Péter Magyar
Péter Magyar: „Die Atombombe sind wir, das ungarische Volk.“ Foto: MTI/ Szilárd Koszticsák

Anti-Regierungsdemo von Péter Magyar (TMK)

„Wir wollen unsere Heimat zurück“

Am Samstagnachmittag gab Péter Magyar der gegen ihn gerichteten intensiven Regierungs-Propaganda eine schallende Antwort: Die dritte Großdemo des Systemkritikers vereinte nach Angaben des Organisators „mehrere hunderttausend unzufriedene Ungarn“. Auch wenn diese Zahl weit übertrieben ist, waren es in jedem Fall mehr als bei seinen beiden vorangegangenen Demos.

Bereits am frühen Nachmittag sammelten sich die Anhänger der Bewegung „Steht auf, Ungarn!“ (TMK) von Péter Magyar am Deák tér im Zentrum der Pester Innenstadt, um von dort vor das Parlament zu ziehen. Dort füllten die Massen den Kossuth tér und die angrenzenden Straßen. „Jeder muss seinen Beitrag leisten für Veränderungen“, rief Magyar den Menschen bei der anschließenden Großkundgebung vor dem Parlamentsgebäude zu.

Status Quo erschüttert

Die Machthaber hätten Angst vor der neuen Bewegung, die den über Jahrzehnte einbetonierten politischen Status Quo erschüttere. Jede Verunglimpfung durch die Gegner stärke sein Lager, zeigte er sich kämpferisch. Für die Opfer des pädophilen Heimleiters in Bicske sollte die Regierung als Entschädigung den gleichen Betrag auszahlen, wie die Rogán-Propaganda an Milliarden verbrät.

Péter Magyar
Péter Magyar an der Spitze des Demonstrationszugs durch die Pester Innenstadt. Foto: MTI/ Zoltán Balogh

„Wie einst die türkische Besatzung und die kommunistische Unterdrückung werden wir Ungarn auch dieses System abschütteln!“ Seine Bewegung sei angetreten, die Spaltung des Landes zu überwinden. Das Land müsse „Ziegel um Ziegel“ vom Fidesz zurückgewonnen werden, um ein neues, souveränes, modernes und europäisches Ungarn zu erbauen, „für eine sichere und lebenswerte Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder“.

Péter Magyar: „Gyurcsány Garant des Orbán-Systems“

Den Ex-Ministerpräsidenten und heutigen DK-Vorsitzenden Ferenc Gyurcsány bezeichnete er als „Träger und Garanten“ des Orbán-Systems. „Seit zwanzig Jahren leben Viktor Orbán und Ferenc Gyurcsány voneinander, beginnen wir also eine neue Zeitrechnung!“ Orbán wolle immer nur gegen Gyurcsány antreten, denn den weiß er zu besiegen. Doch die Gegensätze zwischen Stadt und Land, zwischen Links und Rechts würden künstlich gesät, es sei an der Zeit, die Nation zu vereinen.

Péter Magyar
Menschenmassen auf dem Platz vor dem Parlamentsgebäude und bis weit in die umliegenden Straßen. Foto: Screenshot/ TMK

Zu den Vorwürfen der regierungsnahen Medien, er sei nur auf Geld und Macht aus, merkte der vormalige Chef der Zentrale für Studentendarlehen (DHK) an: „Da hätte ich es einfacher gehabt zu bleiben, wo ich bin. Dort, wo Macht und Geld endlos erscheinen.“ Die Fidesz-Propagandisten sollten besser nicht von sich auf andere schließen, „denn wir wollen weit mehr, wir wollen unsere Heimat zurück“, erklärte Magyar.

Fortsetzung am Muttertag

Magyar versprach seinen Anhängern, für die Europawahlen zu kandidieren. Er bat um Bewerbungen für die Landesliste. Der 9. Juni werde der erste Nagel im Sarg des Orbán-Systems. Die nächste Anti-Regierungsdemo kündigte er für Sonntag, den 5. Mai an, an dem in Ungarn der Muttertag begangen wird.

39 Antworten auf “„Wir wollen unsere Heimat zurück“

    1. @ Manfred Mandlik “Jetzt wäre es interressant zu wissen von wem Magyar bezahlt wird ???”

      Sie werden sicher von der deutschen Rentenversicherung bezahlt. Ihrer Logik nach wären sie deshalb ein Lobbyist der Rentenversicherung oder des Staates Deutschland. Das kann ich nicht glauben, denn dann wären Sie bestimmt nicht in Ungarn. Ich glaube, Ihre Logik ist nicht ganz stringent. Sie sollten noch ein bisschen daran arbeiten.

