Orbán
Ministerpräsident Viktor Orbán im Kossuth-Radio: „Wer kann garantieren, dass bei dieser Durchmischung der Kulturen etwas Gutes herauskommt? In den Großstädten Westeuropas zeichnet sich bereits ab, dass es nicht gut ausgehen wird.” Fotos: Ministerpräsidentenamt/ Vivien Cher Benko

Orbán über Massenzuwanderung

„Wir wollen uns diese Probleme erst gar nicht aufhalsen“

Ministerpräsident Viktor Orbán gab sein gewohntes Freitagsinterview für das Kossuth-Radio diesmal im neuen Medienzentrum der ungarischen öffentlich-rechtlichen Medien in Brüssel.

In dem Gespräch mit Premier Orbán ging es um den EU-Haushalt, unkontrollierte Zuwanderung und den Ukraine-Krieg sowie um die Beziehungen zu China und eine weitere Nationale Konsultation.

Die Nationale Konsultation sei ein wertvolles Instrument, mit dem die Bürger ihre Meinung zu wichtigen Fragen äußern können. Derzeit gibt es zahlreiche drängende Themen. Die millionenfache Unterstützung der Bürger stärke die Regierung bei ihren Verhandlungen in Brüssel, insbesondere wenn ihr dort starker Gegenwind entgegenbläst.

Migrationsströme außer Kontrolle

Der siebenjährige EU-Haushalt wurde erst vor drei Jahren verabschiedet, erinnerte Orbán. „Wir haben noch nicht einmal die Hälfte der Zeit hinter uns, und nun kommt Brüssel und fordert weitere 100 Mrd. Euro von den Mitgliedstaaten, um die Ukraine zu unterstützen und die Migrationskrise zu bewältigen.“ Über die Verwendung eines Teils dieser Mittel zum Schutz der Außengrenzen kann diskutiert werden.

Viel Geld soll jedoch aufgewendet werden, um die Organisation der Verteilung illegaler Einwanderer zu finanzieren. „Da wird eine längst gescheiterte Politik mit immer neuen Finanzmitteln fortgesetzt, deren katastrophale Auswirkungen tagtäglich in den Großstädten Westeuropas sichtbar sind. Die unkontrollierte Zuwanderung hat Terrorismus, Kriminalität und Konflikte nach Europa gebracht, die ursprünglich Tausende Kilometer entfernt waren“, betonte der Ministerpräsident.

„Diese EU-Führung mag geeignet sein, das Boot durch ruhige Gewässer zu steuern. Doch bei stürmischer See, erst recht wenn Piratenschiffe am Horizont auftauchen, werden wir mit ihr nicht glücklich.“

Ungarn verwies bereits im Jahr 2015 darauf, dass die illegale Migration erhebliche politische Spannungen und Kosten mit sich bringen würde. Damals wurde Ungarn aufgrund seines Grenzzauns und seiner Haltung scharf kritisiert und als das schwarze Schaf der EU betrachtet. Dabei schützt das ungarische Modell sowohl das Land als auch den Kontinent, indem es die Außengrenzen strikt sichert und darauf besteht, Asylanträge noch außerhalb der EU zu stellen.

Westeuropäer mögen bis heute glauben, sie könnten unerwünschte Einwanderer nach Belieben abschieben. Die Praxis zeigt jedoch: „Wenn die Zahnpasta erst einmal aus der Tube ist, kann sie nicht mehr magisch zurückgebracht werden.“ Die ungarische Position lautet deshalb, sich „diese Probleme erst gar nicht aufzubürden.“

„Wie wollen es die Westeuropäer anstellen, die unerwünschten illegalen Einwanderer wieder loszuwerden? Ich weiß es nicht, aber das ist auch nicht Ungarns Problem!”

Die zuwanderungsfreundlichen Länder dachten, sie würden sich ihre Migranten schon irgendwie formen können. „Aber diese Leute bringen ihre eigene Kultur mit, die den Menschen hier völlig fremd ist.“ Orbán erklärte, dass er den Islam als eine bedeutende Kultur betrachte. Die Frage ist jedoch, warum diese Kultur nach Europa übertragen wird. „Wer kann garantieren, dass aus dieser Vermischung der Kulturen etwas Positives entsteht? In den Großstädten Westeuropas zeichnet sich bereits ab, dass es nicht gut enden wird.”

Orbán: Plan A für die Ukraine ist gescheitert”

Orbán erinnerte an den Plan der EU bei Ausbruch des Ukraine-Krieges, der Ukraine in ihrem Verteidigungskampf Geld und militärische Ausrüstung bereitzustellen, weil man angeblich glaubte, es gebe die Chance auf einen Sieg an der Front. „Solange dies nach einem realistischen Szenario aussah, konnte man über die Bereitstellung von Geld sprechen, um dieses strategische Ziel zu erreichen. Aber auch wenn es niemand auszusprechen wagt, ist mittlerweile klar, dass diese Strategie gescheitert ist: Die Ukrainer werden nicht gewinnen, die Russen nicht verlieren.“

Wenn man sich eingesteht, dass Plan A gescheitert ist, könnte man daran arbeiten, einen Plan B zu entwerfen. „Sobald es einen Plan B gibt, lasst uns darüber reden, was dieser kostet und wie wir die Lasten teilen. Andersherum geht es nicht“, betonte der Ministerpräsident. Ungarn wird jedenfalls keine Steuergelder seiner Bürger in den Nachbarstaat pumpen, es sei denn, diese dienen humanitären Zwecken.

Ministerpräsident Viktor Orbán: „Die Ukrainer werden nicht gewinnen.“

Grünen Wandel gemeinsam mit China anpacken

Zu seinen Gesprächen im Rahmen der Belt and Road-Initiative in Peking meinte der Ministerpräsident: „Ich komme aus einer antikommunistischen studentischen Widerstandsbewegung. Es fällt mir schwer zu sagen, dass auch nur irgendetwas am Kommunismus gut gewesen sein soll. Aber einige Dinge waren es schon. Wir hatten besonders gute Beziehungen zu China, diese Vertrauensbasis sollten wir nicht verschenken.“

Die größte Frage, vor der die Weltwirtschaft heute steht, lautet: „Wer wird in der Lage sein, die erzeugte grüne Energie zu speichern und genau dann einzusetzen, wenn sie gebraucht wird?“ Orbán sieht China  in diesen Belangen im Vorsprung. Wenn Ungarn sich vor anderen Ländern in die neuen Technologien einbringt, kann es seinen Entwicklungsrückstand in kurzer Zeit aufholen.

118 Antworten auf “„Wir wollen uns diese Probleme erst gar nicht aufhalsen“

  1. Immer mehr halte ich im Verhältnis zwischen Ungarn und der EU, den Spruch als zutreffend:”Einen Reisenden sollte man nicht aufhalten”.

    Nein – die Politik Ungarns entspricht nicht den europäischen Vorstellungen einer Demokratie. Die ungarische Linie ist letzten Endes einfach nur destruktiv für die gesamte Union und die von Herrn Orban getroffenen Aussagen sind einfach nur falsch. Eine jede hier getroffene Aussage.

    Nicht, als ob die EU keine Versäumnisse zu beklagen hat. (Diese durchaus auch unter ungarischer Entscheidungshilfe).

    Etwa die Ukraine. Hätte und würde die EU und andere Verbündete die Ukraine nicht nach kräften unterstützen, gäbe es dieses Land, als eigenständige Demokratie nicht mehr. Der angesprochene Schulterschluß mit China – nun – da war Ungarn durchaus dabei, als die EU den Ausbau und die Entwicklung alternativer Energienutzung auf europäischem Boden blockierte und so eine Wettbewerbsverzerrung gegenüber anderen Energieformen zustande kam. Dies bis heute.

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    1. Nein – die Politik der Brüsseler und Berliner Idioten-Elite entspricht nicht den europäischen Vorstellungen einer Demokratie. Und: Gut, dass wenigstens einige erkannt haben, dass der Maidan-Putsch nur der hirnlose und aussichtslose Versuch war, die Russen in die Knie zu zwingen. Mit Pfefferspray verjagt man besser keine Bärenfamilie. Es war alles kappes! Und nun gibt es die vielen Toten und Zerstörungen.

      Der Cicero.de schreibt im Oktober zur Migrationskrise und gibt Orbán Recht.
      -Wir schaffen das – nicht!
      Die Massenmigration überfordert den Sozialstaat dreifach. Die Kommunen haben kein Geld mehr, den Schulen fehlt Personal – und zugewanderter Extremismus und Antisemitismus werden zur Gefahr. Ein radikales Umdenken sollte daher das Gebot der Stunde sein.

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      1. Ah-ja, na wenn der Cicero das schreibt…

        Natürlich hat Europa versäumnisse zu beklagen. In der Regel, befördert, durch Leute, wie einen Herrn Orban. Der macht zwar gerne einmal den Mund auf. Produziert aber gleichzeitig auch gerne Probleme, um sich auf diese Probleme berufen zu können.

        Das Bashing gegen flüchtende Menschen ist einfach nur ekelhaft. Ebenso, diese lapidare Haltung gegenüber einem Russland, welches letzten Endes ganz Europa angreift.

        Was Migration angeht, ist es ja nicht so, als ob nicht gewarnt wurde, dass Europa kein funktionierendes Regelwerk hätte, sondern Scheinlösungen in den meisten, existenziellen Herausforderungen anbietet. So ist es ja 2015 nicht von ungefähr zu diesen Massenbewegungen von Menschen gekommen. Europa hat (unter mitwirkung Ungarns, aber auch Österreichs), seine vereinbarten Ausstände gegenüber der UNO nicht nur wieder nicht gezahlt, sondern diese Zahlungen auch gleich eingestellt. Dies in einer sehr angespannten Situation in näherer Umgebung.

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        1. “Was Migration angeht, ist es ja nicht so, als ob nicht gewarnt wurde, dass Europa kein funktionierendes Regelwerk hätte”
          Es geht immer nur um das Regelwerk, welches die illegale Einwanderung regelt, aber keinen einzigen islamistischen Witschaftsmigranten davon abhält, in ein westeuropäisches Sozialsystem einzuwandern, um gemütlich die islamische Gesellschaft aufzubauen. Wir brauchen solche Regelwerke nicht, sondern Regelungen, die europäische Grenzen schützen und den Islam eindämmen.

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        2. “Ah-ja, na wenn der Cicero das schreibt.”
          Ja, wenn mittlerweile immer mehr Medien kapieren, dass Orbán in fast allen Fragen in die Mitte getroffen hatte, so ist es doch egal, wer das schreibt. Man muß ja als Deutscher oder Westler nicht direkt zugeben, dass man der ungarischen Regierung zuspricht. Man versucht, den Schein zu bewahren.

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          1. Ich habe auch uber die Vetanstaltungen in London unter Titel: Allianzen Responsible Citizenship” berichtet. In youtube zu lesen und hören.
            Ungarn mit seinem Ministerprasident IST nicht mit seinen geopolischen ung gesellschaftspolitischen Meinungen also NICHT allein.

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      2. Mme v d Leyen verkündet herzhaft: “Die Ukraine erfüllt die Voraussetzungen für EU-Beitrittsverhandlungen laut Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fast vollständig.”
        Selten so gut gelacht. Es wird nicht wenige geben, die diesen Unsinn zu verhindern wissen.

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  2. Im Migrationsbereich hat sich Ungarn hervorgetan, indem es Migranten duch Ungarn durchwinkte – Richtung Westeuropa. Gleichzeitig verweigert Ungarn defakto die Anerkennung, legitimer Fluchtursachen. Ebenso, wie eine geregelte Migration von Ungarn, auf europäischer Ebene torpediert wird. Die Saga von “kulturellen Problemen”, ist in ihren Darstellungen einfach nur eine rasistische. Ja – es gibt Probleme mit Zugewanderten Menschen. Diese sind zum einen, verhinderten Regelungen und zum anderen, misslungener Sozialisierung mancher Menschen geschuldet. Natürlich muß von jedem Menschen, innerhalb einer Gemeinschaft, die Einhaltung geltenden Rechts und gesellschaftlicher Verhaltensnormen eingefordert werden. Derartiges kann und müßte auch bei Zuwanderung, vertraglich, ausgemacht werden. Nur – die Erzählung von:”den besseren und den schlechteren Menschen”, ist menschenverachtend. So – wie Ungarn aggiert, sollte es wohl besser aus der EU austretten und sich Weißrussland, Russland und China anschließen. Augenscheinlich möchte Ungarn lieber in diese Richtung gehen.

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    1. Ich teile vieles von Ihrem Menschenbild, aber zur Ehrlichkeit gehört auch, dass die Entscheidung zur Migration in der Vergangenheit eine Katastrophe für Europa bedeutet. Nicht umsonst versuchen alle europäischen Regierungen – links oder rechts – gegenzusteuern. Bereits 2015 war zu erkennen, dass die Integration nicht gelingen würde, wenn man sich die Mühe gemacht hätte, sich mit den Fakten zu beschäftigen. Nicht nur, dass so eine große Zahl die Integration unmöglich macht, auch die unterschiedlichen Werte und Normen aufgrund der unterschiedlichen Sozialisation lassen sich kaum noch ändern. Ich selber habe zwei Jahre im arabisch-israelischen Raum gelebt und mir war sofort klar, welche Probleme auf Europa zukommen würden, wenn man die unkontrollierten Einreisen erlauben würde.

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      1. Hallo Moderation, wenn Sie schon meine Beiträge unter “Ungarn auf der Seite Israels” löschen, weil das nicht in ihr eigenes politische Konzept passt, dann möchte ich Sie doch bitten, auch diesen so löschen. Vielen Dank!

