Orbán
Ministerpräsident Viktor Orbán zur Finanzierung des Ukraine-Krieges: „Die EU hat mehr als 70 Mrd. Euro gegeben und wir wissen nicht, wohin diese geflossen sind, es gibt keine Abrechnung.“ Foto: Ministerpräsidentenamt/ Zoltán Fischer

Radiointerview von Ministerpräsident Viktor Orbán

„EU ist an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit“

Nach zwei Wochen gab Ministerpräsident Viktor Orbán am Freitag wieder sein übliches Interview im Kossuth-Radio. Dabei ging es primär um die Inflation, den Ukraine-Krieg sowie die Migration.

Als wichtigste wirtschaftspolitische Maßnahmen bezeichnete Orbán den Kampf gegen die Inflation. „Die großen Lebensmittelketten, die multinationalen Konzerne verhalten sich wie Preisspekulanten. Sie erhöhen die Preise auch dann, wenn es keinen Grund dafür gibt“, kritisierte Orbán. Deswegen hat die Regierung Maßnahmen wie Preisdeckelungen, das Einfrieren der Zinsen, das Preismonitoring, die Pflichtrabatte und den Lebensmitteleinkauf mit der SZÉP-Erholungskarte ergriffen. Ziel der Regierung ist es, die Inflation bis zum Jahresende unter 10% abzusenken.

„Die mit den Preisen spekulierenden Multis arbeiten mit den Brüsseler Bürokraten zusammen. Wir können nicht akzeptieren, dass es ungerechtfertigte Preisspekulationen bei Lebensmitteln gibt; das ist empörend, falsch und muss bekämpft werden.“

„Während das ganze Land gegen die Inflation und insbesondere gegen den Anstieg der Lebensmittelpreise kämpft, gibt es leider einige, die sich nicht an diesem Kampf beteiligen und die Situation sogar für sich ausnutzen wollen“, sagte Orbán weiter. Die multinationalen Unternehmen erhöhen ebenso die Preise für importierte Lebensmittel, und während ein Teil der Preiserhöhungen für ungarische Produkte an die einheimischen Landwirte zurückfließt, ist der Anstieg der Preise für importierte Lebensmittel ungerechtfertigt und inakzeptabel. Orbán betonte, dass es sich hierbei schlichtweg um „Geschäftemacherei“ handele. Die Verbraucherschutzbehörde hat bereits Bußgelder in Höhe von 3 Mrd. Forint verhängt.

Sommeruni: Reaktionen spannender, als die Rede selbst

Orbán sagte, die Sommeruni im siebenbürgischen Bad Tuschnad (Tusnádfürdő) sei ein ikonischer Ort für die Konservativen, das Genre seiner Rede dort sei undefinierbar. Er nutze die Gelegenheit, in Tusnádfürdő zu sprechen, um eine gemeinsame Reflexion anzubieten, daher seien die Reaktionen jedes Mal spannender, als seine Rede selbst.

Er sehe enorme Möglichkeiten in der Zusammenarbeit mit Rumänien und der Slowakei. Der neue rumänische Ministerpräsident sei jung, stark und agil; Orbán möchte mit ihm ein gutes Verhältnis aufbauen.

In Bezug auf die ungarische Innenpolitik sagte der Premierminister, die Linken und Liberalen seien provinziell geworden: Sie lesen nicht, verfolgen die Ereignisse nicht, akzeptieren keine neuen Dinge, beten immer wieder die gleichen alten Mantras her. „Es gibt so viele neue Dinge, die in der Welt passieren. Einige davon sind gefährlich, andere sind inspirierend, das ist alles attraktiv, es gibt einen intellektuellen Geist in der Innenpolitik, in den Reaktionen der ungarischen Linken ist er aber nicht zu entdecken“, meinte Orbán.

Ukraine verlor faktisch Souveränität

In Verbindung mit dem Ukraine-Krieg erklärte Orbán erneut, dass es immer Sinn mache, über Frieden und Waffenstillstand zu sprechen. Die Lage könne nur mit Diplomatie und Verhandlungen gelöst werden, der erste Schritt zum Frieden sei ein sofortiger Waffenstilland. „Wenn die Stimme des Friedenslagers nicht laut genug ist, dann wird die Öffentlichkeit weiterhin denken, dass Krieg die Lösung ist. Nur Beharrlichkeit und Frieden können diesen Konflikt beenden.“ Die Souveränität der Ukraine ist faktisch verloren, da sie heute nur noch mit westlichem Geld am Leben gehalten wird. Die Frage ist nun, wie lange Europa diesen Krieg durchhalten kann und wie lange auch die USA unzählige Milliarden ausgeben.