      @ Anna Berg “Die Ähnlichkeiten zu früheren Ereignissen in Weißrussland, der Ukraine und Slovenien sind einfach zu groß.”

      Ungarn ist ein demokratisches Land, anders als Weißrussland oder die Ukraine und schon der Vergleich mit Ungarn ist eine Unverschämtheit und Herabwürdigung Ungarns.

      Sie müssen sich von Ihrer Klassenkampftheorie lösen, die anscheinend in Ihrer Sozialisation doch einen tiefen Eindruck bei Ihnen hinterlassen hat, um alle Facetten der Realität erfassen zu können.

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        1. Und wahrscheinlich im Gegensatz zu Ihnen habe ich 50 Jahre lang einen Teil meines Verdienstes in die Rentenversicherung einbezahlt es ist also mein eigenes verdientes Geld das ich nun von der Rentenversicherung bekomme

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          1. Tut mir leid, aber Sie sind derjenige, der mit Ihren Worten “keine Ahnung” hat. Das Rentensystem ist ein Umlagesystem, das bedeutet, dass die nachfolgende Generation immer die Rente der vorhergehenden Generation finanzieren muss. Da wird nichts angespart. Von Ihrem gezahlten Geld hat die Elterngeneration bereits profitiert und da ist nichts mehr übrig.

            Es besteht vermutlich sogar noch ein Negativsaldo bei Ihnen, wenn Sie nicht mehrere Geschwister hatten, die ebenfalls ins System eingezahlt haben, weil für die Finanzierung einer Rente immer mehr Beitragszahler als Rentner notwendig sind.

            Ihre Rente wird von den heutigen Arbeitnehmern finanziert, folglich ist es rechtlich auch nicht ihr Geld. Auch eine Rentenkürzung per Gesetz ist deshalb leicht möglich, im Gegensatz zu den Beamtenpensionen, wo ein Rechtsanspruch besteht.

            Falls Sie das nicht verstehen, werde ich Ihnen nicht weiterhelfen können. Unabhängig davon können Sie sich auch bei der Deutschen Rentenversicherung informieren!

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          2. Übrigens ohne einen Zuschuss von jährlich über 80 Milliarden im Jahr 2022 (2024 deutlich höher) aus dem steuerfinanzierten Bundeshaushalt, wäre die Rentenversicherung bereits morgen pleite. Alle Steuerzahler finanzieren mit ihren Steuern zusätzlich die Rente, auch sehr viele, die später überhaupt keine Rente bekommen (Unternehmen, Beamte, Selbständige usw.).

            https://de.statista.com/statistik/daten/studie/7031/umfrage/bundeszuschuesse-an-die-rentenversicherung-seit-1950/

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        1. Nun, wie man sieht, NAto/EU will die Schlowakai ausschließen. Einmal bei Griechenrettunf ließ die EU die Slowakei so lange wählen, bis die Regierung zustimmte . Griechenland retten übersetzt bedeutet, Dir Banken in Frankreich, Deutschland zu retten.

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        2. Ich denke, diese Sichtweise ist ein wenig einseitig. Orbán möge – im Gegensatz zu vielen anderen Ländern – eine durchdachte, nicht von Ideologie durchtriebene Außenpolitik machen, aber in der Wirtschaftspolitik ist noch sehr viel Potenzial, da sind z.B. die staatlichen Markteingriffe für mich zu viel und wenig durchdacht (Preisstopps als Mittel gegen Inflation – gibt es einen größeren Blödsinn?). Das sein eher einfach wirkender Schulkumpel, seines Zeichens Gasmann, in so kurzer Zeit so viel Geld verdient, schmeckt vielen Leute – vollkommen zu Recht – auch nicht.
          Eine Partei “Fidesz mit deutlich weniger Korruption” hätte schon großes Potenzial, aber natürlich ist ein solcher Nestbeschmutzer, der zudem seinen Ehekonflikt als Basis für eine politische Bewegung versteht, so ziemlich der falscheste Mann dafür.

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  1. Gyurcsány ist tatsächlich der Lieblingsgegner Orbáns. Nur versteht der Westen das alles null, denn er kennt weder die jüngste Geschichte Ungarns, noch versteht er die Hintergründe des Machtpokers, noch kann er Ungarisch. Bitte liebe 68er und Ewiggestrige aus D, F oder A, schwurbelt weiter, es hilft der bürgerlichen Bewegung. Glaubt an Magyar, dessen Namen ihr nicht mal aussprechen könnt!