        Moderation:
        Es geht hier nicht um Ihre Meinung zu Israel. Es passt allerdings nicht in das Konzept unserer Zeitung, der an einem möglichst guten deutsch-ungarischen Miteinander gelegen ist, wenn im BZ-Forum hiesige deutsche Auswanderer aus “Faschisten” diffamiert werden und dem ungarischen Staat empfohlen wird, gegen diese vermeintlichen “Faschisten” vorzugehen.

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        1. Also, das ist mal wieder unterste Schublade und an Verfälschung nicht zu überbieten. Ich habe nicht geschrieben, dass alle oder viele deutsche Auswanderer Faschisten sind, sondern, dass Ungarn aufgrund seiner Politik gegenüber Israel sich nicht vor Islamisten fürchten (gibt es dort nicht) muss, sondern vor antisemitischen deutschen Faschisten. Wenn sie den Unterschied nicht erkennen können, sollte Sie Ihren Beruf an den Nagel hängen. Zu behaupten, es gebe diese deutschen Antisemiten nicht in Ungarn, traue ich selbst Ihnen nicht zu. Die Sache war vor Ihrer Moderation für mich eigentlich abgeschlossen, umso mehr war ich jetzt überrascht, Ihren Beitrag nach ein paar Tagen hier zu lesen. Gerne kann ich, wenn Sie wollen, den Text hier noch einmal veröffentlichen. Jeder kann sich dann eine Meinung bilden, wer von uns beiden die Wahrheit sagt. Ich speichere alle meine Beiträge, die ich bei Ihnen veröffentliche, vorsorglich ab, da ich ähnliche Dinge bei Ihnen bereits mehrfach erlebt habe.

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          1. In Süddänemark ist die deutsche Bevölkerung um 35 Prozent in den letzten Jahren gewachsen.
            Wie wurden dieses erklären? Ziehen die deutsche Antisemiten nach Dänemark?
            Ich würde sagen, viele freiheitliebende Deutsche verlassen Deutschland. Viele davon nach Ungarn und Dänemark. Meinungsfreiheit und Presse sind in beiden, von mir gut gekannten Ländern wesentlich besser ist, als in Deutschland.

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            1. Ich gehe davon aus, dass der Prozess der Auswanderung ein erstes Mal an Dynamik gewann, als viele Deutsche mit den Entscheidungen der Merkelregierung in Bezug auf die Europolitik (nicht Europapolitik wie in Ungarn) nach 2008 nicht einverstanden waren. Es herrschte damals in Deutschland die Angst, dass der Euro zusammenbrechen könnte. Gleichzeitig wurden die dadurch verursachten Verschuldungsorgien der Euroländer und die deutschen Zahlungen an die EU, die man nicht für gerecht hielt, kritisiert. Viele weniger begüterte Deutsche fühlten sich dadurch benachteiligt und suchten nach Alternativen, wo man fürs gleiche Geld mehr bekam.

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            2. Es folgte die von der Politik betriebene rücksichtlose Migrationspolitik. Die Politik und viele Medien gingen so weit, jeden, der nicht 100 % den damaligen Mainstream folgte, als Nazi zu beschimpften und manchmal, sogar die wirtschaftliche Existenz zu zerstören. Hier muss man allerdings sagen, dass es ein Märchen ist, wenn behauptet wird, die Deutschen wurden von den Medien dazu manipuliert. Es war andersrum. Bevor diese Hysterie von den Medien erst vollständig aufgegriffen werden konnte, rannten die Deutschen bereits mit Teddybären zum Münchner Hauptbahnhof. Das war der Start des Gutmenschentums in Deutschland. Nun war man endlich wieder wer und man konnte die dunklen Zeiten Deutschlands ein wenig verdrängen. Anders ausgedrückt, es war die links-grüne Form des Ausspruchs: Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen. Auch wenn viele nur Mitläufer waren, hier können sich die Deutschen nicht herausreden wie nach 1945, sie hätten nichts gewusst. Es gab genügend Warnungen, man wollte sie nur nicht hören. Die Deutschen in der Mehrzahl sind für die aktuelle Situation verantwortlich. Die anderen wurden ausgegrenzt, zogen sich zurück oder wanderten aus.

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            3. Der dritte Schub kam mit der hysterischen Coronapolitik. Die öffentliche Verfolgung Andersdenkender erreichte hier seinen Höhepunkt, obwohl die Befürworter sich im Laufe der Zeit immer mehr von den ursprünglichen Versprechungen in Bezug auf die Wirksamkeit verabschiedeten und die Impfschäden immer offensichtlicher wurden, die anfänglich völlig verleugnet wurden und damit auch die Menschen, die darunter litten. Während fast alle bekannten Medien nur immer wieder Durchhalteparolen und Heilsversprechungen für die Zukunft veröffentlichten, wurden Andersdenkende massiv verunglimpft. Man könnte beinahe von einer Art McCarthy-Ära in Deutschland sprechen. Alle Themen wurden hochemotional behandelt und Andersdenkende waren plötzlich keine Mitbürger mehr, sondern nur noch Feinde in Bezug auf die Gesundheit des deutschen Volkes. Es gab kaum noch sachliche Diskussionen.
              Das waren meiner Meinung nach die wesentlichen politischen Gründe.

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            4. Daneben gab es mindestens gleichwertig die finanziellen Gründe, die für eine Auswanderung sprachen. Viele Deutsche, die nach Ungarn auswanderten, taten dies, weil in Ungarn das Leben billiger war, denn die meisten deutschen Auswanderer gehörten nicht zu den Privilegierten in Deutschland und versprachen sich in Ungarn ein billigeres und besseres Leben.
              Gegen Ende der Entwicklung, kamen auch Leute, die Orban verehrten, weil er für sie ein Gegenpol zum Genderunsinn, zum selbsterzeugten weißen Schuldkomplex und zur immer weiter umsichgreifenden woken Politik war. Das trat aber erst in den letzten Jahren in den Vordergrund.

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    2. Doch das wahre Ausmaß der Probleme ist noch gar nicht sichtbar. Warten Sie bis die zweite Generation (denken sie dabei auch an die Erfahrungen mit der 2. Generation der Türken) ein wesentlicher Teil der Population sein wird. Schauen Sie dabei auch nach Paris oder Marseille in Frankreich oder Malmö in Schweden und sie werden einen ersten Einblick über die kommenden Probleme in Deutschland erhalten, obwohl dort die Entwicklungen noch gar nicht abgeschlossen sind. Tut mir leid, so sehr ich auch ein Menschenfreund bin, das war die schlimmste Entscheidung, die man den Europäern antun konnte. Leider ist es bei gesellschaftlichen Entwicklungen immer so, dass das Pendel hin und her schwenkt. Das Problem ist dabei nur, dass es dabei nicht in der Mitte stehen bleibt. Ich garantiere Ihnen, es wird gewaltige soziale Unruhen geben, wenn die Ressourcen schwinden (und man auch nur noch begrenzt “Geld drucken kann”) und die Migration wird das alles noch deutlich verschärfen. Ich hätte es auch gern anders, weil ich auch schon älter bin und es zum Ende meines Lebens eigentlich nicht gebrauchen kann.

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    3. Ungarn ist umzingelt von sicheren Ländern.
      Wenn jemand vor Krieg flüchtet, nach Konvention bis zum nächsten Land, wo kein Krieg herrscht und Ststus gilt nicht für immer
      Politische Gründe müssen bezeugt werden.
      Wenn jemand 0 Papiere hat, ist kein Flüchtling. Nur zum Beispiel.

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      1. Wir können duchaus Probleme produzieren, auf die wir uns dann berufen. Im Migrationsbereich stellt die Einstellung von Zahlungen an die UNO, einen wichtigen Schritt, Richtung Massenmigration dar. Gleichzeitig hat es Europa (unter Mitwirkung Ungarns, aber auch Österreichs) es verabsäumt, funktionierende europäische Strukturen zu schaffen. Es ist ja nicht so, als ob es kontrolierte Fluchtrouten gibt, oder gar ein einheitliches System, im Bereich der Migration. Wer fordert den etwa aktiv, die Annerkennung unserer Gesetze und Strukturen, beim Grenzübertritt? Gleichzeitig wird sich die Bewegung von Menschen fortsetzen. Teilweise auch wegen der Ausbeutung von Ländern durch unsere Wirtschaft. Moral ist eben keine Blase, die man nach gutdünken verwenden kann. Andererseits fehlt mir jeglicher Pragmatismus beim Vorgehen gegen zu erwartenden Problemen. Offensichtlich werden diese aber auch noch sehr gerne Instrumentalisiert?

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    4. Sie schreiben Müll. Dass Orbán auch in dieser Frage Recht hatte, sehen wir nun an den hilflosen und faulen Versuchen der Regierungen, die islamistische Wirtschafts-Migration in den Griff zu kriegen. Die Leute in der EU lassen sich nicht mehr verkackeiern mit Gelaber. Sie Herr Cerny sind für das ganze Chaos inklusive Hunderttausender Tote mitverantwortlich. Die Zeit ist gekommen, wo man den Verstand einsetzen sollte und die Ideologie außen vor.

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      1. Hamas ist die Regierung der Sutonomiebehorde in Gaza. Sein Ziel ist Israel auslöschen.” Wie Islam schon andere Völker/Staaten ausgelöscht hat”
        Steht in dem Grundungsdokument.
        Wenn ein Moslem Juden , Christen tötet, kommt in Himmel mit 77 Jungfrauen. Auch wenn es frustrierend sind, auf dieser Grundeinstellung kann man nicht ” verhandeln”. Auch nicht in Europa.

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      2. Tja – ich wiederum sehe Sie für den Tod sehr vieler Menschen verantwortlich, die ihr Leben in Sicherheit bringen möchten. Sie jedoch eine Politik unterstützen, die dies verunmöglicht.

        Die Suche nach Verantwortung erachte ich als durchaus gerechtfertigt. Nur sind die Fluchtbewegungen weder aus dem Nichts erwachsen, noch hat sich dieses Europa darauf vorbereitet. Es fehlen uns Strukturen, die eine geordnete Flucht überhaupt ermöglichen. (Das würde auch bedeuten, das nicht jeder einen Schutzstatus in Anspruch nehmen kann).

        Gleichzeitig einen Despoten, wie einen Hr. Putin zu hoffieren, kommt mir durchaus dem Verat Europas nahe. Wie Sie sehen, muß ich nicht Ihrer Meinung sein. Käme jedoch nicht auf die Idee, Ihre Meinung als Müll zu deklarieren. Nur habe ich Gründe, für meine Meinung anzuführen, wärend Sie eben in erster Linie eine Wertung abgeben. Denke nicht, dass Ihnen dies zusteht.

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        1. Bullshit wie immer. Die Ukraine als Nazinachfolgestaat (Asow-Regiment etc.), von den Amis in den Krieg getrieben, steht kurz vor dem Zusammenbruch. Ergebnis: Hunderttausende Tote und kaputte Städte. Haben Sie gut gemacht, Herr Cerny. Die Bürger in der EU sind dabei, es zu merken. War alles vorhersehbar. Mit sollen Pennern wie Sie kann man leider nicht anders reden. Die Ukraine ist nicht besser als Russland. Die Ungarn haben es erkannt, welch Spiel die Amis spielen. “Fuck the EU” – and they did it!

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          1. 19 Prozent der Flüchtlingen arbeiten in Deutschland. 650.000 Wehrpflichtige sind in der EU. Busse sind voll mit Pendeln.
            In Lüneburg werden mit Taxis zu Tafel gefahren, wenn sie nicht mit eigenen Autos hinfahren.
            Also…..

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          2. Nun – Sie wissen dann also Bescheid über das Denken europäischer Bürger? Deshalb sind sie auch über die von diesen europäischen Bürgern gewählten Regierungen derart enttäuscht? – klingt logisch…

            Ich weiß ja nicht, wer Sie erzogen hat. Kann Ihnen aber versichern, dass dieser Sprechdurchfall nicht zu einer Kommunikation beiträgt.

            Welchem europischen Land, welches im WKII besetzt war, könnten Sie nicht gleiches Vorwerfen, wie der Ukraine? Ungarn? – sicher nicht. Vielleicht sollten Sie nicht nur RT1 schaun? Ersichtlich ist bei Ihnen jedoch, dass Propaganda durchaus wirkt.

            Sie bewirkt gar wieder, eine Täter- Opferumkehr.
            Russland ist mit hunderttausenden Soldaten, Freischärlern und auch Kriminellen in der Ukraine eingefallen und nicht umgekehrt. Es sind weder US, noch NATO-Kräfte, die Russland attakiert haben. Dieser Krieg hätte nie begonnen werden dürfen.

            Den Frieden hat nicht der Westen zerstöhrt sondern, dass aktuelle, russische Regim.

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            1. Mein Gott, sind sie blöd. Ihr Sprechdurchfall ist in jedem Falle erkannt. Schauen Sie sich nur die neusten Meinungsumfragen in D an. Fast 60% wollen, dass diese Regierung mit ihren Kriegstreibern und Schwurblern aus der Genderecke verschwinden, weil sie Gesellschaft und Wirtschaft zerstören. Die Linken und Linksgrünen haben schon immer den Unfrieden in die Welt getragen. Statt auf Mäßigung und Austausch bestanden die Biden-Amis, denen Sie anhängen, auf ukrainische Natoerweiterung und Putsch in der Ukraine. Die Russen haben gesagt, was folgt.

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              1. Guter Mann.
                So, wie Sie sich artikulieren, würde ich gegenüber einer anderen Person nicht das Wort “Sprechdurchfall” verwenden.

                Sie wagen es tatsächlich von “Kriegstreiberei”, gegenüber mir uns “dem Westen” zu schreiben, wärend hunderttausende Russen bei ihren Nachbarn, mordend und brandschatzend eingefallen sind?

                Im Gegensatz zu Ihnen habe ich grundsätzlich ein Konzept artikuliert. Aber – Sie sind ja frei. Die Strassen nach Moskau sind gut beschildert. Oder auch Weißrussland könnte Ihnen politisch gefallen. Ein demokratisches Westeuropa möchte ich Ihnen aber ans Herz legen, nicht zu unterschätzen.

