Moderne Städte
Selbstversorgung = Souveränität
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Der Markt wurde mit 8,5 Mrd. Forint im Rahmen des Programms „Moderne Städte“ errichtet. Bau- und Verkehrsminister János Lázár betonte, dass Ungarn Lebensmittel für 20 Mio. Menschen produzieren könnte, aber sein Potenzial nicht ausschöpfe. Marktplätze wie der in Békéscsaba könnten in Konkurrenz zu den multinationalen Einzelhandelsketten treten, weshalb die Schaffung solcher Märkte von Sopron bis Békéscsaba von der Regierung unterstützt wird. Im Rahmen der Investition erfolgte der Bau der neuen Markthalle mit 6.000 m2 Innen- und Außenflächen, die Renovierung eines 250 m2 großen Pavillons, der Bau eines dreistöckigen Parkhauses mit 292 Stellplätzen und die Verlegung des 9.000 m2 großen Großabnehmermarktes an den Stadtrand. Das Projekt umfasste den teilweisen Umbau der umliegenden Straßen und Wege.

In den vergangenen Jahrzehnten war es das Ziel, Ungarn zu einer Großmacht der Automobilindustrie zu machen. Nun stehen Lebensmittelversorgung und die Entwicklung der Provinz im Fokus. Ungarn habe sich im Bereich des Lebensmittelhandels den Multis ausgeliefert. Dabei sei die Selbstversorgungsfähigkeit eines Landes mit seiner Souveränität gleichzusetzen, betonte Lázár.
