Jobbik
Unterschriftensammlung für Heiligabend
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Wie der Parteivorsitzende Béla Adorján auf einer Pressekonferenz betonte, sei der Heiligabend in zahlreichen Ländern der Region bereits ein arbeitsfreier Tag. In Ungarn wird seit Jahrzehnten über diese Frage diskutiert, obwohl Weihnachten einer der wichtigsten spirituellen Feiertage ist.
Die Jobbik betrachtet ihre Initiative als überparteilich und bittet daher in einem Schreiben alle politischen und zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie Vertreter der Kirchen um Unterstützung. Bis zum 23. Dezember müssen 200.000 gültige Unterschriften zusammenkommen. Wenn dies gelingt, dann können die Bürger höchstwahrscheinlich im April des kommenden Jahres, also parallel zu den kommenden Parlamentswahlen, zu diesem Thema an die Urnen gerufen werden.
Die Jobbik ist sich des Erfolgs ihrer Initiative sicher, vertraut aber darauf, dass die Regierung angesichts des Ausmaßes der gesellschaftlichen Solidarität und der Bedeutung der Sache dem Druck nachgeben und noch in diesem Jahr den 24. Dezember zum Feiertag erklären wird.