Die EU verlangt Finanzmittel von ihren Mitgliedsstaaten, während sie Ungarn hohe Summen schuldet. Orbán schätzt die Kosten für den Grenzschutz und Grenzzaun auf 2 Mrd. Euro, zudem zahlte die EU bislang keine Gelder an Ungarn aus dem Wiederaufbaufonds.

Während die europäische Wirtschaft in Schwierigkeiten steckt, ist der Krieg noch nicht vorbei. „Die EU hat mehr als 70 Mrd. Euro gegeben und wir wissen nicht, wohin diese geflossen sind, es gibt keine Abrechnung.“ In dieser Situation bittet die EU-Kommission die Mitgliedstaaten zur Halbzeit der 7-Jahres-Haushaltsperiode um zusätzliche 100 Mrd. Euro, erklärte Orbán weiter.

Die EU ist an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angelangt. Außerdem seien die Mitgliedsstaaten mehr mit ihrer eigenen Innenpolitik und den wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges beschäftigt. Als der Krieg ausbrach, hätte die Ukraine den Konflikt lokalisieren können, wie es z. B. Angela Merkel tat, die 2014 eine Ausweitung des Krieges nicht zuließ. Der Westen sei nur „halbherzig“ in den Krieg eingetreten, weil er keine Truppen, sondern lieber Geld und Waffen in die Ukraine schickte. Zudem habe sich die EU vom russischen Gas verabschiedet, was zu enormen wirtschaftlichen  Schäden führte.

Orbán: „Wir wollen weder eine Migrantenquote noch Migrantenghettos

Orbán bezeichnete im Interview die Migration als historische Frage. „Wir wollen weder eine Migrantenquote noch Migrantenghettos, und wenn wir dies nicht wollen, wird es das auch nicht geben.“ Ungarn ist das Risiko zu hoch, das Land zu ruinieren.

Der Ministerpräsident verwies auf die Tatsache, dass Italien lange Zeit gegen verbindliche Quoten und die Schaffung von Migrantenghettos war. Als Rom seinen Standpunkt änderte und diese Bedingungen akzeptierte, erhielt es nur einige Wochen später 19 Mrd. Euro aus dem Wiederaufbaufonds, Ungarn jedoch keinen einzigen Cent.

„Im Hintergrund laufen komplizierte Spiele ab, die ich nicht gutheiße“, sagte Orbán weiter. „Wenn man die Kontrolle verliert und diese Menschen hereinlässt, über die man nichts oder nur wenig weiß und die einem anderem Kulturkreis angehören, wird man irgendwann feststellen, dass es immer mehr von ihnen gibt. Dann beginnt man, sich wie ein ‚Eingeborener‘ in seinem eigenen Land zu fühlen, ohne dass man gefragt wurde – dies kann ein Land zerstören“, sagte Orbán abschließend.

59 Antworten auf “„EU ist an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit“

  1. „Die EU hat mehr als 70 Mrd. Euro gegeben und wir wissen nicht, wohin diese geflossen sind, es gibt keine Abrechnung.“
    In den Taschen der verlogenen linksgrünen Europäer und Amerikaner – und in die Ukraine.
    Der Pfizer-Deal ist zB ein solches Loch, in welches die Penunzen verschwinden.

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  2. Erst war es nur Polen, das Teile der Ukraine übernehmen will, jetzt ist es auch Ungarn. Die Info soll nur als Diskussiongrundlage dienen, mehr nicht! Mich würden mal die Meinungen der anderen Leser dazu interessieren.

    Laut Mihail Gazin, einem russischen Ökonomen, möchte Premierminister Viktor Orbán das Territorium Ungarns erweitern. Er möchte sich unter anderem das ukrainische Transkarpatien, Siebenbürgen, das mehr als ein Drittel des rumänischen Territoriums ausmacht, und einen Teil Kroatiens einverleiben.

