Párbeszéd
Pläne gehen nicht auf
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Der Ministerpräsident sollte besser die Vorschläge der Opposition zum Krisenmanagement beherzigen, nachdem die Pläne von Viktor Orbán offenbar „nicht aufgehen“. Das sagte der Fraktions-Vize der linken Splitterpartei Párbeszéd, Olivio Kocsis-Cake, auf einer Pressekonferenz am Montag in Budapest. Derzeit gibt es offiziell 376.000 Erwerbslose in Ungarn, 110.000 mehr, als zu Beginn der Corona-Krise. Mehr als die Hälfte von ihnen erhält überhaupt keine Beihilfen. Dabei versprach Orbán vor drei Monaten, entweder der Markt oder die Regierung werde jedem Arbeit verschaffen, der nach drei Monaten den Anspruch auf Leistungen verliert. Die Párbeszéd habe stattdessen vorgeschlagen, jenen 80% ihrer letzten Löhne zu zahlen, die ihren Job in der Krise verloren. Außerdem plädiert die Partei seit langem für ein Grundeinkommen von monatlich 100.000 Forint, bzw. für neun Monate Arbeitslosengeld.
