Fotos: MTI/ Szilárd Koszticsák

Demo am Kossuth tér

Vorgeschmack auf „Tag der Demokratie“

Am Freitagabend haben Zivile und Gewerkschaften am Kossuth tér ihre Demo „Nationale Eröffnung des Schuljahres“ veranstaltet. Dies sollte die Vorbereitung auf die Demonstration zum sog. „Tag der Demokratie“ am 15. September sein.
BZ+
4. September 2023 9:20
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10 Antworten auf “Vorgeschmack auf „Tag der Demokratie“

  1. Da die ungarischen Lehrer-Gehälter weit unter dem Gehalt von studierten Leuten liegen, die in der Wirtschaft arbeiten (es sollen nur 60-65% der Forinten sein, die man in der ung. Wirtschaft erwarten kann), empfehle ich den Totalstreik den Lehrern. Zuhause bleiben! Es ist leider alles zu spät. Auch die Lehrer haben gepennt, insbesondere die Direktoren. Die Politiker sollten alle sehr sehr viel abgeben von ihren fetten Gehältern, als erster Schritt für ein Schuldeingeständnis und Entgegenkommen. Als zweiter Schritt könnte die Inhaftierung von Minister Pintér zur Befriedung beitragen – und natürlich ein schneller Aufbau eines Bildungsministeriums.

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    1. Lieber Herr D.R. In Deutschland fehlen über 70.00 Lehrer. Obwohl sie dort gut verdienen. Sie flüchten von den Klassenzimmer. Pisa sinkt ständig. Funktionelle Analphabetenzahl steigt. Wann gaben es in Ungarn zumletzt gute Schulen? Und warum? In Deutschland bis der 68- er. Ich nehme an, das Problem ist vielschichtig.

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      1. Sehr geehrter Herr Westermann, die teuren deutschen Lehrer kommen zigmal reflexartig von Ihnen. Können Sie sich schenken. Es geht darum, dass in Ungarn die Zahl der Lehrer wachsen kann, den Schülern und Lehrern zuliebe – und weil es eine gesellschaftliche Notwendigkeit ist. Fairness und Verständnis ist die Basis von Gemeinschaften.

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    2. Da müßten Sie nahezu die ganze Welt zum Streik für ungefähr die Hälfte der Arbeitenden aufrufen. Aber es war noch nie ein Realpolitiker ehrlich damit, niedriges Einkommen für Politiker oder Wirtschaftsführer zu fordern: Wenn solche irgendwo an die Macht kamen, bereicherten sie sich selber.
      Sie hätten gut Marx oder Lenin als Ihren Benutzernamen nehmen können.

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      1. Sie werden sehen, die Orbán-Regierung wird mit dieser Politik gegen die Wand fahren., ich kenne die ungarische Schule. Junge Pädagogen verdienen so wenig, dass diese dann irgendwann Gyurcsány-Dobrev wählen. Sie tun mir leid. Die Dinge aber lassen sich ändern, jedoch nur mit klarer Ansage. Zigtausende Lehrer können ein ganzes Land lahmlegen und werden es hoffentlich bald tun. Hohle Sprüche können Sie sich schenken. Hilft niemandem.

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        1. Wenn sie Döbrentei wählen, wurde die Ungarn aushungern lassen kurzfristiv aufhören. Dann aber kommt Steuererhöhung, streichen die Regieausgleich, streichen die Familienhilfe und vieles mehr.
          Gestern haben hier darüber gesprochen, daß die rechts- und vertragwidrige nicht Auszahlung von etea 1-2 Prozent BIP beschränkt das Spielraum der Regierung. Vielleicht werden die Demonstranten von Brüssel die berechtigte Auszahlung laut verlangen. Wir wissen von Frau Gyurcsany, daß daß Nichtzahlen politische Erpressung ist.
          Wollen die Demonstranten diese Erpressung unterstützen? Dann sind sie unglaubwürdig.

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        2. EU-Kommission und Berliner Regierung betreiben den Ruin samt ´brztalem Volksaustausch und wollen mit Hilfe der ungarischen Komplizen-Parteien Ungarn fressen, um es ebenso zu ruinieren. Sie kämpfen hier dafür. Aber da überschätzen Sie den Einfluß Ihrer Komplizen.

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  2. Viele Beiträge hier zum Thema sind Bullshit. Man verweist einfach darauf, dass in der BRD trotz exorbitant hoher Gehälter sehr viele Lehrer fehlen. Das ändert doch nix an der Tatsache, dass die Lehrer in Ungarn exorbitant zu wenig verdienen. Aber es geht um mehr als Geld.
    Sind denn nicht die Verhältnisse in Ungarn besser, welche die Disziplin der Schüler und Kriminalität in der Gesellschaft betreffen? Dann würde sich doch auch schon im Sinne der Gerechtigkeit eine angemessene Bezahlung der ungarischen Lehrer lohnen. Aber nein: Die deutsche Bezahlung der Lehrer im Land der linksgrünen Idioten ändert ja auch nix an schlechten Schulen. Da kann man ja so weiter wurschteln in Ungarn, bis die Lehrer auf der Straße betteln und die Schüler im Smartphon daddeln.
    Übrigens: Bisher ist in der Realität der ung. Lehrer noch sehr wenig auf dem Konto angekommen. Da können einige Medien schreiben was sie wollen. Die Regierung versucht, den Haushalt zu retten mit allen zur Verfügung stehenden Tricks.

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      1. Ja, aber die ungarische Regierung erntet auf gewissen Feldern gerade faule Früchte ihrer Arbeit. Die Bildungspolitik ist so ein Feld. Gerade im Fall von Machtmissbrauch und Linker Ideologie aus der EU muss man sachlich und fair gegenüber den eigenen Leuten sein, damit der eigene Landen nicht zerfällt. Natürlich wird auf diesem Hintergrund die DK ihre Chance wittern und Wählerstimmen fangen können. Fidesz hat noch zwei Jahre Zeit.

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