                Schönen Tag noch.

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    5. Um Ungarn herum gibt es NUR sichere Länder. Daruberhinsus. Mir kann niemand sagen, dass ohne Identitatsnachweis aus welchem Gund such immer illegale Eindringlige, neuerdings mit Waffengewalt an der Grenze, nach Genf Flüchtlinge sein können.
      Wenn Deutschland eine abweichende Rechtslage hat, hat auch die Uberflutung zu tragen. Auch die Aufforderung der Muslime in Deutschland einen Kalifat einzurichten.

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      1. Ja – es gibt immer und überall Feinde der Demokratie. Auch bei Flüchtlingen, die eine religiöse Diktatur fordern. Es ist jedoch die absolute Minderheit. Ähnliche Forderungen erheben europäische Nationalisten. Nur – ohne religiöse Grundlage. (Teilweise aber mit religiöser Unterstützung – wie in Russland).

        In der Umsetzung von Diktaturen, sind diese politischen Kräfte und deren Gesinnung jedoch identisch. Nur – mit dem Unterschied, das es viel mehr Nationalisten gibt, die religiöse Faschisten als Rechtfertigung ihrer eigenen totalitären Vorstellungen ansehen.

        Ungarn ist von dieser Dynamik besonders stark betroffen.

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        1. Erzählen Sie bitte, welcher moslemischer Staat ist demokratisch? Was alles mit illegale Bombardierung und Putsch, Farbliche Revolutionen die Amis ” Demokratie” durchpeitschen wollten. Als letztes in Afghanistan geschlagen abgebaut. Die Terroristen organisieren dann die Menschenschmuggeln .

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  3. Interview im Kossuth-Radio: Wenn vielen Staaten die Topographie für riesige, viele hundert quadratkilometergroße Flächen zum Speichern von Wasser fehlt, dann stellt sich die größte Frage in der Weltwirtschaft nicht, wie man in die Lage kommt, eine grüne Energie bei Bedarf zu speichern und einsetzen zu können. Selbst China wird eine derart große Fläche wohl kaum besitzen. Denn fossile und Spaltungs-Energien besitzt das Land für mehr als hunderte von Jahren und dabei noch in sehr preiswerter Form. Denn das Füllen von Speicherseen verlangt bereits enorme Mengen an Elektrizität. Es ist nicht vorstellbar, dass der Herr Premier Orban diese Frage ernstgemeint so gestellt hat. Die eingeleitete Erweiterung der Paks-Reaktoren ist der richtige Weg, große Mengen an preiswerter Energie zu gewinnen und einen möglichen Entwicklungsrückstand zu überwinden. Etwa andere riesige Speichermöglichkeiten sind selbst in hundert Jahren nicht zu erwarten. Da wird eine Kernfusion bereits eher verwirklicht sein.

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  4. Dass 2015 die Invasoren Ungarn überraschten,und zum Bahnhofsgelände in Budapest vordringen könnten. kann man Ungarn nicht zum Vorwurf machen. Es war die gescheiterte Politik in Brüssel und Berlin, die das ausgelöst hat. Die ungarische Lösung war die richtige, nämlich einen funktionierenden Grenzschutz aufzubauen!

    Dass Deutschland und andere Länder gesetzwidrig handelten, indem sie Asylbewerber ins Land liessen und noch lassen, die mehrere Länder durchquert haben, ist nicht Ungarns Schuld. Soll doch die EU und Deutschland alle reinlassen, auch wenn im Grundgesetz das untersagt wird. Ungarn ist anders
    Die Bevölkerung will keine moslemischen Zuwanderer. Sie hatten schon mal 150 Jahre lang Mohammedaner im Land und wären von denen fast ausgerottet worden. Nie wieder.

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    1. Genau. Die EU ist Schuld…
      Als ob Ungarn nicht jede strukturelle Maßnahme, zur Lösung von Problemen, auf europäischer Enebe blockiert? Aktuell, mit dem bashing gegen die Ukraine und dem Schulterschluß mit einem diktatorisch veranlagtem, russischen Regime.

      Ungarn verrät gerade Europa. Es kann ja gerne aus der EU austretten. Viel Spaß mit Weißrussland und Russland. Das kennt Ihr doch schon?

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      1. Die EU in den letzten 8-10 Jahren hat Europa verraten! Ganz vorne Deutschland.
        Es kommt bald Weihnachten. Christus Geburt.
        Ob man in den Großstädten in Deutschland, Frankreich, um die beide große zu nennen, die öffentliche Feierlichkeiten absagt? Eine Probe gab es schon mit Vorwand Covid.
        Ja, bei moslemischen Friertagen gab es nicht.
        Werden die europäische Christen im Schatten der Machdemonstrationen, wie in Afghanistan feiern müssen? In Essen wurde Schariastaat gefordert.

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        1. Macht es Erklärungen einfacher, ein Feindbild zu haben?
          Wie schon erwähnt. Ungarn wußte, unter welchen Bedingungen ein EU-Beitritt möglich ist. Die Gelder der EU zu fordern und gleichzeitig Ihre Grundwerte abzulehnen beschreibt eine Doppelmoral, die mich dazu veranlaßt, dann Ungarn doch den Austritt aus der Union näher zu legen.

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    2. Bei Schengen hat Deutschland sich gefreut, weil es nein Pfennig für Grenzschutz ausgeben musste. Wenn ich mich noch richtig erinnere. einige aus Tschetschenen kamen durch Polen, und dorthin wurde einige deutsche Geräte geschickt. geschickt. Deutschland hockt in der Mitte, rund herum befreundete Länder Grenzschutz kann man abschaffen. Im Stelle dessen hätte man den Grenzländer mit viel Geld in Schengen AUSSENGRENZE Schutz bezahlen und organisieren können. Viele bekannten (DEUTSCHEN) fanden diese billige Lösung für Deutschland. ungerecht. Inzwischen wegen USA Kriege, wegen das MITTELSCHICHT in Afrika/ Nahe Osten, wegen Deutschland Einladung und geänderte Politik (Wann war das Spruch: das Bot ist voll?) kamen die Millionen.
      Die IDIOTEN in Politik und Presse (IDIOT IST : kein Fachmann) sahen nicht, dass die “Flüchtlinge”, die seit 40 oder mehr Jahren in Deutschland leben, IMMER NOCH oder schon nicht die Sprache mächtig sind, keine Ausbildung (CLANS)-Bildung aber.
      Und jetzt:?

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      1. Was Ungarn angeht, geht es nicht nur um die ungarische Flüchtlingspolitik. Aber bitte – wenn Sie das Lieblingsthema der Rechten gerne weiter bedinnen möchten, nämlich die Ansicht das Flüchtlinge ein Problem sind, weil sie angeblich nicht in unsere Kultur passen, dann können wir gerne auch darüber schreiben. Wenn Sie also dann (im Gegensatz zu Politik, Presse und auch Wissenschaft, der Fachmann/frau sind, ein paar Fragen. Wieviel Einblick haben Sie persönlich in den Bereich, zugewanderter Menschen? Wie viele Menschen kennen Sie, die geflohen sind? Woher beziehen Sie Ihre Informationen und was sind Ihre Quellen. Was ich nicht abstreite ist, dass es Probleme mit geflüchteten Menschen gibt. Meiner Meinung nach, auch durch versäumnisse in diesem Bereich. Es fehlen kontrolierte Fluchtrouten, es fehlt eine ensprechende Durchleuchtung von Personen beim Grenzübertritt, es fehlt einfach an innerstaatlichen Strukturen. Dies bei allen Ländern, der EU.

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      2. Nur beharren alle Länder der EU (Ungarn besonders stark) auf einer allumfassenden Souveränität und blockieren so, einheitliche Regelungen auf europäischer Ebene. Das es zu Flüchtlingsströmen kommen wird, wissen wir schon sehr lange. (Das diese wärend einer Eskalation, wie damals im Nahen Osten und mit der Gleichzeitigen Einstellung von zugesagten Zahlungen an das UN-Flüchtlingskommisariat einherging und dieses so, die Versorgung von Flüchtlingslagern nicht mehr bezahlen konnte, mußte die Situation zum eskalieren bringen. Persönlich habe ich viele geflohene Menschen in meinem Bekanntenkreis. Als Zitat einer meiner Freundinnen aus Syrien etwa:” Ich mußte fliehen und Ihr laßt all jene Leute ins Land, vor denen ich geflohen bin. Ich verstehe das nicht”. Die Frau unterrichtet inzwischen an der Universität. Die Aussage Aussage und der Zugang der politischen Rechten st aber im Endeffekt, dass alle eine Bedrohung darstellen und also dann eigentlich alle schlecht sind. Es sollte aber jeden selbsständig denkenden Menschen klar sein, dass Millionen von Menschen, weil sie von anderswo stammen, nicht deshalb schlecht sein können. Die Verhinderung, funktionierender Regulative liegt aber in der Verantwortung der Nationalstaaten und nicht in Brüssel. Spätestens seit den Fluchtbewegungen 2015/16 ist andern Blöcken klar, das so eine Überforderung der EU ausgelöst werden kann. Abgesehen davon, dass es aus den unterschiedlichsten Gründen zu weiteren Fluchtbewegungen kommen wird, wird dieser Umstand auch als hybriden Angriff gegen Europa instrumentalisiert. Aktuell wird das nächste Desaster etwa in Pakistan vorbereitet. Nationalstaaten alleine werden damit, wie mit vielen anderen geopolitisch anstehenden Problemen nicht fertig werden können. Die Aufspaltung der EU ist demnach etwas, das etwa von Russland aber auch China angestrebt wird. Eigentlich müßten wir das genaue Gegenteil machen. Also, ein demokratisches Land aus der EU machen.

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    1. Man kann sich auch in Österreich die Zahl der durch Österreicher verübten Femizide ansehen und im europäischen Durchschnitt betrachten. Mit Ihrer Argumentationsführung sollten wir dann alle österreichischen Männer ausweisen?

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      1. Ihre Logik, Femizide (Tötung von Frauen und Mädchen als extreme Form geschlechtsbezogener Gewalt) mit Messerkriminalität in einen Zusammenhang zu bringen, erschließt sich mir auf den ersten Blick leider nicht. Es ist statistisch nachgewiesen, dass die Messerkriminalität seit 2016 massiv angestiegen ist. Das können selbst linke oder grüne Politiker nicht mehr vernebeln, ohne sich in der Öffentlichkeit der Lächerlichkeit preiszugeben. Vermutlich deshalb ihr Hinweis auf Femizide. Doch solche Versuche, von dem eigentlichen Problem abzulenken, funktionieren heutzutage nur noch in der links-grünen Blase.

        Das ist zwar nur eine Korrelation zwischen der Zuwanderung und der Anzahl der Delikte. Und um hier Licht ins Dunkel zu bringen, kann man sich nun die Fälle aus der o.a. Polizeistatistik anschauen und dann wird aus der reinen Korrelation eine Gewissheit. Aber wer nichts sehen will, sieht natürlich auch dann noch nichts.

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        1. Hätte, täte, wäre. In der realen Welt, kein brauchbarer Ansatz. Es sei den – wir lernen aus dem Geschehenen. Die Frage ist letzten Endes, welche Schlüsse wir aus der jüngeren Geschichte ziehen. Fakt ist, die Menschenrechte sind sinnvolle Grundlagen für unser Zusammenleben und auch Grundlage der EU. Das es diese EU nicht geschafft hat, diese Grundsätze in ein funktionierendes Regelwerk zu giesen, (und das Schengen-Abkommen erachte ich als kein solches) ist eine andere Geschichte.

          Natürlich ist es nicht sinnvoll, jeden Extremisten, Messerstecher oder anderwertig kriminellen Zeitgenossen zu integrieren versuchen. Eine kollektive Schuld gibt es aber in diesem Bereich nicht. Demnach können wir auch nicht Menschen, die einfach ihr Leben in Sicherheit bringen möchten, für jene verantwortlich machen, die wir auch mit ins Land liesen, ohne sicherzustellen, dass diese Menschen unsere Gesetzgebung und unsere staatlichen Regelwerke achten.

          Daher bräuchten wir kontrollierbare Fluchtrouten.

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          1. “Hätte, täte, wäre.”

            Schön, dass Sie diese drei Wörter kennen, bloß aussagen tun sie nichts. Es geht nicht um hätte, täte, wäre, sondern darum Verantwortlichkeiten und Ursachen zu benennen. Erst dann kann man lernen und nicht vor oder ohne der Analyse.

            “… wir lernen aus dem Geschehenen”

            Ja, was denn nun? Das Geschehen bezieht sich ja auf der Vergangenheit und wenn Sie daraus lernen wollen, müssen Sie die Geschehnisse analysieren, also auch hätte, täte und wäre.

            Ich vermute, sie standen auch mit einem Teddybären am Münchner Hbf, so schnell wie Sie die Verantwortlichkeiten überspringen wollen. Das klingt in etwa so wie Überholen, ohne einzuholen.

            “[die EU nicht geschafft hat] diese Grundsätze in ein funktionierendes Regelwerk zu gießen (und das Schengen-Abkommen erachte ich als kein solches)”

            Konsequenz? Halten wir uns nicht an Recht und Gesetz, wenn es uns nicht passt?

            “Eine kollektive Schuld gibt es aber in diesem Bereich nicht.”

            In einem anderen Bereich? Übrigens habe ich das nirgendwo behauptet. Wenn Sie etwas anderes gelesen haben, sollten Sie Ihre Brille aufsetzen und nochmals lesen. Sie haben ja schließlich auf meinen Beitrag geantwortet, also muss ich Ihre Aussage auf mich beziehen.

