Fotos: MTI/ Tamás Purger

Krisenstab

Strom- und Wasserversorgung beeinträchtigt

Laut Vorhersage von HungaroMet ist in den kommenden Tagen mit keinen weiteren Wetterextremen zu rechnen.
15. Januar 2026 12:17

Wie Dániel Mukics, Sprecher des Katastrophenschutzes, auf der Pressekonferenz des Krisenstabes am Mittwoch mitteilte, kam es am Dienstag infolge starker Schneefälle und Blitzeis in neun Komitaten und zwei Budapester Stadtbezirken zu Stromausfällen in insgesamt 3.850 Haushalten. Auch die Trinkwasserversorgung war am Dienstag in 14 Ortschaften in sechs Komitaten und einem Bezirk von Budapest beeinträchtigt.

Wie berichtet, musste der Budapester Flughafen „Ferenc Liszt“ am Dienstag für 2,5 Stunden den Betrieb einstellen. Im Schienenverkehr wurden die Fahrgäste hauptsächlich aufgrund von Unfällen und Weichenstörungen auf einigen Strecken mit Ersatzbussen befördert; es kam vereinzelt zu Verspätungen. Die Müllabfuhr verläuft mittlerweile zu 85% reibungslos. Mukics wies darauf hin, dass die Nutzung von Booten und Wassersportgeräten auf der Donau aufgrund der Eisbildung weiterhin verboten und dass seit Mittwoch ein vollständiges Schifffahrtsverbot auf der Theiß in Kraft getreten ist.

Die Notaufnahmen der Krankenhäuser verzeichneten einen Anstieg des Patientenaufkommens um 30% im Vergleich zu durchschnittlichen Januartagen. Am Dienstag kam es aufgrund des Eisregens zu überdurchschnittlich vielen Unfällen. Die Feuerwehr wurde am Dienstag zu 112 Einsätzen im Zusammenhang mit dem extremen Winterwetter gerufen.

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