Opposition

Verstoß gegen das wichtigste Gebot

Ein Christ kann seine Stimme nicht dem Fidesz und Ministerpräsident Viktor Orbán geben.

Das erklärte Péter Márki-Zay auf einer Wahlkampfveranstaltung am Sonntagabend in Siófok.

Der Spitzenkandidat des Oppositionsbündnisses mahnte, Orbán habe gegen das wichtigste Gebot der Christen (Du sollst nicht töten!) verstoßen, denn er sei verantwortlich für 45.000 Corona-Tote. In Zeiten der Corona-Pandemie habe die Orbán-Regierung nicht die Tests, sondern das Parken kostenlos gemacht. Außerdem wurden „wirkungslose“ Impfstoffe beschafft, weil wieder nur zählte, wo man Geld abzweigen könne. Sollten die Wähler dem Oppositionsbündnis ihr Vertrauen schenken, werde die Liebe zur Macht durch die Macht der Liebe abgelöst, wenn jeder Bürger frei zu seiner eigenen Identität stehen könne. Im Falle eines Machtwechsels wolle man das Fidesz-Kinderschutzgesetz annullieren und stattdessen eine Rechtsnorm erlassen, mit der die Kinder auch gegen die „Fidesz-Pädophilen“ geschützt werden.

Nicht geschlechtsangleichende OP von Kindergartenkindern seien das wahre Problem Ungarns, sondern ein schwacher Forint, teure Kraftstoffe und Lebensmittel, fügte der Jobbik-Vorsitzende Péter Jakab an. Die Europaabgeordnete der DK, Klára Dobrev, bezeichnete Orbán als einen „autokratischen Diktator“, dem die Opposition ihre demokratische Geschlossenheit entgegensetze. Man habe gelernt, sich an einen Tisch zu setzen, um Kompromisse zu schließen und diese gemeinsam zu vertreten. So wolle man auch regieren, indem man die Bürger nicht als Feinde, sondern als Partner versteht. Die Co-Vorsitzende der MSZP, Ágnes Kunhalmi, zeigte sich zuversichtlich, dass die Opposition die Wahlen gewinnt. Im Gegensatz zur Fidesz-Propaganda, die Opposition wolle Ungarn in den Ukraine-Krieg ziehen, habe man einhellig den Parlamentsbeschluss mitgetragen, wonach Ungarn weder Soldaten noch Waffen in die Ukraine schickt.

3 Antworten auf “Verstoß gegen das wichtigste Gebot

  1. Die nach Kriegsbeteiligung schreienden Regimechange- Vereinigung unter Zay – mit dem Kanadischen Pass – der nur mit Hilfe der Jobbik Partei Bürgermeister wurde sind als der Auffassung, das es doch lieber Tote Ungarn in einen Krieg geben sollte!
    Es ist zu beachten, dass die jetzt laufende scheindemokratische “Oppositionsbewegung ” nichts anderes zum Ziel hat als, Macht, Geld und Posten! Dafür sind sie bereit Ungarn aus der erfolgreichen, besonnenen und international geachteten Politik der Fidez mit MR Orban heraus zu reißen und zu einem willfährigen Marionettenregime der EU, NATO und der USA zu machen!
    Was jetzt als so genannte “Opppsition” abläuft ist ein von langer, ausländischer Hand und entsprechenden Finanzierungen vorbereiteter Versuch des Regimechange`s Marke westlichen “Demokratieverständnisses”!

  2. Márki-Zay ist ein gläubiger und praktizierender Christ, was diese Form der Zuweisung der Verantwortung für die sehr hohe Zahl der Corona-Toten in Ungarn durchaus zulässt.

    Die Verantwortung für die Corona-Politik in Ungarn trugen nun einmal die regierenden Fidesz und Orban – und die führte nun einmal zu den im internationalen Vergleich sehr hohen Opferzahl.

    Man sollte vielleicht auch daran erinnern, dass es PiS-Politiker waren, die einen militärischen Einsatz der Nato in der Ukraine forderten. PiS ist die polnische Regierungspartei, mit der sich Orban und Fidesz so sehr verbunden fühlen und mit der sie den engen Schulterschluss pflegten.

Schreibe einen Kommentar

Weitere Artikel

18. August 2022 16:10 Uhr
BZ+
18. August 2022 13:15 Uhr
18. August 2022 10:00 Uhr