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    1. Die Geschichte nimmt oft komische Wendungen, aber das, was sie hier weitergeben ist Unsinn, der von Slawen stammt, die sich bekriegen.
      Zwar ist Ungarn heute eher als zu klein zu bezeichnen, denn schließlich leben größere ungarisch-sprachige oder ungarisch-stämmige Bevölkerungen außerhalb der Grenzen – so wie es eben vor Trianon viel zu groß war. Die heutigen Ungarn selber interessiert es wenig, ob ein wirklich kleiner West-Teil der Ukraine zu Ungarn käme. Die polnischen Ambitionen könnten schon ganz andere sein, denn es geht um große Gebiete mit polnischer Vergangenheit.
      Siebenbürgen ist in den Herzen der Ungarn sehr lebendig, weil dort die ungarische Kultur besonders blüht in Literatur, Musik, Volksbräuchen, Zusammenhalt und Widerstand gegen Bukarest. Ungarn haben gelernt, Territorium und Staat zu trennen. Für Ungarn gibt es aber eine Art Sehnsucht nach dem für viele schönsten ungarischen Land mit hohen Bergen und dichten Wälder. Aber dafür würde man nur wenig riskieren.

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      1. Hat schon jemand die Liste zusammengestellt mit den UNGARISCHEN
        Schriftsteller, Wissenschaftler, Musiker, Künstler ( Maler, Bildhauer) Politiker aus Oberungarn, Siebenbürgen, Karpatenfuß, Banat mit reinem Wort aus dem Karpathenbecken?

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      2. Bis 1918 hatte Ungarn seine Maximalforderungen an Gebiet erfüllt, dann die anderen ihre Maximalforderungen gegen Ungarn. Nach den Sprachgrenzen richtet es sich so oder so nicht, auch da nicht, wo es keine Sprachinseln gibt.

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  3. Gazin ist ein russischer Analyst, Publizist und Ökonom. Zuvor war er Beamter der russischen Präsidialverwaltung. Gazin sagte in der Cargrad-Show, dass Orbán unter anderem darauf abzielte, das Territorium Ungarns zu erweitern. Er fügte hinzu, dass Russland die östlichen Regionen des Landes erobern werde, sofern der Krieg in der Ukraine andauere. Und dann wird Orbán seine Gebietsansprüche gegen die Ukraine bekannt geben. Basierend auf der serbischen Prawda würde Budapest Anspruch auf Transkarpatien erheben, das mehr als ein Jahrtausend lang, bis zum Vertrag von Trianon im Jahr 1920, zum Königreich Ungarn gehörte. Darüber hinaus möchte Ungarn Siebenbürgen und einen Korridor zum Meer über Kroatien erhalten .

    Gazin sagte, Orbán sei entschlossen, da er sehe, dass der Westen der Ukraine nicht länger helfen könne. Darüber hinaus verfügt Kiew über keine internen Ressourcen, um den russischen Streitkräften standzuhalten. Darüber sprach Premierminister Viktor Orbán gestern Morgen in seinem Interview und sagte, die Frage sei, wie lange die EU den Krieg finanzieren könne. Die USA können Kiew finanzieren, die EU jedoch nicht, da Brüssel die Mitgliedsstaaten um Geld bitten muss, um Selenskyj zu unterstütze. Bei dieser Aussage wurde allerdings nicht berücksichtigt, dass wirtschaftlich starke Länder in der EU die Ukraine direkt fördern können, was auch intensiv geschieht. Sie haben deutlich mehr Geld der Ukraine direkt zur Verfügung gestellt, als über die EU.

    Orbán deutete in seinem Interview an, dass Budapest diesen Ausgaben im EU-Haushalt nur dann zustimmen könnte, wenn die EU-Kommission ihre Position in Bezug auf die Rechtsstaatsbedenken gegenüber Ungarn aufgeben und Milliarden-Euro-RRF- und Entwicklungsgelder für Ungarn freigeben würde. Diese Länder werden vermutlich nicht ihre Einstellung ändern, da sie nicht auf dem Umweg über die EU angewiesen sind. Kleine Länder wie Ungarn sind auch nur mit sehr kleinen Beträgen an den EU-Ausgaben für die Ukraine beteiligt. Ich denke, es würde kaum besonders auffallen, wenn sie fehlen würden und großen Länder die Ukraine direkt unterstützen. Eher schon, wenn MOL kein Öl mehr nach der Ukraine liefern würde.

    Das ist nicht das erste Mal, dass ein russischer Politiker oder Beamter behauptet, Ungarn hätte Gebietsansprüche gegen die Ukraine. Bereits vorher teilte Dmitri Medwedew, ehemaliger Präsident Russlands, auf seinem Telegram-Kanal eine Karte, die den größten Teil des ukrainischen Territoriums zeigt, das zwischen Polen, Ungarn, Rumänien und Russland aufgeteilt ist.

