Nationalfeiertag
Vorbereitungen auf Hochtouren
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Die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten verlaufen auf Hochtouren und planmäßig, erklärte Staatssekretär Zoltán Kovács am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Budapest.
Die Veranstaltungen sollen eine „echte Festivalatmosphäre“ mit Hunderttausenden von Teilnehmern bereiten. In diesem Jahr müsse zugleich die Leichtathletik-WM, das zweitgrößte Sportereignis der Welt, in das Programm integriert werden.
Das Programm am 20. August beginnt mit dem traditionellen Fahnenhissen vor dem Parlament, gefolgt von einer Flugparade. In diesem Jahr wird Staatspräsidentin Katalin Novák in Esztergom eine Rede halten und die Auszeichnungen des St. Stephans-Ordens überreichen. Auch in diesem Jahr wird die Festmesse in der Budapester Stephansbasilika gefeiert, gefolgt von der Prozession der Heiligen Rechten. Das Parlament wird an diesem Tag wie üblich kostenlos für Besucher begehbar sein.
Zu den zahlreichen Veranstaltungen gehört das Retro-Festival im Tabán, bei dem die Stars der 70er, 80er und 90er Jahre auftreten. Auf dem Gellért-Berg, im Garten der Philosophen, kann man von Sitzsäcken aus den schönsten Melodien der ungarischen klassischen Musik lauschen. Am 18. August gibt Leslie Mándoki ein kostenloses Konzert auf dem Szent István tér, auf dem Vigadó tér findet ein Bar-Piano-Konzert statt und auf dem Erzsébet tér wird drei Tage lang das Szabadrét-Festival veranstaltet. Beim Csárda-Festival am Vörösmarty tér präsentieren sich Gaststätten aus dem ganzen Land, die Straße der ungarischen Kulinarik zieht sich von der Kettenbrücke bis hin zum Döbrentei tér. In der Budaer Burg wird erneut das Festival des Handwerks veranstaltet. Im Stadtwäldchen und der Vajdahunyadvár finden hauptsächlich Familienveranstaltungen statt, während das Mode- und Designfestival an einem neuen Veranstaltungsort im Millenáris-Park abgehalten wird.
Das dreitägige Fest wird mit Recycling-Behältern und wiederverwendbaren Bechern zudem ein „Fest der Nachhaltigkeit“ sein.
Die Feierlichkeiten enden mit dem großen Feuerwerk am 20. August um 21 Uhr. Dabei werden 34.000 pyrotechnische Effekte den Himmel von 230 Abschusspunkten aus erhellen, darunter die Freiheits- und die Elisabeth-Brücke. Das Feuerwerk wird mit dem üblichen griechischen Feuerwerk enden, aber auch einen neuartigen, schwimmenden pyrotechnischen Effekt auf der Wasserfläche der Donau beinhalten.

” Erinnerungskultur in Deutschland und Ungarn.” In ” Corvinak” 23.10.2020 von Boris Kalnoky.
Viele unsere ” Mitforer” aus Deutschland verstehen Ungarn auch deshalb nicht, weil Ungarn seine GANZE Geschichte Teil als seiner Identität betrachtet.
Vielleicht von MCC.hu Corvinak aus 2020 noch dieser Artikel zu lesen. Ein ” Fest” gegen Woke Kultur. Wir sind, woran wir kollektiv erinnern. Wenn es keine kollektive Erinnerung ab unsere ganze Vergangenheit gibt, wir sind ein ” Nichts”.
“Auch in diesem Jahr wird die Festmesse in der Budapester Stephansbasilika gefeiert, gefolgt von der Prozession der Heiligen Rechten.”
Man sollte zu diesem Event die ganzen heiligen Linken aus der EU einladen.