Studienplätze
Vergaberekord an Hochschulen
Somit können ab September 107.360 jüngere und ältere Semester ihr Studium beginnen, gab die Staatssekretärin für Hochschulwesen bekannt. Veronika Varga-Bajusz betonte, dass die jährliche Studentenzahl das dritte Jahr in Folge die Hunderttausend-Marke überschritten hat. Die Universitäten außerhalb von Budapest seien zu echten regionalen Zentren geworden, der Sogeffekt der Hauptstadt sei verschwunden. Jeder Zweite studiert an einer Hochschule auf dem Lande.
Im diesjährigen Zulassungsverfahren beginnen 77.800 Studenten ihr Studium mit staatlichen Stipendien, mehr als 29.500 studieren in selbstfinanzierten Studiengängen. Seit der Erneuerung des Hochschulwesens ist die Zahl der staatlichen Stipendienplätze um 15.000 gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr ist diese Zahl um mehr als 2.000 gewachsen. Die Regierung gibt 155 Mrd. Forint für die Förderung von Studenten im Rahmen von Stipendienprogrammen aus.
Die beliebtesten Studienfächer sind Technik und Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Lehramtsberufe. Sechs von zehn Studenten wurden in die sogenannten MIND+-Studiengänge aufgenommen, die aus volkswirtschaftlicher Sicht besonders relevant sind. Unter den besten zehn Universitäten sind je fünf Einrichtungen in und außerhalb der Hauptstadt anzutreffen. Die drei führenden Institutionen im Hinblick auf den Anteil der zugelassenen Studenten sind ELTE, die Universität Debrecen und die Universität Szeged.