    Aber was ist mit Siebenbürgen (Rumänien) und Kroatien? Beide sind NATO- und EU-Mitglieder. Natürlich gehörten sie einst zum Königreich Ungarn, aber die Zahl der Ungarn in Kroatien erreicht keine 10.000. Darüber hinaus will Ungarn im italienischen Triest einen Seehafen errichten.

    Nur russische Propaganda oder doch mehr?

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  4. Die Diskussion über Landerweiterungsabsichten ist eine Ablenkung von dem Thema der Rede Orbans! Im Mittelpunkt steht die von Brüssel organisierte – zu mindestens geförderte – Preisaktion- besser Preisterror – gegen Ungarn! Die Multis sind wie immer die Verursacher von Erpressung und in diesem Fall Preisterror! Sie haben Milliarden Gewinne nach der Wende durch die Übernahme der Versorgung in den ehemaligen Ländern des sozialistischen Lagers erzielt! Jetzt verbinden sie politischen Druck mit Profitmaximierung! Sie sind zusammen mit den kriminellen – weil spekulativ – Finanzsystem der Krebschaden im heutigen politischen System! Die ersatzlose Enteignung alle sogenannten “Eliten” der 1% Schmarotzer wäre die Lösung aller bestehenden Prtobleme einschließlich des Krieges! Sie gehören mit einer Flsche Wasser -am besten von Nestle – auf eine unbewohnte Insel nur mit der Unterhose bekleidet – dann können sie den Nachweis als 2sogenannte Leistungsträger” erbringen!!

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    1. Stimmt, er hat aber auch dazu etwas gesagt, wie sie in meinem Text lesen können. Warum soll man sich freiwillig nur auf Teile beschränken. Nur weil die Antwort vielleicht unangenehm ist? Sie werden nicht gezwungen, dazu etwas zu schreiben, auch wenn sie meine Bitte für provokativ, blauäugig, diumm oder sonstwas halten sollten. Es interessiert mich eben, was die Leser davon halten und ich sge auch nicht, dass es sich um ein wesentliches Thema des Interviews handelt!

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  5. Ja, es soll wohl eine Ablenkung vom Inhalt der Rede des ungar. Premier sein.
    Längere Zeit sich mit den Thesen des H. M. Gazin zu beschäftigen, ist jedoch vertane Zeit.
    Herr Orban ist dafür bekannt, noch nicht bekannte polit. Informationen den Bürgern mitzuteilen.

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  6. Also nur ein kurzer Beitrag, um mich nur begrenzt dem Verdacht der Ablenkung auszusetzen. Orban wird jede Gelegenheit nutzen, die ehemaligen Gebiete zurück nach Ungarn zu holen. Er wird dafür aber keine gewaltsame oder wirtschaftliche Auseinandersetzung mit der EU oder den Nachbarn riskieren. Nur dann, wenn die Bedingungen günstig sind (siehe deutsche Wiedervereinigung), wird er dieses Ziel konsequent anstreben. Das erwartet schon die Minderheit in den Nachbarländern. Schließlich hält er selber die Erinnerung an ein Großungarn wach.

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    1. Ich meine, das ist vollkommen absurd, weder politisch gewollt noch wirtschaftlich vertretbar. Ungarn (unter Orbán) wünscht eine EU starker Nationalstaaten, aber mit wirtschaftlichem Handel und kulturellem Austausch im Sinne der Freizügigkeit des Schengenraums. Damit erübrigt sich jedes “Anspruchsdenken” hinsichtlich irgendwelcher früheren Gebiete.

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      1. Auch das sagte Ministerpräsident Viktor Orbán am Freitag in einem Interview: „Wir wollen keine Migrantenquoten oder Ghettos.“ „Alle Ungarn können sagen, dass wir die Gefahr einer Verschlechterung für das Landes für so groß halten, dass wir keine Migrantenquoten oder Migrantenghettos wollen, und wenn wir sie nicht wollen, werden wir sie auch nicht haben“.

        Orbán sagte, es sei ein „unerwarteter Zufall“, dass Italien , ein Land, das sich seit langem gegen obligatorische Migrantenquoten und die Schaffung von „Migrantenghettos“ ausgesprochen hatte, seine Position änderte und den neuen Vorschlag akzeptierte; und nur wenige Wochen später erhielt Italien 19 Millionen Euro aus dem Post-Pandemie-Wiederaufbaufonds der Europäischen Union.

