Orbán im Kossuth-Radio:
Unsere Erfahrungen helfen
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Die Arbeit von Krisenstab und Katastrophenschutz zeige, dass Ungarn nicht nur in Friedenszeiten, sondern auch unter extremen Bedingungen funktioniert. Der Ministerpräsident dankte all jenen, die mitwirkten, die Gefahren abzuwehren bzw. den Verkehr und die Grundversorgung sicherzustellen. „Die Bürger sind in solchen Situationen ungeduldig, wenn etwa die Müllabfuhr über Tage hinweg nicht funktioniert. Doch insgesamt hat das Land die schwierigsten Zeiten diszipliniert durchstanden und dabei eine gute Figur abgegeben.“ Der Politik habe geholfen, dass man sich auf die Erfahrungswerte jenes 15. März stützen konnte, als einst das Land ein Schneesturm überraschte. Die nächsten Tage werden insbesondere wegen der sibirischen Kälte herausfordernd, weshalb jeder noch mehr auf Bedürftige, Kinder und ältere Menschen achten sollte.
Die Gasspeicher seien gut gefüllt – mit dieser Menge ließen sich gut 40% des Jahresbedarfs decken – und würden kaum beansprucht, da die vertragsgerechten Gaslieferungen stabil erfolgen. Wegen der extremen Kälte habe die Regierung die jährliche Brennholzzuteilung für bedürftige Haushalte flexibler gestaltet: Viele 10.000 m3 Brennholz werden koordiniert durch die Städte und Gemeinden an jene Bürger verteilt, die nicht mit Strom heizen bzw. sich die Gasrechnung nicht leisten können. Der Innenminister wurde angewiesen, unbürokratisch so viel Holz für die Beheizung von Wohnraum zur Verfügung zu stellen, wie vonnöten ist, ohne Rücksicht auf die entstehenden Mehrkosten.
Obgleich seit zehn Tagen der „Rote Code“ gilt, stößt die Auslastung der Obdachlosenheime auch weiterhin nicht an ihre Grenzen. Alle Sozialeinrichtungen sind verpflichtet, Bedürftige aufzunehmen, das System sei bewährt und funktioniere auch in diesem Winter einwandfrei.