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            1. Nein – ich stand nicht am Münchner Bahnhof, mit einem Teddybär. Ich ging nach der Arbeit als Freiwilliger in provisorische Unterkünfte und versuchte, nach Möglichkeiten provisorische Strukturen aufzubauen und die Leute von der Strasse wegzubringen.

              Es waren und sind die Nationalstaaten, die europäische Strukturen und Lösungen ablehnen. Daraus erwuchs auch das schenggener Abkommen. Erst dieses Abkommen, welches sich ja auf die nationalstaatliche Verantwortung beruft, anstatt ein europäisches Problem auf europäischer Ebene lösen zu wollen, führte zu diesen Problemen. (An Gesetze halten? Ungarn hielt sich in dieser Situation nicht an das Abkommen…) Natürlich ist Geschichte, Geschichte. Nur sehe ich bis heute keine europäische Lösung. Der Glaube, aus Europa eine Festung, gegen Menschen bilden zu müssen, die ihr Leben in Sicherheit bringen suchen, verrät jedenfalls alles wofür unser Nachkriegseuropa angetretten ist. Eine fehlende Verantwortung erkenne ich demnach bei den Nationalstaaten, die jedes Problem gerne dem Nachbarn umhängen möchten. Ein Vortschritt, aus dem geschehenen Lehren zu ziehen könnte demnach die politische Verantwortung der Nationalstaaten, wie in einem wirklichen Länderbund, aus dem letzlich alle europäischen Staaten bestehen, zu vereinen.

              Ich erachte es als eher billig, alles “böse” Brüssel anzudichten, wärend man selbst dieses Brüssel bildet. Erst, wenn politische Verantwortung klar definiert ist, ist es möglich Verantwortungen auszumachen. In Europa hat nur niemand die Größe, diesen Pragmatismus anzugehen. Jeder sucht seine eigene Machtposition zu sichern und dies auf Kosten der Nachbarn. Ein blödes Spiel, mit dem eine Gesellschaft gegen die andere ausgespielt werden kann.

              Daher bin ich bei einem wirtschaftlich vereinten Europa (welcher einfach eine Realität ist, die uns eigentlich gut getan hat), für ein politisches, mit eben Bundesländern, die aktuell die europäischen Staaten bilden. Auch wenn dieses gehacke auch nationalstaatlich durch Bundesländer stattfindet, benötigen wir eine Straffung unserer europäischen Strukturen. Nicht jeder Lokalkaiser kann auf Bundesebene mitreden. Es kann aber jeder auf Bundesebene seinen politischeen Zuspruch suchen. Dann aber eben auch die Verantwortung gegenüber der Union wahrnehmen.

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            1. Es gibt keine kontrollierten Fluchtrouten. Dafür gibt es jetzt aber Vorurteile gegen geflüchtete, behördliche Willkür gegenüber einer Menschengruppe, auf unserem Terretorium und keine Regulative, bei jenen die wir eigentlich nicht hereinlassen sollen.

              Die Kontrolle alleine ist zu wenig. Gelichzeitig muß eine bindende Vereinbarung getroffen werden. Es betrifft letztlich alle Menschen. Nur können wir doch bei neue Zugewanderten Leuten diese Grundsätze vertraglich klarstellen.
              Die Flucht per se zu verunmöglichen, treibt Menschen automatisch in die Ilegalität. Nur – jemand der fliehen muß, wird fliehen.

              Warum sollte sich dann also jemand an unsere Gesetze halten, wenn er oder sie diese ohnehin brechen muß, um sich in Sicherheit zu bringen. Dieses System untergräbt von vornherein, den Respekt vor unserer Gesetzgebung.

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          2. “… Menschen, die einfach ihr Leben in Sicherheit bringen möchten…”

            Gehören die Wirtschaftsflüchtlinge und Sozialeinwanderer auch dazu, die ihr Leben in Sicherheit bringen müssen. Die gibt es tatsächlich, denn sonst gäbe es keine Asyl-Ablehnungsbescheide. Oder ist Armut schon alleine ein Grund nach Deutschland zu kommen. Wie wollten wir das denn bewältigen?

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            1. Es gibt Armut und es gibt Armut.

              Wer es aus der Sahelzone schafft und dort einfach verdurstet wäre, bringt sein Leben in Sicherheit. Wer gerne einfach mehr verdienen möchte, stellt wohl eine andere Gruppe dar. Dabei haben wir gerade beim derzeitigen Fachkräftemangel Bedarf an ausgebildeten Leuten.

              Wenn wir etwa, wie jetzt, niemanden mehr ins Land lassen, selber nicht genügend ausgebildete Krankenpfleger haben und jetzt unser Gesundheitssystem an die Wand gefahren wird, ist dies vielleicht auch zu überdenken.

              Politik hat für mich Grundsätzlich sowohl eine moralische, als auch eine pragmatische Komponente.

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        2. Weiters vertragliche, eidesstattliche Unterzeichnung, der Anerkennung und Respektierung europäischer Rechtssprechung, mit sanktionierung bei Nichteinhaltung.

          Meine persönlichen Kontakte, zu Menschen die geflohen sind, beschreiben ein Bild von Menschen, (die inzwischen übrigens alle regulär Arbeiten), die sich alle bemühten, die hiesige Sprache zu lernen und sich als vorteilhafte Individuen fürunsere Gesellschaft erwiesen.

          Das lernen einer anderen Sprache ist zeitweise ambivalent. So gibt es Menschen, die etwa unterschiedliche Begabungen beim lernen einer Fremdsprache haben, es gibt (besonders bei Kindern viele) die blockieren, weil sie sich im Grunde wünschen, in der Heimat sein zu können. (Etwa jetzt ukrainische Kinder, denen man bei der Flucht gesagt hat, man fahre nur begrenzt anders wo hin).

          Nur – das groh an geflohenen Menschen sollten wir auch als Menschen behandeln. Ein addequates, europäisches Netzwerk, zur Einschätzung von Menschen, beim Grenzübertritt fehlt leider. Heute ist dann die öffentliche Meinung geprägt von Vorurteilen, die noch nie gut für unsere Gesellschaft waren.

          Sie müssen zugeben, zu behaupten, hunderttausende Menschen sind alle böse, weil sie von wo anders kommen, entbehrt jedweder Logik.

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          1. “Sie müssen zugeben, zu behaupten, hunderttausende Menschen sind alle böse, weil sie von wo anders kommen, entbehrt jedweder Logik.”

            Warum muss ich das zugeben, habe das oder das Gegenteil nie behauptet. Sie können von mir aus zugeben, was Sie wollen, aber ich verbitte mir, dass Sie mir hier etwas unterstellen.

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        3. Alle! UNTERSUNGUNGEN seit zig Jahren beweisen, dass homogene Gesellschaften die friedlichste sind. Die MENSCHEN, die ehrliche Moral, Lebeweise haben leben reibungslos miteinander . Es ist in Afrika, Europa, Amerika uberall. Es gibt genug Moslem Länder, die reich sind, die die Migranten oder Flüchtlinge von anderen aufnehmen sollen.

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  5. Auszug Focus:

    Wir schaffen das“ war eine Täuschung – und zerschellt jetzt an der Wirklichkeit

    Die „Willkommenskultur“ in der Flüchtlingskrise 2015/16 war blauäugig. Selten haben sich Politiker und Manager mit ihren Vorhersagen über die angebliche Bereicherung durch Zuwanderung so getäuscht wie damals….

    „Wir schaffen das.“ So hatte 2015 die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) …. In gewisser Weise hat Merkel Recht behalten: Millionen Menschen aus fremden Ländern und Kulturen wurden aufgenommen und versorgt. …….

    Etwas ganz Wichtiges, für den Zusammenhalt geradezu Existenzielles, haben „wir“ allerdings nicht geschafft: Die Integration vieler Zuwanderer. Die Flüchtlingswelle nach 2015 hat die bestehenden Parallelgesellschaften vergrößert und neue entstehen lassen……

    https://www.focus.de/politik/analyse-von-hugo-mueller-vogg-wir-schaffen-das-war-eine-gigantische-taeuschung_id_236657004.html

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    1. Der grundlegende Fehler war, dass wir schon lange wissen, das es zu großen Fluchtbewegungen kommen würde. (Übrigens wieder kommen wird). Es ist auch klar, dass noch ganz andere Probleme auf uns zukommen. Im ökologischen und geopolitischem Bereich. Nur ist diese EU in Ihrer Struktur nicht Handlungsfähig. Ein Staat ist durch seine Legislative handlungsfähig. Da in der EU aber jeder Nationalstaat das sagen haben möchte und von den Nationalisten und Konservativen eine politische Union verhindert wird, sind wir Entscheidungsunfähig auf den relefanten Gebieten. Dann ist es immer so praktisch, der EU die Schuld zu geben, wärend genau diese nationalen Regierungen die EU eigentlich bilden und bestimmen, die sie dann verurteilen.

      Ohne das also ein Land aus der EU wird, ist sie in der jetztigen Situation zum scheitern verurteilt. Europäische Nationalstaaten werden auf die global anstehenden Probleme keine Antwort finden können. Dabei hätten wir, im Gegensatz zu den meisten Ländern dieser Welt, noch die besten Vorraussetzungen.

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    2. Ich sehe auch die Gefahr einer Zersplitterung und eines Auseinanderbrechens der EU, wenn die nationalen Egoismen noch mehr die Oberhand gewinnen und kurzsichtige Engstirnigkeit das Handeln der nationalen Mitglieder noch stärker bestimmt. Dann haben wir wieder Verhältnisse wie vor 1945 und das kann eigentlich nicht gut für Europa sein.

      Ein zweiter Punkt selber ist die gegenwärtige institutionelle Verfassung der EU. Eine EU, die ständig neue Mitglieder aufnimmt und sich immer mehr in einzelne nationale Interessen ausdifferenziert, ohne das Gemeinsame überhaupt noch zu sehen, dabei nicht bereit ist, notwendige Anpassungen hinsichtlich ihrer Zuständigkeiten, Verfahren und Entscheidungsprozesse vorzunehmen, wird unabhängig von den jeweiligen Wünschen der einzelnen Mitglieder früher oder später zerfallen.

      Ob dann einzelne große Länder besser fahren werden, weil sie sich stärker abgrenzen und Einfluss- und Gestaltungszonen schaffen können, weil sie keine Rücksicht mehr auf kleinere Länder nehmen müssen, kann nur die Zukunft zeigen. Kleinere Länder werden wirtschaftlich und politische jedenfalls stark an Einfluss verlieren. Wer von denen von einer zweiten Schweiz träumt, kann sich ja mal die Geschichte der großen europäischen Kriege und Katastrophen anschauen. Es hat nie genügt neutral zu bleiben, wen ein anderer meint, es ist dort etwas für ihn zu holen.

      Wenn es nicht gelingt, die EU vor der bevorstehenden großen Erweiterung zu reformieren, gebe ich der EU auf mittlere Sicht keine Chance erfolgreich zu sein.

      Ein anderes Problem, dass sie aber nicht ansprechen, ist die EU selber. Mit ihrer Regulierungs- und Zentralisierungswut, ihrer vielfach gezeigten Inkompetenz, mit ihrer schon schmerzhaften Linkslastigkeit, ihrer Besserwisserei und ihren zur massiven Selbstüberschätzung neigenden Institutionen tun sie alles, um das Projekt selber am Ende ungewollt scheitern zu lassen.

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      1. Quovadis Mitteleuropa. GESPRACH MIT Prof Dulak. Interessante Ansätze, Bezug auf K&K.

        Kulturell und Mental wirkt die Monarchie -Länder noch weiter Es sind Mitteleuropa zwischen Ost und West. Wirkten immer ausgleichend, diese Eigenschaft müssen die ” Westeutopäer nicht nur dulden sondern schätzen . Deutschland weiß bis heute nicht welche Identität es hat?
        Wenn man mit dem Material befasst hat, musste schon wissen: die zerreißen die Monarchie hatte wirtschaftliche Gründe. Ab dem Ausgleich dieser Teil Europa wuchs am schnellstens. ENGLAND UND Frankreich wollte es nicht hinnehmen .

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      2. Wir – in der EU haben strukturelle Altlasten. (Diese als Links-Grün versifft darzustellen ist lächerlich). Seit gründung der EU hat dort in erster Linie die EVP – also die Konservativen, das Sagen. Über lange Jahre hinweg bestand da der Konsenz, eine politische Union möglichst zu verhindern, wärend eine wirtschaftliche aufgebaut wurde. Dieser Umstand erst, ermöglichte es, der Wirtschaft, eine Legislative innerhalb der EU gegen die andere auszuspielen. Da dieses schmutzige Spiel auch gut funktionierte, wurden auch (von allen Parteien) viel zu lange politische Köpfe in die EU entsant, die man zwar auf nationaler Ebene nicht brauchen kann, denoch nicht absägen konnte und daher abschob. Eben, weil den Parteien nationale Wahlen – aus existenziellen Gründen, wichtiger waren, als jene auf EU-Ebene. Das dann letztich unbrauchbares Personal keine effektiven Mechanismen ersinnen, liegt auf der Hand. Alle EU Beschlüsse wurden und werden weiterhin aber von allen nationalen Regierungen abgesegnet. Die Schuldzuweisung gegenüber Brüssel ist demnach unzulässig. Dieses strukturimanentes Problem wird nur zu beseitigen sein, mit einem Land-EU. Erst dann wird es nämlich den politischen, nationalen Kräften wichtig sein, wie es der europäischen Gesellschaft ergeht und nicht nur, der eigenen, meist konservativen Blase.

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        1. “Diese als Links-Grün versifft darzustellen ist lächerlich”

          Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben. Ich kann mich nur mit der Brille wiederholen.

          “Die Schuldzuweisung gegenüber Brüssel ist demnach unzulässig.”

