Foto: MTI/ Zoltán Máthé

Westbalkan

Szijjártó: „Die EU beging einen schweren Fehler“

Die EU hat eine historische Verantwortung, die Erweiterung um den Westbalkan voranzutreiben.

Wenn sie dies nicht tut, werde sie ihren eigenen Sicherheitsinteressen, einschließlich jener Ungarns, ernsthaft schaden, erklärte Außenminister Péter Szijjártó beim Treffen mit seiner bosnischen Amtskollegin Bisera Turkovic am Mittwoch in Budapest.

Krieg bringt große Herausforderungen

Auf der gemeinsamen Pressekonferenz betonte er, dass Ungarn angesichts des Krieges in der Ukraine in den kommenden Jahren sicher nicht mit ähnlichen Sicherheitsherausforderungen aus dem Süden konfrontiert werden möchte. Während die Verleihung des Kandidatenstatus an die Republik Moldau und die Ukraine zu begrüßen sei, habe die EU einen schweren Fehler begangen, indem sie bei Bosnien-Herzegowina und Georgien nicht genauso vorging. Szijjártó betonte, Ungarn stehe Bosnien- Herzegowina nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten zur Seite. „Ungarn hat einen Integrationsexperten in das Außenministerium entsandt, seit mehreren Jahren den Posten der NATO-Verbindungsbotschaft in Sarajewo inne, der stellvertretende Hohe Repräsentant der internationalen Gemeinschaft ist Ungar, und mit 164 Soldaten stellt Ungarn eines der größten Kontingente für die friedenserhaltende Operation der EU“, zählte Außenminister auf.

Orbán ist kein Rassist

Auf die Frage eines Journalisten bezeichnete Péter Szijjártó die Rassismusvorwürfe, die im Zusammenhang mit der Rede des Ministerpräsidenten in Tusnádfürdő erhoben wurden, als Unsinn. „Ich arbeite seit 16 Jahren persönlich und direkt mit Viktor Orbán zusammen und bin mir daher voll und ganz bewusst, dass eines der Kernelemente der Politik des Ministerpräsidenten Nulltoleranz gegenüber Antisemitismus und Rassismus ist“, betonte er weiter. Seit der Migrationskrise 2015 habe es eine ständige Flut von Angriffen gegeben, wobei alle dahingehenden Erklärungen der Regierung „verdreht“ worden seien.

6 Antworten auf “Szijjártó: „Die EU beging einen schweren Fehler“

  1. Marki-Zay Péter, der Hoffnungsanker für die Schreiber im Westen und Brüssel hatte 2021 als gemeinsamer Kandidat der Opposition einen rassistischen Witz erzählt. Hat der Westen aber verschwiegen, hat sie nicht interessiert, passte nicht in die eigene linksliberalgrüne Propaganda:

    https://www.youtube.com/watch?v=pUlIAlx7Im0

    „Nun, da ist ein süßer Witz. Den kennen Sie sicher, Stevie Wonder und eben Ray Charles kennen ihn auch. Laut Witz wird Stevie Wonder in einem Interview gefragt, wie es ist, blind zu sein? Er sagt: es ist immer noch besser blind zu sein, als ein Néger zu sein.“ (leicht verkürzt übersetzt)
    Ungarisch von Marki-Zay: „Na, van egy aranyos vicc. Ezt ismerik biztos, ugye, Stevie Wonderrel vagy éppen Ray Charlesszal is ismerős ez a vicc, amikor azt mondják, megkérdezik tőle a vicc szerint, természetesen egy interjúban, hogy hát milyen dolog vaknak lenni? Azt mondja, hát még mindig jobb, mintha néger lennék.”

  2. Wer ist der EU-Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik?
    Richtig: Der Orban-Vertraute Olivér Várhelyi.

    Der “schwere Fehler” fiel also auf den Zuständigkeitsbereich des ungarischen EU-Kommissars.

      1. Er wurde von Ungarn also der Orban-Regierung entstandt.

        Ganz so wie die anderen Kommissare der EU-Kommission.

        Und Orbans Mann ist nun einmal in der Kommission dafür zuständig, wofür Szijjártó die Kommission kritisiert.

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