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  2. Mit Unverständnis mußten wir bei Fragen zu MR Orban Viktor an ungarische Bürger mehrfach eine so — mm — so Einstellung feststellen! Unser “Warum” wurde gar nicht oder mit “Korruption” beantwortet! Bei unserer positiven Einstellung, zu dem Fidez und Orban erreicht haben – internationale Achtung und Respekt, Friedensliebe, Volksnähe in der gesamten Politik, Widerstand gegen das Korruptionsregime in Brüssel – um einige zu nennen – gab es für uns nur die sog. “linke” Propaganda z. B. die einiger EUabgeordneter, der Schattenregierung -wieder nur einige – als Ursache. Unsere Meinung haben wir mehrfach dazu geschrieben – juristisch und finanziell ausschalten. Dort ist auch die wesentliche Ursache für den scheinbaren Erfolg des P. Magyar beim ersten großen Auftritt. zu suchen. Das sagt ein mit Sicherheit auslandsfinanzierter Vasall der korrupten EU und des gößten Schurkenstaates der Wejt der USA!! Charakterlich wird er im Interview von Varga Judi Varga in Frisbee. Weitere gibt es genug

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  3. Der geniale Politanalyst Manfred Kleine-Hartlage antwortete sinngemäß jüngst in einer Debatte – auf die Frage hin, ob er aus dem Terror dieses wahnsinnigen Regimes in Doofland nach Ungarn flüchten würde: “Ungarn ist von dem ganzen Irrsinn nur eine einzige Wahlniederlage Orbans entfernt.”
    Stimmt: Man schaue mit Entsetzen nach Polen, wie sich ein EU-Staat über Nacht in’s völlige Gegenteil verkehrt.

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  4. Was glaubt Péter Magyar in Ungarn besser machen zu können?
    1. Will er der Linie der EU folgen und Ungarn mit der Masseneinwanderung von Afrikanern und Arabern bereichern? 2. Will er die Massenenteignung der Bürger mit allen möglichen EU-gesteuerten Maßnahmen? 3. Strebt er die Zwangsanordnung der Gender-Sprache und die volle Akzeptanz der LGBTQ und die Frühsexualisierung der Kindergartenkinder an? 4. Soll der in Ungarn vorbildliche Zusammenhalt und die Förderung der Familie durch staatliche Eingriffe zerstört werden? 5. Unterstützt er die Abschaffung des Bargelds und die Einführung eines Sozialkreditsystems wie in China? 6. Oder befürwortet er im Sinne der EU die direkte und indirekte, finanzielle Beteiligung an allen Kriegen in der Welt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ungarische Bürger gibt, die das alles wollen. Schon gar nicht von einer Partei, der jemand vorsteht, der seine Frau heimlich abgehört, erpresst und terrorisiert hat.

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    1. Perfekt herausgearbeitet, jeder einzelne Punkt die reine Faktenlage.
      Wenn dieser Herr davon schwafelt, “die Heimat zurück zu wollen”, KANN er damit nur den EU-Kretinismus herbeidelirieren, weil Ungarn aktuell (noch) Heimat ist, wie es heimatlicher nicht mehr geht – zumindest unter der Knute des EU-Regimes.

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      1. Wer sich mit Korruption befasst, sollte zuerst in Brüssel beginnen. Dort sitzen die vor 1 oder 2 Jahren nachweislich mit Geld bestochenen hohen EU-Beamten noch immer auf ihren Stühlen, d. h. sie sind in Freiheit, weil nichts gegen sie unternommen wurde. Aktuell beschäftigt sich die europäische Staatsanwaltschaft mit von der Leyen wegen ihrer Impfstoffkäufe bei Pfizer. Als nächstes wende man sich nach Deutschland. Dort lassen sich die Korruptionsfälle seit 25 Jahren nicht mehr an zwei Händen abzählen, aber nichts geschieht. Auch das Nachbarland Österreich steht nicht “sauberer” da, sondern es wird an Korruptionsfällen, die schon 20 Jahre und länger liegen, “gewerkelt”. Wer also auf die Korruption in Ungarn verweist, sollte zuerst in den eigenen Reihen für Ordnung sorgen.

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  5. Es ist schon kein Zufall mehr, wenn in den Hauptstädten von Ungarn und Tschechien nahezu zeitgleich regierungsfeindliche Demonstrationen stattfinden. Sucht man deren gemeinsamen Nenner, so findet man diesen sofort: Die EU-kritische Politik dieser beiden Staaten! Seit Langem findet eine ungarnfeindliche Propaganda statt, die sogar bei Wahlen in der Unterstützung der Opposition durch Amerika und der EU ausartet. Und es geht weiter: Die Bertelsmann Stiftung setzt die “Demokratie” der Ukraine auf eine Stufe mit der von Ungarn! Also ich habe noch nicht mitbekommen, obwohl ich glücklich in Ungarn lebe, dass hier alle oppositionellen Parteien im Land verboten sind, der Oppositionsführer verhaftet wurde, Fidesz-kritische Fernsehsender geschlossen wurden. Folglich kann nur eine Frage im Zusammenhang mit den Ungarn-Demos aufkommen: Von wem wird Magyar bezahlt?