          Aber Sie schreiben doch selber, dass das EU-Personal unbrauchbar wäre. Und das “unbrauchbare Personal” hat die Entscheidungen (ich nehme an falsche) getroffen, also ist es auch dafür verantwortlich. Jeder, der etwas entscheidet, muss für seinen Unsinn selber geradestehen und nicht Dritte. Sie können auch nicht sagen, diese Wähler haben mich gewählt, als brauche ich für meine Entscheidungen nicht geradestehen. Selbst Schuld, wenn die Wähler so dumm sind.

          Sie hätten ja auch nichts entscheiden können und sich nur als Verwalter des Status Quo betrachten können, wenn sie zu dumm sind. Das wäre vermutlich sogar besser gewesen.

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          1. Zum einen schreibe ich von Altlasten, da sich auch Brüssel strukturell geändert hat. Nur die größe und der Umfang dieses Apperates beinhaltet, das sich dies nicht so schnell ändert.

            Und – Nein, die Entscheidungen in Brüssel gehen von den Nationalstaaten aus, die dann diese Entscheidungen, als politisches Kapital, beim Angriff gegen Brüssel, auf nationaler Ebene ausspielen. Das war, ist und bleibt ein schmutziges Spiel. (Übrigens haben die Länder der EU auch aus Erfahrung gelernt, dass sie nicht jeden x-beliebigen Vertreter dorthin abschieben können, wenn man in selbst nicht brauchen kann. Demnach hat sich inzwischen auch das angesprochene Personal inzwischen verbessert.

            Nichts deste Trotz – ja – die EU hat auch Reformierungsbedarf. Gleichzeitig kann dieses System aber auf Dauer auch nicht funktionieren, wenn wir nicht bereit sind, Nationale Macht an Brüssel abzutretten. Dafür müßten wir aber auch ein Bewustsein schaffen, welches die EU-Wahlen als wichtig erscheinen läst.

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          2. Sich das Geld aus Brüssel einzustecken und gleichzeitig die EU als Sündenbock für die eigenen, dort gemachten Entscheidungen zu missbrauchen ist zu wenig.

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            Entweder wir haben eine Union oder nicht. Wer sich nicht an deren Spielregeln halten möchte, sollte – ehrlicher Weise, vielleicht einfach austreten.

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  6. Der Arche-Sprecher Wolfgang Büscher ist besorgt. Der 65-Jährige ist Sprecher des Kinder- und Jugendwerks „Arche“, das deutschlandweit 33 Einrichtungen rund 7.000 Kinder und Jugendliche täglich betreut – viele davon mit Migrationshintergrund. Bei seiner Arbeit erlebt Bücher seit einiger Zeit eine immer stärker werdende Radikalisierung von Jugendlichen, erzählt er.

    Der Terror der Hamas gegen Israel wird der Zeitung zufolge von Jugendlichen immer offener begrüßt und gefeiert. Das wird an der Aussage von arabischen Jugendlichen deutlich, die Büscher zitiert: „Zuerst schneiden wir den Juden die Kehle durch, dann den Schwulen und zum Schluss den Christen!“

    Diese Aussage sei kein Einzelfall, berichtet der Arche-Sprecher gegenüber der „Bild“. „Kinder und Jugendliche radikalisieren sich immer stärker. Ich habe so etwas noch nie erlebt. Wir stehen vor einer Katastrophe.“

    Nach dem Anschlag der Hamas auf Israel habe er einen Israel-Anstecker getragen, berichtet Bücher. Dafür sei er offen angefeindet worden. „Ein 12-jähriger Junge kam zu mir und sagte: ‘Ich hasse dich. Das Land holen wir uns zurück’, dabei lächelte er mir ins Gesicht.“

    Die westlichen Werte würden von vielen Jugendlichen abgelehnt. Bei vielen – wenn auch nicht bei allen – Betroffenen sieht Bücher dabei keine Chance mehr auf Besserung. „Bei den ganz jungen kann es noch mit Gesprächen klappen. Bei den älteren Jugendlichen geht es nicht mehr. Sie lehnen unsere Kultur, unsere Werte ab. Der Hass ist unvorstellbar.“

    https://m.focus.de/politik/radikalisierung-von-jugendlichen-arche-sprecher-mit-weckruf-der-hass-ist-unvorstellbar_id_242303439.html

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    1. Wenn Sie meinen, ich unterschätze die Gefahren, irren Sie sich. Nur erachte ich dies auch als Symptom einer fortschreitenden Polarisierung unserer Gesellschaften.

      Den – der Hass gegenüber etwa Juden ist nicht auf die islamischen Mitbürger beschränkt.
      Wenn Sie heute mit “ganz normalen Menschen” Reden, dann gibt es Hass gegenüber dem Islam, den Juden, den Russen, den Ukrainern, gegenüber Brüssel ectr.

      Es gibt Theorien über die Möglichkeit der Manipulation von Gesellschaften über deren “Erregungezustand”. Totalitär veranlagte Regierungen verwenden dies gerne. Es ist kein Geheimnis, dass auch Herr Orban den Zuspruch zu seiner Politik durch eine pauschalisierung gegenüber Flüchtlingen erreicht hat. Dabei können die Ungarn, die letztlich garkeine Flüchtlinge aufgenommen haben und alle nur durchgewinkt haben, überhaupt keine Ahnung diesbezüglich haben. Wie viele Flüchtlinge kennen Sie persönlich?

      Nein – damit möchte ich nicht bestehende Probleme kleinreden. Dennoch dürfte es hier auch innerhalb von Teilen unserer Gesellschaft zu Entwiklungen gekommen sein, gegen die wir nur symptombekämpfend reagieren. Auch das erachte ich als zu wenig.

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  7. Es ist eigentlich schon lachhaft, dass immer noch darüber diskutiert wird, dass es Migrationsprobleme gibt.
    Es gibt über 50 islamisch geprägte Staaten, die teilweise sehr reich sind, und mir ist nicht klar, warum die Menschen nicht dorthin auswandern. Das liegt auf der Hand und wird mit keinem Wort in der Diskussion erwähnt.

    Desweiteren könnte es in Ungarn soweit kommen, dass eine “Sicherheitsabgabe” eingeführt wird, um die Grenzen zu kontrollieren. Also jeder Bürger 3 Euro im Jahr bezahlt (oder jede Familie).

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  8. Der Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge schreibt einen Brandbrief an Innenministerin Nancy Faeser. Die Lage sei „äußerst kritisch“, die wahren Zahlen noch viel höher, die finanziellen Mittel nicht ausreichend, so Hans-Eckard Sommer.

    Die Situation sei „äußerst kritisch“, schreibt der BAMF-Chef. Er müsse darauf hinweisen, „dass die vorgesehenen Mittel und Stellen in keiner Weise ausreichen“. Im Klartext: Das BAMF ist unterbesetzt und wird den Ansturm nicht bewältigen können.

    https://www.focus.de/politik/deutschland/aeusserst-kritisch-bamf-chef-schreibt-brandbrief-an-faeser_id_242977635.html

    Einfach Fluchtrouten schaffen, dann löst sich das Problem von alleine.

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  9. Wir haben bei der Integration versagt

    Der virulente Antisemitismus in den Schulen zeigt, dass es Zeit zum Umdenken ist. Wir müssen ein Problem in den Griff bekommen

    Wir haben ein Problem mit unseren muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Mit jenen, die sich schwertun, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren, die in einer Parallelwelt leben. Und jetzt gerade ihren Antisemitismus, ihren Hass auf Juden und letztendlich auch ihre Ablehnung unserer Gesellschaftsordnung immer stärker ausleben. Das sind bei Weitem nicht alle. Aber seien wir ehrlich: Es sind viele.

    https://www.derstandard.at/story/3000000194332/wir-haben-bei-der-integration-versagt?ref=mastodon

    Aber es sind doch nicht alle böse, aber die genügen bereits, um Österreich zu einem Sicherheitsrisiko für Juden zu machen.

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  10. Es kippt

    Freiburg wollte vielen Flüchtlingen helfen. Nun werden Schlafplätze knapp, manche Migranten kriminell – und der Bürgermeister schreibt Brandbriefe. Report aus einer Stadt, die am Ende ihrer Illusionen ankommt.

    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100262040/migration-stimmungswechsel-in-freiburg-ploetzlich-sind-sie-gegen-fluechtlinge.html

    Man könnte endlos so weiter machen, aber einige Träumer wollen die Realität immer noch nicht erkennen.

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  11. Wir haben bei der Integration versagt?

    Das begann schon früher.
    Eine Selbstdarstellung, die kommuniziert:”Ein jeder kann sein, tun und lassen, was er/sie möchte, war einfach das falsche Signal. Nie hat es die Kommunikation gegeben, die von einer Freiheit, innerhalb eines bestehenden Regelwerkes sprach.

    Die Freiheit endet immer, bei der Einschränkung der Freiheit anderer.
    Ebenso ist der Grundsatz der Trennung von Kirche uns Staat für uneingeschränkt alle Glaubensrichtungen (eigentlich generell für alle Ideologien) anzuwenden.
    Also besteht ein Unterschied zwischen politischer/religiöser Meinungskundgebung und dem negieren der staatlichen Exekutivgewalt.

    Das haben wir so auch nie auf den Punkt gebracht und schon garnicht nach außen hin.
    Andererseits wird die letzte Fluchtbewegung nicht die letzte gewesen sein und Menschen werden auch zunehmend als politisches Druckmittel eingesetzt. (Nicht nur von geopolitischen Blöcken. Auch innerhalb der EU hat sich hier Ungarn daran beteiligt.

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  12. Das die jetztige Situation eskaliert wundert mich nicht.

    Es gibt aber bis heute keine Adequaten, innerstaatlichen Mechanismen.

    Was möchten Sie den machen, wenn künftig wieder Menschen versuchen Zuflucht zu finden?
    Schießbefehl? Sie weiterhin im Meer ertrinken lassen? Die Menschen weiterhin mafiösen Banden ausliefern? Das soll eine Umsetzung, einer demokratischen Gesellschaft sein?

    Nein – es braucht Strukturen in diesem Bereich und die vorab Abklärung, wenn wir herein lassen, wenn nicht und besonders auch ein warum nicht. Es braucht eine Exekutivgewalt, die Menschen es ermöglicht Menschen wieder auszuweisen wenn sie unsere Staatlichkeit nicht respektieren. Gleichzeitig ist eine Sippenhaftung in diesem Bereich, aus rechtsstaatlicher Sicht einfach abzulehnen.

    Also Klarheit unter welchen Bedingungen wir ungeachtet der Herkunft Menschen schutz gewähren. Alle in Internierungslager zu stecken macht die von Ihnen beschriebenen Probleme nicht besser, sondern fördert diese und führt zu einer Gettobildung, mit eigenem Regelwerk, welches unseren Rechtsstaat aushebelt.

    Das kriegen wir aber in meinen Augen nur mit grergelten Fluchtrouten und entsprechender Abklärung und einem europäischen Regelwerk hin. Nicht mit einem Grenzzaun.

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    1. Nicht einverstanden. Sehen Sie wS aus Lybanon, die Schweiz Orient geworden ist?
      Es gibt Kulturen und Lebensweisen, die miteinander nicht kompatibel sind.
      Sagen Sie ein Land wo noch Christen, Juden, Moslems gleichberechtigt, friedlich miteinander leben? Religion ist so alt, wie die Menschheit. Im Gehirn gibt es ein Religionzentrum”. Wenn dieses zerstört wird, ist der Mensch uberlebensunfähig. ( Ich spreche nicht uber Atheisten)

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  13. “Die Stimmung ist geradezu depressiv: Die Temperaturen spielen verrückt. Eine rätselhafte Krankheit fegt durch die Welt. Gleichzeitig hat sich die Bevölkerung binnen weniger Generationen teilweise vervierfacht. Unzählige Menschen leben in niederschmetternd schlechten Verhältnissen, sodass sich fast jeder, der kann, aufmacht in wohlhabendere Regionen, um dort sein Glück zu suchen. Die Mobilität, die zunächst noch den Handel gefördert und damit Wohlstand vermehrt hat, wird nun zur Gefahr. Offensichtlich sind die Grenzen des Wachstums erreicht.”

    Sie glauben vielleicht, ich beschreibe die Zustände in der heutigen Zeit. Weit gefehlt!

    “Überbevölkerung, Klimawandel und Pandemien: Im 14. Jahrhundert durchlitt das Abendland eine düstere Zeit. Der britische Publizist Dan Jones schildert diese Herausforderung in seinem neuen Buch. Am Ende half den Menschen nur die Anpassung an die Verhältnisse. ”

    Artikel aus der Welt: “Als es mit Europa so richtig bergab ging”

    Auch damals half träumen nicht!

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    1. “Am Ende half den Menschen nur die Anpassung an die Verhältnisse”.

      Darum geht es eben immer.

      Ihren Vorwurf des Träumens, mir gegenüber, kann ich demnach nicht nachvollziehen.
      Es wäre schön, wenn wir uns auch auf die Ggegenwart und die mit ihr eihergehenden Auswirkungen befassen würden.

      Das defakto aushungern des UNO-Flüchtlingshilfswerkes, durch westliche Staaten. (Besonders durch die Nichteinhaltung zugesagter Mittel, hat schon einmal nachweislich negative Auswirkungen. Jeden Euro, den WIR also nicht an die UN zahlen, zahlen wir nun zigfach bei Grenzssicherung, bilateralen, neuen Abkommen und auch letzten Endes bei der Versorgung, nun zu uns kommender Menschen. Ein politisches Perpeduum mobile, welches von politisch rechter Seite bedient wurde und wird. Es besagt, Geld einsparen zu müssen, wärend sich dadurch eine Situation zu einem Problem entwickelt, welches man instrumentalisieren kann.

      Daran zu glauben, sehe ich als Träumerei an.

