Mi Hazánk-Vize Dóra Dúró fordert einen Wandel im Denken der modernen Gesellschaft. Foto: MTI/ Péter Lakatos

Mi Hazánk

Plakate pro Mutterschaft

Die rechte „Unsere Heimat“ hat eine weitere Kampagne mit Großplakaten gestartet.
12. Februar 2024 12:55

Einen Monat nach der Ansage „Es gibt nichts Männlicheres als die Vaterschaft“ stehen nun die Mütter im Mittelpunkt, unter dem Slogan: „Es gibt nichts Rühmlicheres für Frauen als die Mutterschaft“, ergänzt um das „Kinder sind ein Segen“. Die beiden Kampagnen mit landesweit jeweils 50 Plakatplätzen werden durch den Mi Hazánk-Politiker Előd Novák finanziert, der seine Politikerbezüge eines ganzen Jahres für diesen guten Zweck zur Verfügung stellt.

Mi Hazánk-Vize Dóra Dúró forderte die ungarische Gesellschaft zu einem grundlegenden Wandel auf: Noch nie wurden so wenige Kinder wie 2023 geboren, am Ende des Jahrzehnts wird die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter um weitere 170.000 Personen gesunken sein. Nicht nur Ungarn, sondern ganz Europa müsse sich der Aufgabe stellen, das traditionelle Familienmodell in die „familienfeindliche Gesellschaft“ der modernen Welt zu integrieren.

Die Rechten wollen deshalb eine (positiv) diskriminierende Berechnung der Rentenbeiträge angelehnt an die Zahl der großgezogenen Kinder. Die vierfache Mutter empörte sich über die sog. Progressiven, in deren Kreisen das Kinderkriegen als schlechte Aufgabe dargestellt wird, die es zu vermeiden gilt.

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