        Ich hoffe, Sie erinnern sich noch daran, was ich zu der Aussage von Herrn Hohensohn bezüglich einer gemeinsamen Haltung der Rechten in der EU geschrieben habe.

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          1. Sie haben das damals aber nicht behauptet, sondern sind auf Parteilinie gefahren. Was für ein Schwachsinn? Das hat Orban gesagt! Meinen Sie etwa, dass er schwachsinnig ist? Ich kann Ihnen gerne aus dem Internet Zeitungsauszüge vor der Italienwahl suchen, wo offiziell das genau so von Ungarn formuliert wurde. Niemand hat damals von mediterranen Umfallern geredet, auch Sie nicht. Das ist Ihnen erst heute eingefallen.

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        1. Ihre KI übersetzt grottenschlecht. Italien hat knapp 19 Mrd. Euro aus dem Wiederaufbaufonds erhalten.
          Übrigens interessant, dass die EU-Kommission nichts auszusetzen hatte, solange M. Draghi in Rom das Sagen hatte. Kaum aber kamen die “Postfaschisten”, wurde alles auf die Goldwaage gelegt.

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          1. Machen Sie einfach Milliarden daraus. Ist klar, dass es keine Millionen sind. In der Eile schreibt man halt fehlerhaft. Und KI kenne ich nicht, brauche nicht und habe ich nicht. Vielleicht können Sir mir ja Ihre KI zur Verfügung stellen.

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    2. Die bürgerliche Fidesz Regierung mit Orban als Ministerpräsident betrachtet alle Ungarn, wo immer sie leben, in Nachbarländer, Deutschland, USA oder sonstwo, als EINE NATION.
      Alle Ungarn haben für alle Ungarn Verantwortung zu tragen.

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    1. Sie sagen, das Land ist korrupt, mit anderem Wort bestechlich?
      Wie viel Regirungen gab es seit dem 2. Weltkrieg in Italien? Mehr als 70. Es ist nur in ().
      Wie viel in der letzten 35 Jahren?
      Berlusconi war am längsten Ministerpräsident. Wurde von Layen zurückgetreten.

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    2. Auch Fidesz hat öffentlich immer wieder behauptet, dass wenn die Rechten in Italien an die Macht kämen, würde sich alles ändern in Europa. Ich habe dem immer widersprochen. Wo sind jetzt die Oberschlauen, auch die der Budapester Zeitung. Ich höre nichts!

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      1. Wen meinen Sie bitte mit “Oberschlaue der BZ”?
        In redaktionellen Artikeln haben wir derartige Dinge ganz sicher nie behauptet, da befinden Sie sich auf dem Holzweg!
        Wir überlassen die Politik den Politikern und bemühen uns um sachliche Berichterstattung.

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        1. Orbán gratuliert Meloni
          Geschrieben von Rainer Ackermann
          „Der Erfolg Ihrer Fratelli d´Italia ist ein Triumph jener christlich-konservativen Werte, die das Gerüst unserer Freundschaft und Zusammenarbeit bilden“, schrieb …

          Orbán gratuliert Meloni
          Geschrieben von Rainer Ackermann
          „Avanti Ragazzi!“ – Mit diesem Kampfspruch der Rechten hat Ministerpräsident Viktor Orbán seiner italienischen Amtskollegin Giorgia Meloni zur Amtseinführung gratuliert.

          Italien-Wahlen
          Orbán gratuliert Meloni
          Geschrieben von Rainer Ackermann
          „Der Erfolg Ihrer Fratelli d´Italia ist ein Triumph jener christlich-konservativen Werte, die das Gerüst unserer Freundschaft und Zusammenarbeit bilden“, schrieb …

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            1. Doch, aber so wie Sie es getan haben, haben Sie sich dem Standpunkt der Politik zu eigen gemacht. Sachlich ist das nicht, denn dann hätte es eine Art Bericht sein müssen. Sie beginnen aber gleich mit der Jubelarie! Sie können sich dahinter nicht verstecken, auch wenn sie es gerne möchten. Außerdem zeigt es sehr schön die Erwartung, die die ungarische Regierung an Italien hatte. Die haben Sie natürlich auch nie angezweifelt, ansonsten zeigen Sie mir wo?

