Illegale Einwanderung
Regierung verlängerte Krisenlage
Der Migrationsdruck an der Südgrenze hat sich in der letzten Zeit weiter verstärkt. In diesem Jahr wurden schon bislang über 162.000 Grenzverletzer aufgegriffen, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es ca. 60.000. Die Anzahl der Menschenschlepper hat sich verdoppelt. Die auf der Balkan-Route festsitzenden Migranten werden immer aggressiver und greifen regelmäßig Grenzschützer an. Erst kürzlich bewarfen Migranten Personen, die den Grenzzaun warteten, mit Steinen und attackierten sie sogar mit Beilen. Die Regierung verfolgt weiterhin eine eindeutige Einwanderungspolitik und gewährleistet den Grenzschutz. Bei den Debatten in Brüssel wird sie ihren Standpunkt vertreten, dass Migranten nicht angesiedelt werden sollen und Europa sowie Ungarn vor Masseneinwanderung geschützt werden müssen, heißt es in der KTK-Mitteilung.
Die Ausbildung der ersten mehreren hundert Grenzjäger wird im September abgeschlossen sein, so dass sie Ende September ihren Dienst an der ungarisch-serbischen Grenze aufnehmen können, betonte György Bakondi, Chefberater des Premierministers für innere Sicherheit.