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    1. @Uwe Haferland: Ich kann Ihnen nur zustimmen.
      Alleine die Plakate vor den Wahlen, die Orbán und FIDESZ in unschöner Weise verunglimpfen, sprechen für mehr Meinungsfreiheit in Ungarn als in Absurdistan seit spätestens 2015.
      Kritisiert man in D offen und mit Fakten die “Grün:innen”, muss man damit rechnen, vor Gericht zu landen. Gestrichene öffentliche Aufträge, gekündigte Bankkonten und plötzliche, in den frühen Morgenstunden stattfindende Hausdurchsuchungen sprechen eine eigene Sprache.

      Ich hoffe sehr, dass die Mehrheit der Ungarn nicht auf jemanden hereinfällt, der genau wie einige andere völlig unbekannte und aus dem Nichts aufgetauchte “Politiker” mit großer Wahrscheinlichkeit finanzielle Unterstützung von einer Seite bekommt, die gewiss nichts Gutes mit dem Land der Magyaren im Sinn hat.

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      1. Selbst Richter, die nicht im Sinne des Regimes entscheiden, erhalten Hausdurchsuchungen durch die Polizei mit ihren Sturmabteilungen, die generell gegen Oppositionelle vorgehen. Siehe den Fall des Weimarer Richters Christian Dettmar (Maskenurteil von Weimar)! Und auch Ärzte, die Maskenurteile ausstellten, erhalten morgens Besuch.

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    2. Sie haben es richtig geschildert. Ich beobachte jeden Tag die politischen Ereignisse in D und AT und bin zu dem gleichen Ergebnis gekommen. Seit 7 Jahren lebe ich in Ungarn, und es ist das erste Mal, dass ich überhaupt von einer Demonstration gegen Orban höre. Nun, Soros ist überall und verteilt sein Geld großzügig an alle, die gegen Ungarn hetzen. Ich empfehle allen Ungarn, die unzufrieden sind, sich für ein paar Tage in einer deutschen Großstadt aufzuhalten. Die Zustände, die sie dort wahrnehmen und die Eindrücke, die dieses Chaos und dieser Schmutz bei ihnen hinterlassen, werden sie wahrscheinlich vom Wunsch nach Grünen oder Linken in Ungarn befreien. Ungarn ist das letzte Paradies in der EU, das sollte niemand der hier Unzufriedenen vergessen.

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      1. Sie haben absolut recht! Das Problem der Ungarn ist, sie sind unzufrieden mit ihrem Lebensstandard, der sicherlich nur langsam steigt. Was dieses tolle Volk vergisst: 40 Jahre Bolschewismus führen nun mal grundsätzlich in die Massenarmut, aus der man nur langsam herauskommt! Di BRD hat nicht umsonst über eine Billion Euro in die völlig heruntergekommene DDR stecken müssen, um diese aufzubauen!

        Ihren Ratschlag, paar Tage in Deutschland zu verbringen, muss ich ablehnen. Ich gönne keiner Ungarin eine Gruppenvergewaltigung, den Ungarn keine Messerattacken. Die sollen sich lieber in der alternativen Presse informieren. Die Ungarn leben immer noch im Irrglauben, Deutschland ist ein reiches Land, obwohl 2/3 der Rentner dort in Armut leben, etwa 1/3 der Bevölkerung arm ist. Wenn ich den Ungarn so oft sage “Németország vége”, dann schauen die mich nur ungläubig an!

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        1. Ja, unsere ungarischen Bekannten und Verwandten sehen uns z.T. auch mit großen Augen an, wenn wir ihnen erzählen, wie es mittlerweile in D aussieht. Egal, ob es um Sexualerziehung im Kindergarten oder die beinahe alltäglichen Messerstechereien geht, meinen sie wirklich, dass es sich nicht um Tatsachen, sondern reine Propaganda der Orbán-Regierung handelt.
          Information ist eine Holschuld, also bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass es für jeden genügend Möglichkeiten gibt, sich vielseitig zu informieren. Ich werde niemanden überzeugen können, der die Wahrheit nicht wissen will.

