Gesundheitswesen
Staatssekretär sieht Erfolge
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Seit Antritt der Orbán-Regierung wurden 91 Krankenhäuser und 54 Kliniken renoviert, erklärte der Gesundheitsstaatssekretär in einem Beitrag für die Sozialmedien. Péter Takács nannte zwei Beispiele für die Modernisierungen: Die Komitatskrankenhäuser in Tatabánya und Székesfehérvár wurden aus staatlichen Mitteln, für jeweils rund 20 Mrd. Forint, um Neubauten erweitert. „Aus politischen Gründen werden Teile der EU-Gelder, die uns zustehen, zurückgehalten. Wir werden alles aus eigenen Mitteln umsetzen“, betonte der Politiker. Als Beispiel nannte er die Renovierung des Kinderkrankenhauses in Miskolc, die ursprünglich mit EU-Geldern erfolgen sollte.
In den vergangenen Jahren wurde eine historische Erhöhung der Gehälter im Gesundheitswesen abgeschlossen, zu der in den beiden Jahren zuvor auch die Gehälter der Fachkräfte angehoben worden waren. Infolgedessen kann ein Arzt, der 40 Stunden pro Woche arbeitet, nun ein Bruttoeinkommen von gut 2,1 Mio. Forint im Monat erzielen. Für Fachkräfte stieg das Bruttoeinkommen von 170.000 auf fast 800.000 Forint. Alle Mitarbeiter im öffentlich finanzierten Gesundheitswesen erhalten einen Wohnzuschuss von 1 Mio. Forint pro Jahr.
Die Krankenhäuser erhielten 150 Mrd. Forint an zusätzlichen Finanzmitteln für Medikamente und Material. Auch das Überweisungssystem wurde erneuert: Patienten können nun über die App „Gesundheitsfenster“ oder die zentrale Rufnummer 1812 einen Facharzt in jeder Einrichtung des Landes erreichen. Die Modernisierung des Fuhrparks des Nationalen Rettungsdienstes wurde im vergangenen Jahr mit 101 neuen Rettungswagen fortgesetzt. Besonders hervorzuheben ist die Rettungswache in Győr, ein hochmodernes Projekt, das mit rund 2 Mrd. Forint realisiert wurde.
Hochwertige bildgebende CT- und MRT-Geräte werden in mehreren Phasen für rund 40 Mrd. Forint angeschafft. In der ersten Phase wurden rund 26 Mrd. Forint für die Installation von CT-Geräten an 31 Standorten und MRT-Geräten an 12 Standorten ausgegeben. Zusätzlich wurden mobile CT- und MRT-Geräte gekauft, um die Patientenversorgung auch während der Erneuerungsphase sicherzustellen.