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              1. “Sie beginnen aber gleich mit der Jubelarie!”
                Tja, wir können Sie nicht “verwöhnen” mit dem Lehrerton der “Qualitätsmedien” in D, die allen erst mal alles erklären, bevor überhaupt die Fakten auf den Tisch gelegt werden. Wir unterstellen unseren Lesern eigenständiges Denken.
                “Außerdem zeigt es sehr schön die Erwartung, die die ungarische Regierung an Italien hatte.” Danke, also haben wir unseren Lesern doch gut angezeigt, wie die Orbán-Regierung tickt.
                “Sie können sich dahinter nicht verstecken, auch wenn sie es gerne möchten.” Mitnichten wollen wir uns verstecken. Wenn Sie meine Meinung zur ungarischen (Wirtschafts-) Politik lesen wollen, finden Sie monatlich einen umfassenden Grundsatztext im Magazin. Ansonsten sind wir nichts weiter als “Dolmetscher”, die elendigen Schlaumeieren von sog. Journalisten suchen Sie bei uns vergeblich.
                PS: Ich glaube, Sie haben nur einen geringen Schimmer, was meine persönliche Position zu Orbán und Fidesz ist.

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                1. Und ich glaube, ich bin bald bei Ihnen gesperrt, wie viele andere bereits auch. Klamm und heimlich und leise, damit niemand etwas mitbekommt. Man erscheint einfach nicht mehr im Kommentarbereich. Sie wissen worüber ich spreche! Cancel Culture vom feinsten und Sie halten sich natürlich trotzdem für einen guten Demokraten. Ich sage mal schon vorsorglich Tschüss. Wenn man morgen nichts mehr von mir hört, wissen alle warum!

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                  1. Nein, weiß ich nicht und lasse ich auch nicht einfach so stehen.
                    Schauen Sie sich mal an, was für kontroverse Debatten hier teilweise geführt werden.
                    “Cancel Culture” vom Feinsten, Sie müssen unter Verfolgungswahn leiden. Der Herausgeber hat in sehr wenigen Fällen zu dem Mittel gegriffen, jemanden zu blockieren, und das jedes Mal genau begründet.
                    Ihre Unterstellungen haben Sie mit weiteren Anschuldigungen aufgebauscht. Wenn das für Sie sachlicher Diskurs ist, seis drum.

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            2. Ich glaube, ich weiß, was das Problem sein könnte…
              Wir hätten beispielsweise etwas in der Art schreiben müssen wie:
              “Der umstrittene rechtspopulistische Orbán gratuliert der mindestens ebenso umstrittenen profaschistischen Meloni”.
              Wenn wir hingegen z.B. einfach nur sachlich schreiben:
              “Orbán gratuliert Meloni”,
              dann wird das von MSM-affinen Lesern als Fraternisierung mit den Personen, über die wir berichten, und als Identifikation mit deren Ansichten ausgelegt.
              Egal, lass uns trotzdem beim klassischen, sauberen Journalismus bleiben 👍🏻😎

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          1. Mein lieber Gott! Wenn die Regierung jetzt anfängt mit Gender, LMQ und so weiter , dann werden sie schnell weg, wenn das Geld weg ist.
            Italien hofft nicht aus eigener Kraft die illegale Migraten aufhalten zu müssen, sie werden je “verteilt”.
            Kann jemand Reformen in dem Staatsapparat,
            Steuer, Arbeitsmarkt sagen, was eine italienische Regierung zu Stande gebracht hat?
            MELONI muss in Brüssel zeigen, dass sie keine Neofaschistin ist.

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  7. Mir war bisher nur ein Fall bekannt, dass jemand von der Budapester Zeitung gesperrt wurde, obwohl er niemanden beleidigt, sich nicht im Tonfall vergriffen oder sich nicht sprachlich vulgär oder obszön geäußert hat. Er hat nur eine andere Meinung als die Budapester Zeitung vertreten und natürlich seine Meinung auch energisch verteidigt. Ich hielt das für ein Versehen, als einen zufälligen Fehler. Nun erfahre ich, dass es sich um keine Ausnahme handelt und dass missliebige Schreiber einfach kaltgestellt wurden. Deshalb verabschiede ich mich hiermit von Ihnen und wünsche allen Lesern, auch die mich nicht mögen, alles Gute. Strengen Sie ihren eigenen Geist an und werden Sie kein Mitläufer. Davon gibt es genug und den Schaden, den sie bereits angerichtet haben, lässt sich nicht wieder beheben.

