Bildung für alle
Roma und Hightech
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Benachteiligte Menschen konnten weiterführende Schulabschlüsse und berufliche Kenntnisse erwerben, sagte der Staatssekretär für soziale Chancen und Roma. Bei der Veranstaltung „Künstliche Intelligenz im Dienste der sozialen Inklusion“ im Dualen Ausbildungszentrum in Zalaegerszeg sprach Attila Sztojka darüber, wie dank der nach 2010 eingeleiteten Prozesse 1,27 Mio. Menschen der Armut entkommen konnten. Während es zuvor eine „linke Politik der Almosen“ gab, habe die nationalkonservative Regierung mit dem Aufbau einer arbeitsbasierten Gesellschaft begonnen.
In Zalaegerszeg wurde nun ein Ausbildungsprogramm für die Metallindustrie für benachteiligte Menschen aus den Komitaten Zala und Vas ins Leben gerufen, um ihnen den Erfolg als Arbeitnehmer an Hightech-Arbeitsplätzen und im wirtschaftlichen und technologischen Umfeld des 21. Jahrhunderts zu ermöglichen.
Das Programm „Aktívan a tudásért” (Aktiv für Wissen) wird von der EU und Ungarn kofinanziert und hat zum Ziel, zehntausend benachteiligte Menschen mit geringer Schulbildung in die Erwachsenenbildung einzubinden. Die umfassenden Programme bieten auch Unterstützung bei der beruflichen Mobilität. Mithilfe von Mentoren werden den Teilnehmern zudem Zuschüsse auf den Lebensunterhalt gewährt und ihnen nach Abschluss der Schulung eine Anstellung vermittelt. „Ungarn betrachtet auch Menschen mit geringer Schulbildung, die in benachteiligten Regionen leben, als Ressource und möchte ihnen die Möglichkeit bieten, in ihrer Heimat Erfolg zu haben“, betonte Sztojka.
Ein neues, innovatives Programm namens „Esélyműhely“ (Chancen-Werkstatt) wurde kürzlich gestartet. Arbeitgeber, die benachteiligte Menschen einstellen, ihnen berufliche Qualifikationen vermitteln und eine langfristige Beschäftigung bieten, können im Rahmen dieses Programms mit insgesamt 8,7 Mrd. Forint unterstützt werden. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten eine hundertprozentige Förderung.
