Foto: MTI/ Zoltán Balogh

Polizeistatistik für Budapest

So wenig Einbrüche wie nie zuvor

Die Polizei möchte in der Hauptstadt eine stabile öffentliche Sicherheit gewährleisten, die frei von Extremen ist. Das sagte der Polizeipräsident der Stadt, Tamás Terdik, am Mittwoch auf der Sitzung der Budapester Bürgerschaft.

Unter den wichtigsten Zielen für dieses Jahr zählte er eine erhöhte Aufklärungsquote, ein Zurückdrängen der Online-Verbrechensrate sowie ein effizientes Vorgehen gegen Drogenhändler auf. Im vergangenen Jahr habe insbesondere der (Online-) Betrug zugenommen, die Täter gingen immer raffinierter vor.

In der Kriminalstatistik für 2024 finden sich 873 Wohnungseinbrüche, so wenig wie nie zuvor. Dabei nahm die Zahl sämtlicher registrierter Straftaten gleich um 28% auf knapp 52.200 Fälle zu. Auf öffentlichen Plätzen wurden 13.600 Straftaten begangen (+4,5%). Die Zahl der Tötungsdelikte nahm von 35 auf 29 ab, die Zahl von Körperverletzungen sank um 115 auf 1.200 Fälle, darunter jene schwerer Körperverletzungen um 60 auf 735. Kleinkinder wurden durch 124 Straftaten gefährdet, es wurden 42 Menschenschlepper ermittelt sowie 2.250 Fälle von Rowdytum. Die Zahl von Diebstählen nahm auf 15.200 Fälle zu, Betrug unter Einsatz von Informationstechnik verdoppelte sich beinahe (auf 4.800 Fälle).

Auf den Straßen nahm die Zahl der Unfälle um 6,5%, jene tödlicher Unfälle bzw. von Unfällen mit schwerem Ausgang jeweils um 25,5% ab.

Die Polizei war im Durchschnitt 12 Minuten nach dem Notruf vor Ort. Ihre Aufklärungsrate sank jedoch um knapp fünf Punkte auf 53,4%.

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11. April 2026 14:45 Uhr