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    2. Gleichzeitig sollte uns schon auch klar sein, dass dies verheerend, reale Auswirkungen auf unzählige Menschen hat.
      https://www.medico.de/blog/kartographie-der-verantwortung-19006

      Wir können auch nicht davon ausgehen, das Menschen nicht mehr suchen werden, ihr Leben und das der ihren, in Sicherheit zu bringen. Das erachte ich auch als legitimes Recht.

      Zu behaupten, alle möchten nach Europa, ist einfach falsch. Die Menschen versuchen meist, sich in Sicherheit zu bringen. Der Druck auf Länder der Periferie von Krisenherden ist nachweislich am Größten. Und – ja, es gibt auch welche, die es nach Europa schaffen. Auch hier gibt es Leute, die wir wohl einfach nicht aufnehmen sollten. Nur mangelt es meiner Einschätzung nach an Klarheit und Struktur. Sowohl auf nationaler und mehr noch, auf europäischer Ebene.

      Das Thema aber brav am “köcheln” zu halten, auch wenn wie aktuell garnicht so viele Leute aus dem Nahen Osten zu uns möchten, ist eben politisch ausschlachtbar. Sich ein Feindbld zu schaffen, war schon immer praktisch. Dies war auch umso leichter, als das ganz Europa nie fähig war, auf zu erwartende Probleme, addequate Stukturen gegenüber zu Stellen.

      Um diese Strukturen durchsetzen zu können, müsste uns aber allen klar sein, dass wir wohl alle (damit meine ich wirklich alle, völlig unabhängig einer politischen “Glaubenszugehörigkeit”) abstriche machen müssen. Der Fokus muß doch auf der Funktionalität und nicht am politischen Verkaufswert liegen. Dieser Verkaufswert ist aber, bei der politischen Rechten (inkl. Hr. Orban), sehr hoch. Was es unmöglich macht, hier Verbesserungen durchzusetzen.

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  14. Deutsche werden häufiger Opfer von Zuwanderern als umgekehrt

    Seit Jahren wird vor einer grassierenden Ausländerfeindlichkeit gewarnt – und wie diese zur Bedrohung für Migranten werde. Zahlen des Bundeskriminalamts wecken daran nun Zweifel. Die Kriminalstatistik offenbart ein anderes Bild.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/plus248468238/Kriminalstatistik-Deutsche-werden-haeufiger-Opfer-von-Zuwanderern-als-umgekehrt.html

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  15. Der naive Glaube, jede Kultur sei gutartig – außer natürlich unsere westliche

    Deutschland hat es mit Demokratiefeindschaft in einer neuen Größenordnung zu tun – in Gestalt Abertausender fanatisierter Muslime. Anders als bei Corona-Demonstrationen hält sich die Polizei auffällig zurück. Und unsere Regierung? Die tut nur so, als ob sie was täte (Anmerkung vor mir: Wie auch einige Kommentatoren hier).

    https://www.welt.de/politik/deutschland/harald-martenstein/plus248465072/Martenstein-An-Integration-kein-Interesse-Wenn-Zuwanderer-wie-Eroberer-auftreten.html?source=puerto-reco-2_ABC-V33.0.B_with_teaser_seen

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  16. Focus Online:

    Wir werden riesige Probleme bekommen, wenn wir nicht eingreifen!

    Wolfgang Büscher erlebt im Kinder- und Jugendhilfswerk Arche, wie sich der Hass auf westliche Werte unter Berliner Muslimen verfestigt.

    Zunächst habe er die vielen hochgereckten Zeigefinger nicht einordnen können, sagt Büscher. Mehrfach umringten ihn so muslimische Jugendliche, mit denen er das Gespräch suchte. Diese hätten auch nach Aufforderung nicht von der unter Islamisten verbreiteten Geste gelassen. „Es gibt nur einen einzigen Gott, und das ist Allah“, so habe man ihn provozieren wollen, sagt der Sozialarbeiter. Doch diese Bedeutung wurde ihm erst später klar. „ Die Jugendlichen sind, zumindest nach außen hin, ausnahmslos religiös“

    Dann geschah Wolfgang Büscher ein Missgeschick: Er vergaß einen Sticker am Revers. Im Rahmen seiner Tätigkeit für einen Hilfsverein von Holocaustüberlebenden trug der 65-Jährige eine kleine deutsch-israelische Fahne. „Ich vergesse normalerweise nie, sie zu entfernen (Anmerkung von mir: Das sagt mehr aus als der gesamte Text hier)“, sagt er, bevor er seine Einrichtungen betrete. „ Ein Zwölfjähriger hat mir deutlich zu verstehen gegeben, dass er mich jetzt hasst. “ Die Juden hätten ihm sein Land weggenommen – das würden sie sich nun zurückholen, habe er lächelnd gesagt.

    Eine solche Begegnung mit Älteren, sagt Büscher, hätte brutal für ihn ausgehen können: „ Zuerst schneiden wir den Juden die Kehle durch, dann den Schwulen und zum Schluss den Christen! “

    https://www.focus.de/politik/deutschland/islamismus-bei-jugendlichen-in-berlin-wir-werden-riesige-probleme-bekommen-wenn-wir-nicht-eingreifen_id_242840994.html

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  17. Die Wohlfühlphase ist vorbei

    Das vergangene Vierteljahrhundert ging in der deutschen Politik mit verheerenden Irrtümern einher. Nun fällt die Korrektur der Fehler Politikern zu, die sie einst überzeugt vertraten.

    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ampel-korrigiert-migrationspolitik-die-wohlfuehlphase-ist-vorbei-19305196.html

    Die genau die gleichen Leute, die vorher völlig falsch lagen, kommen jetzt daher und machen wieder irrwitzige Vorschläge zu Lösung des Problems, mit dem absoluten Anspruch, jetzt aber völlig richtigzuliegen. Es ähnelt ein bisschen an die Versuche der Linken, das Paradies auf Erden, den Kommunismus/Sozialismus, ständig neu zu erfinden. Das Resultat immer nur ein Scheitern ist.

    Man fragt sich, ist das Absicht oder nur Unvermögen. Das Problem dabei ist, dass die anderen ungewollt auch mit den schlimmen Konsequenzen dieser Dummheit leben müssen. Hinterher wird dann wieder alles vernebelt, wie mit lassen sie uns nach vorne blicken oder so ähnlich. Bloß keine Verantwortung für die eigene Schuld übernehmen, schließlich ist man ja Narzisst genug, dass das einem nicht anficht.

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  18. Flüchtlingsinsel Zypern – Geschäft mit Migranten

    Die kleine Mittelmeerrepublik Zypern muss im Verhältnis zur Einwohnerzahl die meisten Asylanträge in der EU entgegennehmen. Viele Migranten flüchten über die sogenannte grüne Grenze. Für Schlepper ist das ein lukratives Geschäft.

    iesiges Netzwerk von Schleppern

    Schließlich beginnt ein junges Paar zu erzählen. Sie seien aus Pakistan in die Türkei gekommen, hätten sich dort ein Studentenvisum für Nordzypern besorgt und seien dann nach wenigen Tagen in den griechisch-zyprischen Süden der Insel geflohen und hätten dort Asyl beantragt.

    Sie sagen, es gebe ein riesiges Netzwerk von Schleppern, in fast jeder Stadt im nördlichen Teil der Insel. Der Kontakt sei sehr schnell herzustellen, sagen sie. Eine Flucht über die sogenannte grüne Grenze könne dann jederzeit für wenige hundert Euro arrangiert werden.

    https://www.tagesschau.de/ausland/europa/zypern-migration-eu-100.html

    Auch Flüchtlingsrouten werden daran nichts ändern, denn wenn einer erst einmal in Europa angekommen ist und das Zauberwort Asyl ausspricht, wird er auch dann bleiben können. Nur über eine Kontrolle der Zuwanderung oder eine Abschaffung des individuellen Asylbegriffs (dafür gibt es aber in Europa keine Mehrheit) wird das im Großen und Ganzen zu verhindern sein.

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    1. Natürlich werden Fluchtrouten daran etwas ändern. Den der Weg ist sicherer und ein Grenzübertritt nachvollziehbar. Ebenso sind sie der einzige Weg, einer Kontrolle gegenüber jenen Personen, die kommen möchten. Die, die dann immer noch ilegal einwandern möchten, ja – diese Personen müßten wir entsprechend, nach Möglichkeiten blockieren. Nur würden damit auch die Schlepperorganisationen weniger Umsatz machen, was zu deren Verringerung beitragen würde.

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  19. Es wird immer wieder argumentiert, dass die Menschen vor Armut, Hunger oder aus Angst um ihr Leben flüchten müssen und dass es unsere Menschenpflicht sei, diese Personen aufzunehmen.

    Beispiel Afrika:

    Afrikas Armut hat viele Gründe, die meist in Verbindung zueinander stehen. Eine der Ursachen für die extreme Armut ist das rasante Wachstum der Bevölkerung. Während hier in den 1950er Jahren noch etwa 234 Millionen Menschen lebten, wird erwartet, dass es im Jahr 2050 2,9 Milliarden Menschen sein werden. Die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents sowie seine Entwicklungen in den Bereichen Gesundheit und Bildung konnten und können bislang mit diesem Tempo nicht mithalten.

    Das Problem löst man nicht, wenn man alle Afrikaner aufnimmt. Man schaut immer nur (wahrscheinlich bewusst) auf die Symptome und nicht auf die Ursachen, um sich selbstgefällig zurücklehnen zu können und sich in dem guten Gefühl zu baden.

    Aber die Menschen, die wirklich arm sind kommen, nicht. Es sind Personen, die genügend Geld für die kostspielige Überfahrt zu haben und auch gesundheitlich fit sind (meistens jüngere).

    Und in der Tendenz gehören sie auch eher der “gebildeten” Bevölkerung an. Dann klatschen die Gutmenschen in die Hände und sagen, dass wir damit das Facharbeiterproblem in Europa lösen können, vergessen dabei aber (vermutlich) ganz absichtlich, dass auf der anderen Seite den afrikanischen Ländern dramatisch die Entwicklungsmöglichkeiten entzogen werden. Und da fängt auch ihre Selbstlosigkeit dieser Heuchler zu stinken an und zeigt ihr wahres Ich!

    In Afrika leben zurzeit ca. 1,5 Milliarden Menschen und die UN-Bevölkerungsabteilung geht davon aus, dass sich diese Zahl bis Ende dieses Jahrhunderts noch auf fast 4,5 Milliarden erhöhen, also noch einmal fast verdreifachen wird. Und sie leben in der Masse jetzt schon am unteren Wohlstands- oder Armutslimit. In Europa leben insgesamt 750 Milliarden Menschen, deren Zahl wird eher stagnieren oder zurückgehen.

    Nun die entscheidende Frage: Wie viel können wir denn aus Afrika in der Zukunft aufnehmen, ohne unsere Identität, uns selbst, unser Sozialsystem, unsere Wirtschaft oder unsere Gesellschaft zu überlasten und am Ende zu zerstören. Schauen wir nur auf die aktuellen Probleme mit den jungen moslemischen Zuwanderern. Diese Zahl ist relativ gering und trotzdem machen wir uns jetzt schon in die Hose. Darauf hört man aber keine Antworten von den Gutmenschen, die jetzt wieder behaupten, das alles hätte man vorher doch nicht wissen können. Viele von diesen gehören der besonderen Spezies der Narzissten an, wenn sie nicht wie die Sozialindustrie an dem ganzen System etwas verdienen.

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    1. Es bringt nichts für aufnehmen. Geburtsrate bei gebildeten in Afrika geht zuruck
      .Die Entwicklungshilfe in jetzigen Form bringt nichts
      Warum investieren Firmen in Bangladesch oder Vietnam und nicht in Afrika? Warum Taten sie es nicht schon vor 30-40 Jahre?

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    2. Ist das so?

      Na dann 😉 . Etwas besseres fällt Ihnen nicht dazu ein, als etwa wieder “Gutmensch” als Diskreditierung zu missbrauchen. (Man kann dann ja davon ausgehen, welchen geistes Kind Sie sind…)

      Lassen wir das. Wie Sie selber anmerkten, sind die Bevölkerungszahlen in Europa eher rückläufig und die Entwicklung in Afrika (aber besonders in Asien) expotenziell. Ein Widerspruch in Ihrer Argumentation ist, einerseits zu beklagen, wie ungebildet und nichtintegrierbar die zugewanderte Masse an Menschen ist und dann gleichzeitig, hier die Abwanderung des gebildeten Personals bekriteln. Gleichzeitig bedienen Sie Klisches und Vereinheitlichungen, ind den Aussagen, wie den ALL diese Menschen seien. (So wird es dann wohl aber nicht sein können). Ihre Beschreibung gibt es. Es gibt sie aber eben AUCH. Menschen haben eben die unterschiedlichsten Beweggründe, ihre Heimat zu verlassen. Daher widerspreche ich Ihrer These einer Vermengung von Migration und Flucht. (Wengleich die europäische Gesellschaft generell aus Migration erwachsen ist). Ja – die Bedingungen von Schwellenländern sind auch Hausgemacht im argen. Die von westlicher Seite betriebenen wirtschaftsbeziehungen haben aber nicht zu deren besserer Entwicklung beigetragen. Probleme mit Menschen, die ihrer jahrzehnte langen, durch Missere oder Struktur fehlgeschlagener Soziallisierung erwartbar sind, werden wir unserer Gesellschaft nicht antun müssen. Gleichzeitig negiert Ihre These aber die Darstellung des Menschen als vernunftbegabtes Wesen.

      Wir stellen keine Bedingungen, für die Aufnahme und den Schutz innerhalb unserer Gesellschaft. (Da rede ich jetzt nicht von Begatelldelikten) sondern vom generellen Respekt gegenüber unserer Gesellschaftsordnung.

      Als böser “Gutmensch” wäre mir dann, anhand der in der jüngeren Geschichte aufgetrettenen Schwierigkeiten schon eine Antwort auf die Frage wichtig. Wie stellen Sie sich den einen künftigen Umgang mit der jetzt auch durch unseren Beitrag entstandenen, labilen Situation, in vielen Teilen der Welt, vor.

