Fotos: Ministerpräsidentenamt/ Vivien Cher Benko

Verteidigungsrat

Regierung sorgt sich um die Sicherheit

Am Montagnachmittag wurde eine Sitzung des Verteidigungsrates einberufen. Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, man müsse sich darauf einstellen, dass der Krieg mit allen damit verbundenen sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Folgen andauern werde.

„Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass Ungarn mit doppelter Kraft angegriffen wird, weil wir ein Verbündeter von US-Präsident Trump sind und weil wir Frieden und nicht die Fortsetzung des Krieges wollen.“ Die gegen Ungarn gerichteten Geheimdienstoperationen, die Verleumdungskampagnen und die Kriegspropaganda werden voraussichtlich mit noch größerem Elan als bisher fortgesetzt. Die militärischen Aktionen der letzten Tage lassen vermuten, dass der Krieg länger und brutaler sein wird, als zu Beginn des Jahres erwartet.

Nach der Sitzung betonte Viktor Orbán in den Sozialmedien, dass die Lage eindeutig sei und „wir trotz der Bemühungen von Präsident Trump nicht aus dem Krieg heraus, sondern in diesen hineingehen“. Statt die Friedenspläne der USA zu unterstützen, sei die Brüsseler EU-Führung an einer Fortsetzung des Krieges interessiert. „Wir müssen darauf gefasst sein, dass Brüssel alles in seiner Macht Stehende tun wird, um Ungarn in die europäische Pro-Kriegs-Koalition zu drängen.“

„Der Verteidigungsrat hat die notwendigen Entscheidungen im Interesse der Sicherheit des Landes getroffen. Wir werden weiterhin die Souveränität Ungarns und die Sicherheit der Familien verteidigen“, schrieb Orbán.

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