AKW Paks II
Süli gibt Amt auf
Er war seit 2017 Minister ohne Geschäftsbereich, verantwortlich für die Erweiterung des AKW Paks. Nach den Parlamentswahlen wurde Paks II dem Außenministerium unterstellt und Süli damit Staatssekretär. Hinter dem Rücktritt von Süli dürfte heftige Kritik von János Lázár stehen. Der Minister für Bau und Investitionen hatte auf der Tranzit-Konferenz in Tihany falsche Entscheidungen der Regierung aufgezählt und dabei hervorgehoben, dass die beiden neuen Blöcke des AKW immer noch nicht fertiggestellt sind. Außenminister Péter Szijjártó erklärte daraufhin in einem Interview mit dem TV-Sender ATV, dass er die Auffassung von Lázár teile. Die Vereinbarung mit Moskau über die Erweiterung des AKW sei bereits 2014 unterzeichnet worden. Er wisse, dass Paks II eine komplizierte Angelegenheit sei. Dennoch sei unverständlich, dass innerhalb von 8 Jahren kaum etwas geschehen sei.
Wie berichtet, erteilte die Landesenergiebehörde erst vor kurzem die Baugenehmigung für die beiden AKW-Blöcke, die bis 2030 ans Netz gehen sollen. Gergely Jákli, der frühere CEO der Eximbank, übernahm am 1. September die Geschäftsleitung der Paks II. Zrt.
Rosatom wird im Herbst 2023 mit dem Ausbau des AKW Paks beginnen, kündigte Rosatom-Chef Alexej Lichatschow am Mittwoch auf einem Wirtschaftsforum an.
