MSZP
Regierung knauserig und zu spät
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Die Sozialisten reichen ein Paket an Vorschlägen im Parlament ein, um die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gesellschaft abzufedern. Das gab der MSZP-Vorsitzende Bertalan Tóth am Donnerstag auf einer Online-Pressekonferenz bekannt. Die bisherigen Maßnahmen der Regierung waren knauserig und kamen verspätet, meinte der Oppositionspolitiker. Es sei nicht gelungen, die Krise abzuwehren, nachdem 400.000 Ungarn ohne Arbeit blieben und 200.000 Familien nicht einmal Anspruch auf Beihilfen haben. Die realen Wirtschaftsdaten widersprechen der Erfolgspropaganda von Seiten der Regierung, kritisierte Tóth. Die MSZP hält an ihren bereits früher vorgeschlagenen fünf Punkten fest, um die Familien zu stützen und eine Existenzkrise abzuwenden. An erster Stelle stehen verlängerte Arbeitslosenhilfe und ein auf 80% angehobenes Kurzarbeitergeld. Außerdem unterstützen die Sozialisten den Vorstoß der Párbeszéd, die Corona-Tests kostenlos zu machen – viele Familien gehen lieber in Quarantäne, weil sie die Kosten der Tests nicht tragen können.
