Budapester Gulag-Denkmal auf dem Honvéd tér im 5. Bezirk. (Foto: MTI/ Zoltán Balogh)

Europäischer Tag des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus

Verbrechen der Diktaturen nicht vergessen!

„Es ist unsere Pflicht, die Verbrechen des 20. Jahrhunderts den künftigen Generationen offenzulegen, um so zu verhindern, dass sich diese jemals wiederholen“, erklärte der Unterstaatssekretär des Ministerpräsidentenamtes auf der zentralen Gedenkfeier am europäischen Gedenktag für die Opfer totalitärer Diktaturen am Sonntag in Budapest.
25. August 2020 17:00

Vince Szalay-Bobrovniczky forderte dazu auf, über Verfolgung, Internierungen, die Gulags und KZ, über Schauprozesse, Folter und institutionalisierten Terror zu sprechen. Er erinnerte daran, dass die EU noch zwei Jahrzehnte seit dem Sturz der kommunistischen Diktaturen in Osteuropa brauchte, bevor auf Initiative dieser Region im Jahre 2011 der gemeinsame Gedenktag für die Opfer dieser Regimes eingerichtet wurde.

Damit habe der Westen anerkannt, dass die Verbrechen im Kommunismus das gleiche Gewicht wie jene der Nationalsozialisten besitzen. Der 23. August wurde bewusst für den Gedenktag gewählt, nachdem an diesem Tag 1939 der berüchtigte Molotow-Ribbentrop-Pakt geschlossen worden war.

Ein Gedanke zu “Verbrechen der Diktaturen nicht vergessen!

  1. Ich würde Nationalsozialismus und Sozialismus, wahlweise Kommunismus sagen. Stalinismus ist Einschränkung. Diese Ideologie hat auch vor und nach Stalin ihre Opfer gehabt, auch jetzt noch. Diese Ideologie ist auch ohne Stalin leider jetzt noch sehr präsent und fordert immer neue Opfer.

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