      Also nocheinmal. Möchten Sie jetzt alle sterben lassen, oder gar aktiv dazu beitragen?
      Ja wir haben auch ein weltweites Bevölkerungsproblem. Wir wissen auch über die Mechanismen von Gesellschaften. Es gibt Gründe, für den Bevölkerungsrückgang inerhalb Europas. Demnach sollten wir strukturelle Massnahmen ergreifen. Eine davon könnten in meinen Augen, kontrollierte Fluchtrouten sein, die UN-Budgets wieder zu bedienen und Handel auf Augenhöhe zu betreiben, wäre vielleicht ach hilfreich. Sonst sind die von Ihnen angestellten Thesen, von “die sollen sich doch selber helfen”, in meinen Augen nur Worthüllsen. Erwachsen aus einem geführten Wahlkampfmantra der europäischen Rechten.

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      1. “Ein Widerspruch in Ihrer Argumentation ist, einerseits zu beklagen, wie ungebildet und nichtintegrierbar die zugewanderte Masse an Menschen ist und dann gleichzeitig, hier die Abwanderung des gebildeten Personals bekriteln.”

        Was Sie alles aus meinen Texten herauslesen, was ich nicht geschrieben habe, ist wirklich beeindruckend. Ich habe geschrieben: Und in der Tendenz gehören sie auch eher der „gebildeten“ Bevölkerung an. …. auf der anderen Seite [werden] den afrikanischen Ländern dramatisch die Entwicklungsmöglichkeiten entzogen ….. Und da fängt auch die Selbstlosigkeit dieser Heuchler zu stinken an und zeigt ihr wahres Ich! Ist das für Sie wirklich dasselbe wie oben Ihr Vorwurf?

        “Daher widerspreche ich Ihrer These einer Vermengung von Migration und Flucht.”

        Toll, was Sie gelesen haben. Leider finde ich diese konkrete Aussage nicht bei mir. BRILLE nicht vergessen!

        “Wir stellen keine Bedingungen, für die Aufnahme und den Schutz innerhalb unserer Gesellschaft.”

        Logische Folgerung: Lassen wir alle rein. Ein “realistischer Vorschlag”? Gott sei Dank gibt es nicht so viele Menschen mit solchen weltfremden Ansichten.

        “Wie stellen Sie sich den einen künftigen Umgang mit der jetzt auch durch unseren Beitrag entstandenen, labilen Situation, in vielen Teilen der Welt, vor. ”

        Ist das wirklich erst gemeint, dass ich unbedeutende Person jetzt mit meinem Beitrag hier für die dadurch entstandene labile Situation in weiten Teilen der Welt mitverantwortlich bin? Gegenfrage: Wie können Sie damit leben?

        “Also nocheinmal. Möchten Sie jetzt alle sterben lassen, oder gar aktiv dazu beitragen?”

        Darauf werde ich keinen Einfluss haben, außerdem kommt hinzu, dass der Tod nun einmal das Ziel des irdischen Daseins ist. Ich kann den Tod nicht abschaffen. Gegenfrage: Wollen und können Sie die ganze Welt retten? Erinnert mich ein bisschen an die Klimaidioten!

        “Handel in Augenhöhe …”

        Träumen Sie weiter, bloß möchte ich Sie bei einer Umsetzung in die Realität bitten, dies auch nur selber zu bezahlen. Selbst im Kommunismus, vermutlich Ihre bevorzugte Regierungsform, gab es das nicht. Da müsste schon der jüngste Tag kommen, damit so etwas verwirklicht werden kann. Das heißt nicht, dass ich das ablehne, es nur völlig wirklichkeitsfremd.

        “Sonst sind die von Ihnen angestellten Thesen, von “die sollen sich doch selber helfen””

        Wo habe ich die den aufgestellt? BRILLE!

        “Vor 30 – 40 Jahren praktizierten wir, über die Weltbank, eine Kreditvergabepraxis,”

        Und heutzutage macht das auch China. Dieses Land scheint es bei Ihnen aber nicht zu geben. Besorgen Sie sich mal einen Atlas und schauen Sie ganz rechts! Dort leben diese Menschen.

        Und wie sieht es mit den Entwicklungsgeldern aus, die müssen Sie doch nicht zurückzahlen.

        “, dass die Gelder in den Taschen der Regierungsvertreter landeten”

        In Ihren Augen ist anscheinend nur der Geldgeber dafür verantwortlich und nicht das Land, dass solche Eliten hat. Ich weiß schon, die böse Schuld des alten weißen Mannes. Sie tragen sicherlich sehr schwer an dieser Last. Sie sind, ehrlich gesagt, wirklich zu bedauern.

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        1. Danke einmal für Ihr Mitgefühl. Den Konsens Ihrer unterschiedlichen Posts können Sie demnach jedoch nicht abstreiten.

          In der Vergangenheit gab es durchaus den Willen, zur konstruktiven Zusammenarbeit von Ländern. Wenn Sie mir schon eine Brille nahe legen und der weltfremden Träumerei beschuldigen. Mag sein. Ich bin ja wie Sie nicht in der Lage, die Welt zu retten. Doch des über diese Nachdenken, schon.

          Im Gegensatz zu Ihnen habe ich hier Grundpfeiler für strukturelle Verbesserungen niedergeschrieben. Vielleicht entspricht es ja Ihrer spirituellen Lebensweise, das Karma des Lebens als als “Gottgegeben” und unveränderlich anzusehen.

          Nur – wenn Sie ja tendenziell nicht bestritten haben, das mesnchliches Handeln zu unserer instabilen Situation geführt hat, so besagt doch auch der Umkehrschluß, dass strukturelle Änderungen zu konstruktiven und nicht wie gegenwärtig, destruktiven Prozessen beitragen können.

          Es dürfte Sie also beschäftigen. Ich mache es also wie sie:
          “Was Sie alles aus meinen Texten herauslesen, was ich nicht geschrieben habe, ist wirklich beeindruckend. Ich habe geschrieben: Und in der Tendenz gehören sie auch eher der „gebildeten“ Bevölkerung an. …. auf der anderen Seite [werden] den afrikanischen Ländern dramatisch die Entwicklungsmöglichkeiten entzogen ….. Und da fängt auch die Selbstlosigkeit dieser Heuchler zu stinken an und zeigt ihr wahres Ich! Ist das für Sie wirklich dasselbe wie oben Ihr Vorwurf?”

          Ja – es gibt sicherlich ein Problem der Abwanderung von qualifizierten Menschen aus Schwellen und Entwicklungsländern. Dies ist aber nur ein kleiner Bestandteil und bildet im Normalfall kein Migrationsproblem. Viele dieser Fachkräfte werden übrigens aktiv von westlichen Firmen abgeworben. Auch hier wissen wir schon sehr lange, dass Strukturen helfen können. Die K&K-Monarchie etwa reagierte auf ein ähnliches Problem. Die Habsburger zahlten den österreichischen Akademikern ungleich weniger, als alle anderen Kaiserreiche. (Unter anderem wegen blanker Staatskassen). In Österreich wurden Akkademiker daraufhin gesellschaftlich extrem aufgewertet. In der Gesundheitsversorgung bevorzugt, so entstand etwa der Brauch, das die angeheiratete Gattin eines Dr.s Frau Dr. genannt wurde. (Ein Umstand der die Brautsuche durchaus vereinfachte. – Also, es wurden Innerstaatliche STRUKTUREN geschaffen, um diesem Problem beizukommen. Übrigens durchaus mit Erfolg. Es ist nur ein kleines Beispiel. Nur – wenn Sie über Migrationsprobleme schreiben und dann gleich darauf, das Problem der Abwanderung von Fachkräften aus Schwellenländern ansprechen, dann kann man daraus durchaus eine gewisse Vermischung von Themen ablesen. War jedenfalls in meinem Fall so. Jedenfalls verwendet die extreme Rechte gerne diese beiden Bilder, vom ungebildeten und damit “unbrauchbaren” Migranten (weil Flüchtlinge kennen diese Leute ja keine), gleichzeitig – vom gebildeten, Jobräuber, der seine Heimat verraten hat. Meine Aufforderung an diese “Gläubigen” seid doch froh, dass ihr selbst derzeit nicht flüchten müßt und schätzt doch das Leben auch von Menschen, die nicht von hier sind.

          “Logische Folgerung: Lassen wir alle rein. Ein “realistischer Vorschlag”? Gott sei Dank gibt es nicht so viele Menschen mit solchen weltfremden Ansichten”.

          Und – wo haben Sie dann bei meinen Posts gelesen, dass wir alle hereinlassen sollen? (Vielleicht sollten Sie besagte Brille nicht so leichtherzig weitergeben. Sie brauchen diese noch selber). Ich bleibe aber gerne noch einmal bei der von Ihnen angesprochenen Realität. Es werden wieder Menschen versuchen bei uns Schutz zu finden. Abgesehen von Ihrer lapidaren Aussage:”dass der Tod nun einmal das Ziel des irdischen Daseins ist. Ich kann den Tod nicht abschaffen”. Was denken Sie den, das klug wäre zu tun, um künftig damit besser fertig werden zu können? Meine Anregungen zu dieser Frage, basieren auf der Annahme, sichere Fluchtrouten auch erst einmal kontrollieren zu können (besser jedenfalls als die gesamte europäische Grenze). Kontrolle kann auch nur bedeuten, nicht alle, die Schutz suchen abzuweisen, sondern Bedingungen für den gewährten Schutz festzulegen. So kann auch festgestellt werden, wer kommt und wer nicht. Mit dem Effekt, so auch das Kapital aus Menschenhandel und Mafia zu minimieren, deren Geschäfte damit, weil nicht mehr so rentabel, auch nicht mehr so Intenseviert werden. (Wie Sie sehen, gibt es also Gedanken zu dem Thema, die auch nicht aus dem Nichts erwachsen sind). Was haben Sie hier Anzubieten? Den Glauben an ein gottgegebenes Schicksall? Dann haben Sie wohl die Aufklärung verschlafen?

          “Wollen und können Sie die ganze Welt retten? Erinnert mich ein bisschen an die Klimaidioten”! Wollen schon. Können, nein. Was ich aber tun kann, ist die Vernunft einfordern. Einzufordern, dass wir uns den Problemen und Herausforderungen unserer Zeit aktiv stellen und versuchen an konstruktiven Verbesserungen zu arbeiten. Ab dem Zeitpunkt, an dem man sich Erwachsen wähnt erachte ich dies als eine Bürgerpflicht. Auch wenn jeder von uns einzelnen “Schlümpfen” sicherlich nicht die Macht hat, hier Einfluß zu nehmen, so haben wir immerhin Leuten diese Macht anvertraut und es ist nach Möglichkeiten wichtig, Verbesserungen und bessere Strukturen einzufordern. Wer sollte es sonst machen, wenn nicht jene Menschen, die jetzt Wahlberechtigt sind?

          “Träumen Sie weiter, bloß möchte ich Sie bei einer Umsetzung in die Realität bitten, dies auch nur selber zu bezahlen. Selbst im Kommunismus, vermutlich Ihre bevorzugte Regierungsform, gab es das nicht. Da müsste schon der jüngste Tag kommen, damit so etwas verwirklicht werden kann. Das heißt nicht, dass ich das ablehne, es nur völlig wirklichkeitsfremd”. Eigenartig, dass Sie meinen, ich sei ein Kommunist. Ich nehme an, sie glauben, dieses Gedankengut sein Ihr “Endgegner”. Was meinen Sie etwa mit Kommunist? die stalinistische Auslegung dieser Ideologie, die als erstes alle Kommunisten im Gulag verschwinden lies? Oder die sozialkritischen Schriften von Marx? Der Mann hat für mich geschichtlich ebenso eine Bedeutung wie Adam Smith. Keines der beiden Gedankenkonstrukte wurde je in der realen Welt umgesetzt. Aber, es berufen sich immer wieder, alle möglichen Leute darauf. Dem Systemanalytiker Medows zufolge beträgt das durch Menschenhand erwirtschaftete Kapital (vor gut 30 Jahren) 4,6% des weltweiten BIP. Und sie kommen mir mit dem Beispiel, wer das bezahlen soll? Unser ganzes System hat schieflage und wir brauchen unabhängig von Ideologie oder Weltanschauung einfach Reformen. Über diese müssen wir aber erst einmal nachdenken und nicht einfach alles hinnehmen.

          “Und heutzutage macht das auch China. Dieses Land scheint es bei Ihnen aber nicht zu geben. Besorgen Sie sich mal einen Atlas und schauen Sie ganz rechts! Dort leben diese Menschen”. – Warum denken Sie, dass ich dies nicht auch als problematisch Wahrnehme? Im Gegenteil, die Vorgehensweise, wie China seine “neue Seidenstrasse” durchbringen möchte, erachte ich als gewaltiges Problem. (Sri Lanka kann ein Lied davon singen). Hier hat die EU durchaus einen gewaltigen Fehler beganngen, mit der Durchsetzung neoliberaler Grundsätze gegenüber Griechenlandes. Damit war es etwa China möglich den Hafen von Piräus zu erwerben, mit dem es jetzt schon Griechenland an der Kantare hat. Ohne den europäischen Druck in Richtung Privatisierung, hätte Griechenland sicherlich das eine oder andere Jahr länger gebraucht, um wieder auf die Füße zu kommen. Der Preis für Europa ist aber jetzt ein viel höherer.

