Foto: MTI/ Zoltán Balogh

Ukraine-Hilfe

Umzug von den Hauptbahnhöfen

Seit Wochenbeginn geschieht die Flüchtlingshilfe in Budapest nicht länger an den Bahnhöfen.

Die Hilfsorganisationen wurden auf Anweisung der Behörden vom Ost- und Westbahnhof verbannt; ihnen steht fortan die BOK-Sporthalle (frühere Syma-Halle) zur Verfügung. Die Hilfsorganisationen werden in dem neuen Transitzentrum rund um die Uhr Dienstleistungen wie Essenversorgung mit warmen und kalten Speisen anbieten. Die Behörden sorgen zudem mit Ärzten für eine medizinische Erstversorgung, bzw. mit Verwaltungsfachkräften für die Ausstellung von Ausweispapieren. Ebenso ist die Ausgabe von Fahrkarten am provisorischen Schalter der Staatsbahnen MÁV sichergestellt. Es gibt einen separierten Ruheraum, eine Spielecke für kleine Kinder sowie einen separierten Bereich für stillende Mütter, aber auch Hilfe für Haustiere.

Fotos: MTI/ Zoltán Balogh

Am Ost- und Westbahnhof werden die Flüchtlinge aus der Ukraine von Katastrophenschutz und Polizei in Empfang genommen. Für den Weg zur BOK-Halle stehen kostenlose Transfer-Busse bereit. Ebenfalls am Montag wurde bekannt, dass mittlerweile rund 4.500 Ukrainer Asylanträge in Ungarn gestellt haben.

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