Trianon100
„Tag des nationalen Zusammenhalts“
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Parlamentspräsident László Kövér zufolge müsse man sich zum 100. Jubiläum auf die Leistung der 100 Jahre nach dem Trianon-Friedensvertrag konzentrieren. Er kritisierte die ungarische Linke, die immer wieder die eigene Nation angreife. Trianon sei eine der größten Tragödien in der ungarischen Geschichte. Die Initiative von Budapests OB Gergely Karácsony, zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Vertrags in der Hauptstadt eine Minute lang das Leben anzuhalten, halte er für scheinheilig, da die linken Politiker nicht besonders gern Stellung zu Fragen der Nation nehmen.
Die DK nimmt nicht an der heutigen Trianon-Gedenkfeier im Parlament teil. Am Mittwoch habe Kövér mitgeteilt, dass den Oppositionsabgeordneten nicht das Wort erteilt werde. „Mit dieser Erklärung habe Kövér neuerlich klargemacht, dass selbst am Trianon-Gedenktag die Nation nicht vereint, sondern gespalten werden soll.“ Bereits am Mittwoch wurde im 18. Budapester Stadtbezirk, in Pestszentlőrinc, ein Trianon-Denkmal von Zoltán Lomnici (l.), ehemaliger Vorsitzender des Obersten Gerichts, eingeweiht. Das Denkmal soll daran erinnern, dass Ungarn am 4. Juni 1920 zerstört wurde.
