Gesundheitswesen
Sinkende Ausfallrate
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Dies sei dem auf dem Solidaritätsprinzip beruhenden Sozialversicherungssystem und einem Gesundheitswesen zu verdanken, das den Versorgungsbedarf berücksichtigt, erklärte Staatssekretär Péter Takács gestützt auf Eurostat-Daten. Dies bedeutet, dass Patienten nur in 1,4% aller Fälle, in denen jemand medizinische Versorgung benötigt, aus finanziellen Gründen, wegen Wartezeiten oder der großen Entfernung zum Gesundheitsdienstleister keinen Zugang zu einer ihrem Zustand angemessenen Versorgung haben.
Dank der Fachkräfte im Gesundheitswesen konnte die schon bisher hervorragende Quote von 1,6% weiter verbessert werden. Nur vier Mitgliedstaaten seien Ungarn in dieser Hinsicht voraus: Zypern, Malta, Tschechien und Deutschland. Hervorzuheben sei auch, dass die finanzielle Situation in Ungarn kaum Einfluss auf die Zugangsmöglichkeiten zur medizinischen Versorgung hat. Hierzulande werden nur 15,5% der gesamten Gesundheitsversorgung im privaten Sektor erbracht, was deutlich unter dem EU-Durchschnitt liegt.