          “In Ihren Augen ist anscheinend nur der Geldgeber dafür verantwortlich und nicht das Land, dass solche Eliten hat. Ich weiß schon, die böse Schuld des alten weißen Mannes. Sie tragen sicherlich sehr schwer an dieser Last. Sie sind, ehrlich gesagt, wirklich zu bedauern”. Vielleicht meine ich, dass Sie zu viel schwarz/weiß sehen – oder Sie denken dies von mir. Bei dem von Ihnen angesprochenen Beispiel schrieb ich davon, dass dieser Umstand durchaus auch zum versumpfen von Entwicklungsgeldern beigetragen hat. Das ist ein Fakt. Die These ist, das dies eine gewollte Handlung war. Den – jede Bank überprüft bei einem Privaten, seine Kreditwürdigkeit. Da muß also doch etwas ziemlich schief gelaufen sein. Afrika ist eigentlich ja ein sehr reiches Land. Sinnvolle Unterstützung, bessere Beziehungen zu Ländern, die all jene Rohstoffe beherbergen, die wir benötigen, kann doch kein Fehler sein. Der Kurzfristige Ansatz, des schnellen Geldes, wenn er auf Kosten ganzer Volkswirtschaften geht, wärend wir eigentlich langfristige Beziehungen hätten aufbauen können, indem wir auch anderen Volkswirtschften eine geordnete Entwicklung befördern helfen, ist doch eigentlich ein vernünftiger Ansatz. Der Kanibalismus unter Volkswirtschaften wird aber eben nie zu langfristigen Beziehungen beitragen können. Auch wenn China nun in etwa das selbe wie “der Westen” früher gemacht hat, so können Sei eigentlich jetzt auf Afrika auch schon China drauf schreiben.

          So wie ich es wahrnehme, erfolgt gerade eine Art koordinierter Angriff autokratischer Systeme, unter Ausnützung unserer früheren Verfehlungen und unserer derzeitigen Unstrukturiertheit. Herr Orban ist da ein Baustein, ähnlich wie Piräus.

          In der Hoffung, das ich mich Irre und einfach nur der Träumer bin, den Sie in mir sehen.
          😉

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            1. Ich kenne Dänemark gut, verbringe einige Monaten dort. Danemark ist trotz SPD Regierung seit langem streng.. Die abgelehnt werden in Kasernen untergebracht bis sie ausgeflogen werden. Wertsachen bei einreise georuft und bis Ehering Bgenommen. An Deutsch- Dänische Grenze an Bahnsteig Grenzschutz mit Fewehr, Papiere einzeln geprüft und aus dem Waggon geholt u d nach Deutschland zurückgeschickt. STAATSBURGERSCHLAFT zu erhalten ist schwer.

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                1. Scheinbar ja aber nicht direkt.. In den Kasernen mussen die ” Fluchtlinge” erstmal uberkegen WOHER sie stammen? Dänemark kurzt ubriegens die Entwicklunghilfe mit der Summe, die er fur Migranten/Fluchtlinge ausgibt. Als sie uber das Essen veklagten, zog die Innenminidterin fur einige Tage in die Kaserne. ” wenn das Essen fur Militar geeignet ist, soll auch den ” Fluchtlinge” auch gut sein. Randalierer Familien, um Hausfrieden zu bewahren, wird gekündigt.
                  Also es geht auch mit SPD Regierung auch anders, als in DD.

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                  1. Ja Frau Westermann und bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei Ihnen für die vielen Informationen bedanken.
                    Momentan wird folgendes Thema öffentlich diskutiert, dass GB seine Migranten nicht nach Ruanda einfliegen darf (ca. 45.000 soweit bekannt). Das wurde vom Obersten Gerichtshof in London entschieden. Eine Zurückweisung ist noch ungeklärt.

                    Meine Vermutung, dass in Dänemark Migranten den Zug nicht verlassen dürfen, wenn keine Papiere vorhanden sind und damit Deutschland weiterhin zuständig ist, scheint auch im Nebel der Gesetze zu verschwinden.

                    Kurz gesagt: es ist ein kompliziertes Thema.

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                    1. Im Sommer habe ich das Land bereist, um außer Kopenhagen mir ein Bild zu machen. Nirgendwo zusammdngerottete ” südländische” Männer Bahnhöfe sauber. Flughafen auch. Es ist möglich allein unterwegs zu sein. Ubrigens: in Synagoge in Kopenhagen gerade 2 Polizisten.
                      MIGRANTEN Einreise ist in Dänemark massiv zurückgegangen. SUDDÄNEMARK Zahl der Deutschen in den letzten Jahren um 35 Prozent gestiegen. Dänemark macht sein Ding geräuschlos was Mugranten angeht.

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                  1. Zu Ihrem Beitrag um 13.43 h
                    mit Dänemark habe ich mich im Sommer vor einem Jahr ebenfalls intensiv beschäftigt, weil ich ein Haus kaufen wollte. Es ist wahr, dass deutsche Arbeitnehmer in Dänemark willkommen sind. Aber Rentner werden abgelehnt. Jedenfalls ist das meine Erfahrung und Beobachtung.
                    Wenn Ungarn sich so verhalten würde wäre in Brüssel der Teufel los.

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                    1. Es kann wohl sein.. Dänemark hat verschiedene Sonderwünsche mit der EU schon früher ausgehandelt. Wie man Eigentum erwerben kann weiß ich nicht. Eigenwilliges Land.

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            2. Wenn Sie meinen, ich sehe nicht auch Probleme, irren Sie sich. Wie schon weiter ober erörtert, halte ich die europäischen Probleme jedoch als Ausdruck, fehlender Regulative und Strukturen in diesem Bereich.

              Herzgehen und jetzt, in Ermangelung eines eigenen Managmentes und in Ermangelung, einheitlicher, europäischer Strukturen, Menschen das Recht auf Flucht und damit Schutzsuche abzusprechen, kann es doch nicht sein?

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              1. Herr Cerny, haben Sie denn eine Bürgschaft für einen Schutzsuchenden übernommen ?
                DAS wäre doch die Lösung.
                Wenn alle, die Ihre Sichtweise teilen, sich mehr einbringen würden, dann hätten wir keine Probleme mit der Integration.
                Aber nur mit Worten alleine ist es nicht getan.

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                1. Wollen Sie über mich schreiben, wenn Sie in der Thematik nicht mehr weiter machen?
                  Wenn es Sie beruhigt, so kann ich Ihnen schreiben, das ich nach Möglichkeiten, jetzt schon “mein Scheifelchen” dazu beitrage.

                  Wie sieht es mit Ihnen aus? Wie viel Kontakt hatten Sie zu geflüchteten Menschen, um sich ein derartiges Weltbild zueigen zu machen?

                  Letztlich sinnlose Fragen – in meinen Augen.
                  Bei Ihrem Vorschlag gehe ich aber von einer juristischen Grundhaltung aus. Die dann ja in einem Staat oder einer Union einem Jeden/Jeder jedwede Eigeninitiative anvertraut. Die würde dann aber auch mit der Exekutivgewalt einher gehen und letztlich zur Anarchie führen.

                  Wenn dies also Ihr Lösungsansatz wäre, dann sind letzten Endes Sie am extremen, politisch Linken Rand anzusiedeln. Ist das so???

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                  1. 15. Nov., 17.34 h

                    “Wenn es Sie beruhigt, so kann ich Ihnen schreiben, das ich nach Möglichkeiten, jetzt schon “mein Scheifelchen” dazu beitrage.”

                    Herr Cerny, es geht mir nicht um eine Spende sondern um ein Konzept. Sie wissen bestimmt, dass in den Schulen inzwischen Sitzplätze bewusst verteilt werden: ein deutscher Schüler und ein Kind aus einer Migrantenfamilie werden nebeneinander gesetzt und der deutsch-sprechende Schüler erklärt seinem Nebensitzer das Thema der Schulstunde.
                    Genauso könnten Sie als Erwachsener eine Bürgschaft übernehmen und dann bei der Integration helfen.

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  20. Vor 30 – 40 Jahren praktizierten wir, über die Weltbank, eine Kreditvergabepraxis, in der wir Ländern einerseits Kredite gewährten, in dem Wissen, dass diese sie so nicht zurückzahlen können. Oder/und an Regierungen, von denen wir wußten, dass die Gelder in den Taschen der Regierungsvertreter landeten. Mit dem für unsere Wirtschaften positiven Aspekt, dass diese Länder dann ihre Rückzahlungen immer weniger bedienen konnten und wir dmit die Rohstoff und Aggrarpreise diktieren konnten.

    Dieser Umstand ist einer, von vielen Gründen, warum die Länder des globalen Südens nie aus ihrer Missere heraus kamen. Diese Praxis wurde etwas verändert. Erstens nur etwas und Zweitens stehen diese Länder immer noch im Bann der damals getroffenen Vereinbarungen.

    Einer der Gründe, warum etwa Brasilien vor ein paar Jahren ankündigte, einfach seine Rückzahlungen einzustellen. Man konnte nicht so schnell schau, als wie das Brasilien neue und bessere Kreditvereinbarungen bekam.

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    1. Wieder die alte linke Leier, nur der Westen ist an allem Unglück in dieser Welt Schuld. Wenn Sie das wirklich glauben, ihr Schuldkomplex sie nicht mehr schlafen lässt und das Paradies das einzige Ziel auf Erden für Sie ist, dann beenden Sie doch ihr Leben, aber bitte nicht wie ein Terrorist, der andere noch mit in den Tod nimmt.

      Denn das folgt aus Ihren wirklichkeitsfremden Analysen und den daraus abgeleiteten Lösungsvorschlägen. Die anderen sollen, wie bereits bei Ihren Migrationsträumereien von 2015, das auch noch am Ende mit ausbaden. Masochisten gibt es aber nicht so viele auf der Welt, die Welt im Westen wird weitaus mehr von Narzissten geprägt. Das müssten Sie aber doch selber am besten wissen.

      Deshalb mein Vorschlag, damit Sie Ihren Traum doch noch verwirklichen können, seien Sie wirklich selbstlos und gehen Sie nach Afrika, um dort zu helfen. Dann hätten Sie in meinen Augen auch Respekt verdient. So aber sind sie nur eine Person, die sich auf Kosten anderer gut fühlen will.

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      1. Nun – Sie können natürlich gelesenes auffassen wie sie möchten. Abgesehen davon, dass ich nie von einer alleinigen Schuld des Westens geschrieben habe, sind Ihre Worte leider keine validen Gegenargumente. Leider sehe ich (besonders in Ihrem letzten Kommentar) ein generelles negieren der jüngeren Geschichte und eine Verklärung Ihrerseits, hin zu den von Ihnen vertretenen Dogmen. Das ist es in meinen Augen, was zu einem Stillstand einer Entwicklung führt. Ungarn ist ja auch nicht alleine durch seine Migrtionspolitik ein Schaden für die EU und keine Bereicherung. Daher nochmals meine eingangs erwähnte Frage. Warum bleibt das Land eigentlich in der EU, wenn es deren Regeln und Grundsätze nicht akzeptiert?

        https://www.n-tv.de/politik/Kann-Ungarn-aus-der-EU-geworfen-werden-article24515461.html?utm_source=pocket-newtab-de-de

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  21. Vorschlag an die Budapester Zeitung:

    Nach einer Antwort auf meine Beiträge durch Herrn Thomas Cerny, alias Hatzig, schließen Sie doch einfach den Kommentarbereich. Es kommt nichts mehr Lesenswertes dabei rüber. Es gleitet ab auf ein von mir nicht gewünschtes Niveau von Unterstellungen und Polemik. Ich werde mich jedenfalls nicht mehr an einer weiteren Diskussion mit Herrn Hatzig beteiligen. Dafür ist mir die Zeit zu schade.

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  22. Illegale Zuwanderung – Das Ende aller Ausreden: Hans-Georg Maaßen schreibt dem Kanzler einen Aufgabenzettel

    Zitat: “Die von den Regierungen Merkel und Scholz herbeigeführte millionenfache Masseneinwanderung nach Deutschland hat erhebliches Leid bei den Opfern der kriminellen Migranten verursacht. Sie führte zur Destabilisierung der Demokratie und zu unglaublichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schäden. Die WerteUnion e. V. ist der Auffassung, dass diese unverantwortliche und in Teilen rechtswidrige Migrationspolitik rückabgewickelt werden muss. Es werden dazu folgende Maßnahmen vorgeschlagen, die in Teilen sofort umsetzbar sind, in anderen Teilen Gesetzgebungsbedarf erfordern, der allerdings schnell erledigt werden kann. Die verfassungsrechtlichen Risiken sind überschaubar und im Hinblick auf die Notlage Deutschlands als nachrangig hinzunehmen.”

    weiterlesen…

    https://www.alexander-wallasch.de/politik/das-ende-aller-ausreden-hans-georg-maassen-schreibt-dem-kanzler-einen-aufgabenzettel

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  23. Neuste Lachnummer aus Deutschland, wenn es nicht so ernst wäre:

    Skandal-Auftritt in Köln – Jetzt wird klar, wie der Taliban-Offizielle nach Deutschland kam und in einer Moschee auftrat, wodurch der Sachverhalt erst öffentlich bekannt wurde.

    https://www.focus.de/politik/deutschland/skandal-auftritt-in-koeln-jetzt-wird-klar-wie-der-taliban-offizielle-nach-deutschland-kam_id_248079745.html

    Noch dem Bekanntwerden, konnte sich niemand erklären, wie er überhaupt einreisen konnte. Die Bundesregierung wurde anscheinend auf dem falschen Fuß erwischt. Langsam lichtet sich jetzt aber das Dunkel.

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    1. „Der Anstieg der Gewaltkriminalität ist steil“

      Das Bundeskriminalamt meldet einen starken Anstieg der Gewalttaten – und sieht darin eine Trendwende. Auffällig ist die Zunahme nicht-deutscher Tatverdächtiger. Auch die Gruppe jugendlicher Tatverdächtiger wächst spürbar. Vor allem in Asylunterkünften schossen die Fallzahlen nach oben.

      https://www.welt.de/politik/deutschland/plus248684156/Bundeskriminalamt-Der-Anstieg-der-Gewaltkriminalitaet-ist-steil.html

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