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    1. Sehr geehrter Herr Mende, in einem Diskussion gibt es mehrere Möglichkeit, habe ich mal in Rhetorik gelernt.
      1. A überzeugt B
      2. B überzeugt A
      3. Bleibt A und B bei seiner Meinung, stehen sie friedlich auf und gehen weiter.
      4. Findet A und B zu Relativierung.
      In dem Diskuss sind alle 4 Möglichkeit gleichwertig.
      Interessanterweise habe ich heute eine Untersuchung Gelesen ( Thüringen Uni).
      Die Konservativen sind toleranter. Grüne am wenigsten mit den Roten.
      Denken Sie daran.

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    2. Herr Mende, Sie meinen doch wohl nicht die täglichen monotonen Beiträge gegen die Fidesz und den Ministerpräsidenten und Ungarn ?
      Als inhaltliche Bereicherung habe ich das nicht gelesen.
      Denn man wusste schon vorher was da geäussert wird.
      Aber jetzt sind Sie aufgetaucht.
      … und wollen Sie schon wieder gehen ?

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    3. Sie können ja unter einem anderen Namen weitermachen. So verlören Sie nicht ihr Gesicht.

      Wenn Sie in deutschen Medien kommentieren, werden Sie sehr bald gestoppt. Aus eigener Erfahrung sogar bei die “Welt”, insbesondere wenn sie was Positives über Orbán schreiben und Autoren allzu deutlich kritisieren.

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      1. Herr Péter, vor wenigen Tagen hat der Fussballer Henderson seinen Wechsel nach Saudi-Arabien bekannt gegeben. Er hatte sich als “Fürsprecher der LGBTQ-Community” einen Namen gemacht. Jetzt waren viele Fans enttäuscht, dass er quasi zum Feind übergelaufen ist.
        Ich habe einen kurzen Kommentar in der WELT abgegeben, wonach es für die Toleranz in Saudi-Arabien spricht, wenn sie diesen Spieler trotzdem holen und dass dadurch vielleicht ein Dialog möglich wird.

        Mein Kommentar wurde von der WELT nicht veröffentlicht.
        Ich verstehe nicht warum.
        Die Budapester-Zeitung hätte ihn mit Sicherheit nicht unterdrückt.

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        1. Es gibt immer noch die Anleitung zu “ZERSETZEN” der Stasi im Internet zu sehen. Auch über Verunglimpfen, Mobbing – mit heutigen Wortwahl.
          Es gehört dazu die “selektive Wahrnehmung” und Teilwahrheiten. Die Nachrichten zu rechtbiegen, weglassen, zufügen. Es geht nicht viel anders, wenn über Personen berichtet sind oder über Parteien oder über Länder. Außer offensichtlichen Lügen über die objektive Wahrheit, verbiegen oft noch schlimmer. Die Menschen sind oft denkfaul. Es gibt unter uns sicherlich einige Frauen/Männer, die sowohl Deutschland, Österreich oder Schweiz gut kennen, vielleicht auch dort leben, und aber Ungarn auch. Sie lebten vielleicht oder leben in beiden Ländern, sprechen die beide Sprache, sind nicht müde 2-3-4 Quellen zu lesen. Die persönliche Beleidigung tut man, wenn die Argumente aus sind. oder man lässt sich provozieren. Viele steigern sich in ihrem Allerweltwissen verbal ein, es dürfte nicht sein.

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            1. Mir auch nicht. Aber User schreiben immer wieder, dass ihre Beiträge verzögert veröffentlicht werden, so dass niemand mehr Interesse daran hat, das zu lesen.
              Oder dass sie einen ähnlichen Inhalt geschrieben haben, der aber nicht veröffentlicht wurde.
              Anscheinend geht die Meinung der Moderatoren auseinander, was geschrieben werden darf.
              Vielleicht sollten wir diesen Dialog hier löschen. Ich möchte mich eigentlich aus dieser nebulösen Situation heraushalten, wenn ich ehrlich sein darf. Das war etwas voreilig von mir.