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  6. Nyheder.dltv2
    Führender Hamaswurde in Libanon von einem berühmten DK Journalist interwied. Und in dem Dänischen TV Gesendet.
    Ein berühmter USJournalist hat Putin interwied und wurde in deutschem TV nicht gesendet.
    Selenskij hat interwie mit dem selben verweigert.

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  7. Na ja, das Niveau dieser Kommentare ist ja echt super. Absolut alles mit Argumenten belegt ! Alleine die Sprache “Doofland” usw. Dann dem heiligen Viktor abzusprechen er wäre korrupt. Das grenz ja an Majestätsbeleidigung. Die meisten jungen Ungern mit Bildung, suchen einen Arbeitsplatz in Westeuropa, u.a. in “Doofland”. Ich denke die machen das wegen der schlechten Bezahlung, und den sehr sehr schlechten Arbeitsbedingungen. Diese Ideologie, vorbei an jeder Realität, hilft bei keiner Diskussion weiter.

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    1. “Doofland” ist sehr ungenau formuliert, stimmt, ich nenne es “Dummland”, denn dieses Volk der Lemminge rennt schon seit Jahren in den Abgrund, was es noch nicht mal merkt. Warum geht es denn steil abwärts mit Deutschland? Warum ist denn Dummland das Schlusslicht im Wirtschaftswachstum?

      Korrupt sind alle Politiker weltweit, allerdings nennt man es in der BRD anders, nämlich Lobbyismus.

      Dass viele Ungarn im EU-Ausland Jobs suchen respektive haben, liegt nicht daran, dass Orban die Wirtschaft in den Keller treibt, das ist das Privileg der Dummdeutschen. 40 Jahre Bolschewismus haben Ungarn in die Massenverelendung getrieben wie jedes andere Ostblockland auch. Da kommt man nur langsam raus, was die Ungarn vergessen. Sicherlich
      geht es mit Ungarn nur langsam aufwärts, dafür aber stetig. Schauen Sie sich mal das BIP pro Kopf an, Ungarn geht es besser als Slowakei, Bulgarien, Kroatien, Lettland, Tschechien, Griechenland. Mit Portugal und Rumänien ist Ungarn gleichauf!

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      1. Als Deutsche bin ich mit 17 Jahren und einem abgeschlossenen Beruf ins Ausland gegangen. Es hatte mehr mit Neugier und dem Kennenlernenwollen der Welt zu tun, als mit Mangel an Arbeit im eigenen Land. So geht es auch vielen Ungarn, immerhin waren sie zu kommunistischen Zeiten von der westlichen Welt abgeschottet und haben daher viel nachzuholen. Es ist nicht der Mangel an Arbeitsplätzen in Ungarn sondern der Drang, Neues kennenzulernen, was durchaus sinnvoll ist.

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      2. Die sich im freien Fall befindende Wirtschaft ist ja nur ein Puzzlestein für die Dämlichkeit der Herrscherkaste in Dummland (jau, paßt auch, diese Zuordnung).
        Abscheulich ist ja dazu kommend noch die tägliche Vergewaltigung der Indigenen, sei es durch hochaggressive Horden mohammedanischer Couleur, sei es durch Enteignung von Haus, Hof, Wiesen, Wäldern, Äckern und Feldern, durch Verbote der Meinungsäußerung inkl. Sprechgebote und -verbote, wie sie sich seinerzeit nicht mal Orwell ausdenken konnte, durch sektengleiches Einschwören auf die einzig erlaubten Absonderungen des Wahrheits-Regimes zu jeder nur denkbaren Vorgang auf diesem Planeten (Klima, Krankheiten, Geschlechter, Information, Bildung, Lebensplanung, Physis … ja sogar die privatesten Gefühle kontrollieren, dirigieren (und bei Nicht-Akzeptanz bestrafen) diese Wahnsinnigen.

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    2. Ein Land, wo man per “Sprechakt” jährlich sein Geschlecht wechseln kann, ist dekadent und damit nicht nur dumm, sondern auch doof.
      Zudem kann ich den Beiträgen hier nicht entnehmen, dass irgendwer behauptet, V.O. sei nicht korrupt.
      Und wenn Sie die Auswanderungszahlen betrachten, dann sollte auch die Zahl der Rückwanderungen genannt werden. Ich selber kenne viele, die in ihren 20ern in den Westen gehen, ein paar Jahre wie verrückt arbeiten und mit Anfang 30 dann in ihr voll finanziertes Haus in Ungarn ziehen und einem schönen Leben frönen. Natürlich sind die absoluten Einnahmen in Ungarn dann weniger, aber wer etwa in D arbeitet, hat hohe Opportunitätskosten: sauteure Mietwohnungen, Fahrtkosten usw.

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24. Mai 2024 10:23 Uhr