DK zu Verkehrsprojekt:

„Summe aus dem Ärmel geschüttelt“

Die Linksliberalen haben den Verkehrsminister des Flunkerns überführt.

Ein erfolgreich geführter Gerichtsprozess um die Offenlegung von Daten zeigte, dass János Lázár die Baukosten für die geplante Schnellstraße M76 zwischen Zalaegerszeg und Keszthely „aus dem Ärmel schüttelte“. Die DK wollte wissen, was an der Strecke von gerade einmal 44 km Länge 400 Mrd. Forint (rund 1 Mrd. Euro) kosten sollte. Diese „selbst für Kenner der seit 15 Jahren florierenden Fidesz-Korruption erschreckend hohe“ Summe hatte der Minister Ende 2023 genannt.

Wie der Prozess zutage brachte, konnte das Verkehrsministerium keinerlei Daten beisteuern, weil es ganz einfach keine gibt. Lázár hatte die Summe von 400 Mrd. Forint „ohne konkrete Kalkulationen, gestützt auf seinen Erfahrungsschatz in den Raum gestellt“. Für die Oppositionspartei ist dies ein weiterer Beweis, wohin die unbeschränkte Zweidrittelmehrheit im Parlament führt.

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