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  8. Ich persönlich finde es schade, dass jetzt neben Herr Hatzig auch Herr Mende sich verabschiedet. Am Ende bleibt dann halt nur eine Meinung über. Nur mal zu den Aussagen von Herrn Orban über die Preissteigerungen ! Der Staat kassiert da über die MWST kräftig mit, das hat bisher keinen gestört. Dieses in den Markt eingreifen hat sich schon beim Kraftstoff als Bumerang erwiesen. Wäre jetzt ein grosses Thema, warum Ungarn nicht zu konkurenzfähigen Preisen Landwirtschaftliche Produkte erzeugen kann. Aber wenns um liebe Geld geht steht der Nationlismus hinten an. Immer diese alten Landkarten von 1918 zu bemühen , halte ich gelinde gesagt für Schwachsinn. Wir können ja eine Landkarte von 1530 hernehmen oder von noch früher.

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    1. Ich stimme Ihnen zu, nur ist die Begründung für den Abschied abstrus. Herr Mende schreibt: “Nun erfahre ich, dass es sich um keine Ausnahme handelt und dass missliebige Schreiber einfach kaltgestellt wurden.” Das hat er also von Herrn Kleve “erfahren”, und obgleich der Herausgeber diese Darstellung dementierte, nimmt Herr Mende etwas für bare Münze, um uns gleichzeitig aber zu ermutigen, den eigenen Geist anzustrengen. Das wollen wir weiterhin gerne tun!

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      1. Mich störte am meisten bei Hatzig zB. das fehlende wohlwollende Kritik. Alles, aber tatsächlich alles schlechtzumachen ist mies. Es sei den, man ist ” Parteiensoldat”.
        Vergleiche, ” nazis, rechtsradikale, faschisten, maffiosi” ohne KONKRET zu werden bringt kein Diskussion weiter .

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    2. Finde ich auch schade, lieber Herr Rieger,
      Ich kann aber nichts dagegen machen, wenn sich hier Teilnehmer – evtl. aus Frust darüber, dass sie hier nicht zensiert oder gelöscht werden 🙂 – praktisch selber löschen… Möglicherweise wollen sie auch nur den Anschein erwecken, hier grassiere die Cancel Culture… Dabei – nur fürs Protokoll – sind weder Herr Mende, noch Herr Kleve gelöscht. Warum auch!
      Nun ja, es steht jedem frei, zu kommen und zu gehen, wie es ihm beliebt…

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  9. Diese Diskussion kann als Musterbeispiel für die gezielte Ablenkung von dem Schwerpunkt der Orban- Rede gelten! Dieses Verfahren wird seit Jahrzehnten in der großen und “kleinen” Politik erfolgreich – leider- praktiziert! Es ist in das Hauptprinzip der politischen Herrschaft “divide et impera” einzuordnen! Auch schon im rieseigen Vasallenstaat, dem “Großen Römischen Reich” war es erfolgreich in Anwendung! Z.B erhielten die Vasallen unterschiedliche Rechte und das führte zum Streit untereinander!ahren Irgendwann fragte einer aus der Schicht der Herrschenden: Wie sollen wir, die Wenigen, es schaffen , die Vielen zu beherrschen:
    Eine Antwort war:: “Zuerst gründen wir drei Parteien, die sich dann miteinander auseinandersetzen!”
    Dieser überaus konsequenten Umsetzung diese Prinzip hat auch zur kläglichen Situation des “Werte-Westen” geführte!
    Es ist für uns unverständlich, dass kühnen Orbanworte zum Preisterror der Multis und Handelsketten keine Würdigung in den Beiträgen erfahren hat

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    1. Ich fand die Diskussion erhellend.

      Es geht um den Umgang mit Macht, auch bei Multis.

      Und je nach Teilnehmer ergibt sich eine Diskussion, teilweise sind die Leser auch zur Zeit im Urlaub. Ich finde es hochinteressant und grandios, wie sich hier immer wieder Wortwechsel entwickeln.

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      1. In Deutschlabd nicht möglich.
        Bemerkenswert: wie die Anhäbgern des Mainstreames
        ( wie sagt man korrekt) die Wörter, Beleidigungen ausgegangen sind.
        Immer extremer Adjektive. Stalin, Hitler, Pol Pot, waren arme Schlucker dagegen, wie Kommentaren, Medien die christlich-konservative Mitbürger nennen.

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    1. Ich lese viele Diskusdion in der WELT.
      Viele beklagen, dass sie gesperrt sind, viele- hauptsächlich die LINKE bedienen Dich in einem Wortwahl, die in einem ex Kulturnazion von Dichter nicht würdig ist. Abstempeln ist kein Diskuss. Wenn Die anderer Meinung ist, ich akzeptiere es.

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