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Regierung zerstört Göd
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Auf einer Pressekonferenz am Freitag erklärte Örs Tetlák, Mitglied des Landesvorstands der Oppositionspartei, dass auf Natura 2000-Flächen hunderte Bäume im Schutzwald zwischen der Schnellstraße M2 und dem Wohngebiet von Göd gefällt werden. Grund dafür sei, den enormen Wasserbedarf des Batteriewerkes zu decken bzw. das Abwasser nach Vác zurückzuführen.
Dies sei möglich, weil die Regierung 32 Mrd. Forint für die Investition zur Verfügung gestellt hat, um den erheblichen Wasserbedarf der riesigen Batteriefabrik zu decken. Die Regierung und das Unternehmen von Orbán-Freund Lőrinc Mészáros haben sich wieder einmal zusammengetan. „Der Zynismus der Regierung zeigt sich insbesondere darin, dass sie den Bau der Wasserversorgung zu einer vorrangigen Investition von öffentlichem Interesse erklärt habe, obwohl diese dem öffentlichen Interesse zuwiderläuft“, sagte Tetlák.
