  1. Wenn es Ihnen nicht mehr passt, dann machen Sie “Schluss”. Von Ihnen habe ich auch nichts anderes erwartet.

                    Ich habe geschrieben: Deutschland von 2021 (war neuste Zusammenstellung im Internet – wollte die Infos nicht einzeln zusammensuchen). Also Regierungsmitglieder der Merkel-Zeit! Sie müssen schon vorher den Inhalt lesen (siehe auch den Link) und nicht einfach nur den Sachverhalt zusammenbiegen.

                    Sie schreiben: “Da wurde wohl von Ihnen ein bisschen “gescholzt”
                    Habeck gibt es da nicht, weil zwischen 2021 und heute eine Wahl und ein Regierungswechsel stattgefunden hat. Haben Sie vermutlich nicht mitbekommen. Kann ja mal passieren.

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                    1. Wenn Sie aber trotzdem auf den Abschluss von Habeck bestehen: 1991 bis 1996 – Studium in Freiburg im Breisgau (Germanistik, Philosophie und Philologie), Roskilde in Dänemark (Humanwissenschaften) und Hamburg (Literaturwissenschaft und Philosophie), Magisterabschluss
                      Die anderen Personen haben hervorgehobene Stellungen in einer Partei und sind nicht in der deutschen Regierung.
                      Kevin Kühnert – Generalsekretär der SPD: Abitur und anschließend absolvierte er ein Freiwilliges Soziales Jahr. Sein 2009 begonnenes Studium an der FU Berlin hat 2010 er abgebrochen, da er seinen Lebensunterhalt durch Arbeit finanzieren musste und bereits zu dieser Zeit intensiv in die Parteiarbeit der Jusos in Berlin eingebunden war, deren Vorsitz er 2012 übernahm. 2017 wurde er zum Bundesvorsitzenden der Jusos gewählt. Ein 2016 begonnenes Studium der Politikwissenschaft an der Fernuniversität in Hagen ruht seit seiner Wahl zum Bundesvorsitzenden der Jusos. 2019 wurde er zu einem der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD gewählt und 2021 zum Generalsekretär.
                      Dass er die Studien abgebrochen hat, kann man natürlich nicht als Erfolg verbuchen. Allerdings sollte man neben dem Studium die Belastung durch Arbeit (er musste ja arbeiten, um leben zu können) und Führungsaufgaben in der SPD auch berücksichtigen.
                      Für Sie wäre das, nehme ich an, natürlich kein Problem gewesen!
                      Ricarda Lang – stellvertretende Bundesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin im Bundesvorstand der Grünen: Lang wuchs in Nürtingen als Tochter einer alleinerziehenden Sozialarbeiterin auf. Nach dem Abitur am örtlichen Hölderlin-Gymnasium begann Lang 2012 ein Studium der Rechtswissenschaften, das sie 2019 ohne Abschluss abbrach, als sie stellvertretende Bundesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin im Bundesvorstand der Grünen wurde. Auch hier führte die persönliche Belastung dazu, dass sie ihr Studium abbrach.
                      Sie hätten natürlich Ihre politische Arbeit in der Jugendorganisation und in der Partei sofort eingestellt, um weiter zu studieren, obwohl Sie wissen, dass Sie dann weg vom politischen Fenster sind. Es gibt das Wort heucheln, sie sollte sich mit der Definition mal näher beschäftigen.

                      Ich bin sicher, dass im ungarischen Parlament Abgeordnete sitzen, die ein Studium abgebrochen haben. Darum geht es Ihnen aber nicht.

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              2. Wie hoch legen Sie denn die Latte hier, damit man sich hier als Nicht-Akademiker äußern darf, da diese für Sie anscheinend Menschen 2. Klasse und weniger intelligent sind. Für mich ist immer noch der Mensch wichtig und nicht irgendeine Formalie. Ich selber habe studiert, da das von meiner näheren Umwelt und meinem Elternhaus erwartet wurde. Ich habe aber viele intelligente Freunde, die nicht studiert haben, die es aber im Leben viel weitergebracht haben, als mancher studierte Mathematiker! Übrigens gibt es zu dem Sachverhalt eine ältere US-Psychologiestudie. Dort wurde die Intelligenz von Professoren und Müllmänner gemessen und verglichen. Eine einfache Sache werden Sie sicherlich sagen. Aber so einfach stellte sich das Ergebnis nicht da. Der Durchschnittswert war bei den Professoren wie erwartet höher. Aber jetzt kommt es, es gab eine nicht unbedeutende Anzahl von Müllmännern, die es geschafft hatten, intelligenter als ein großer Teil der Professoren zu sein.

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          2. Oder halte Sie Menschen, die nicht studiert haben, für Idioten. Ist schon eine Bäckerausbildung oder eine Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer in Ihren Augen förderlich. Wo haben Sie bisher gelebt, dass Sie so weltfremde Ansichten haben.

            Und schauen Sie sich mal mit dem anderen (anscheinend geschlossenem) Auge das Einkommen von Orban und anderen Regierungsvertretern an und setzen Sie diese mal ins Verhältnis zum ungarischen Durchschnittseinkommen. Vielleicht fällt Ihnen ja dann etwas auf!

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          3. Heute haben wir überall in den Parlamenten in Deutschland Vertreter aus dem öffentlichen Dienst (in Deutschland überwiegend Studierte), freiberufliche Rechtsanwälte, Gewerkschaftsvertreter, oder Vertreter von Verbänden sitzen. Also insbesondere Personen, die nach ihrer politischen Laufbahn wieder in Ihren Ursprungsbeschäftigungen zurückkönnen. Ihre Forderung nach einer (höheren) Ausbildung scheint so doch erfüllt zu sein.

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