Orbán in Miskolc:
Deutsche derzeit nicht die besten Freunde

Für Viktor Orbán steht fest, dass im Gegensatz zu Fidesz-KDNP sowohl die Tisza als auch die DK den Kriegspfad der Brüsseler EU-Führung beschreiten würden. Er wiederholte seinen Vorwurf, wonach EVP-Chef Manfred Weber – also im Europaparlament der „Chef“ der Tisza-Partei von Péter Magyar – der größte Kriegstreiber sei.
Orbán: „Wir wollen wohlhabend und stark sein“
Sollte der Fidesz die Wahlen verlieren, drohe ein Ende der bisherigen Errungenschaften. Gewinnt der Fidesz, werden in den nächsten vier Jahren die Durchschnittslöhne auf 1 Mio. Forint und der Mindestlohn auf 1.000 Euro steigen, die komplette 14. Monatsrente eingeführt und die vollständige Energieunabhängigkeit des Landes erreicht. „Die Ungarn sollen groß, wohlhabend und so stark wie möglich sein“, deklamierte der Regierungschef unter Verweis auf den Gründungsanspruch des Fidesz in den 1980er Jahren, den historischen Missstand aufzuheben, wonach den Ungarn nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg durch die internationale Politik die Rolle zugewiesen wurde, klein und arm zu sein.

„Nicht der Liebling der Welt, aber…“
Zu den Freunden Ungarns zählte Orbán neben den US-Amerikanern und den Chinesen die Turkstaaten, also die Türkei und Mittelasien, sowie in Europa Serbien, Italien, Tschechien und die Slowakei. Zu Russland unterhalte Ungarn derweil ausgewogene, korrekte Beziehungen, was in Zukunft ein großer Wert sein könne. Der Ministerpräsident beklagte das niedrige Niveau der deutsch-ungarischen Beziehungen, auf die Ungarn doch immer besonderes Augenmerk gelegt habe. „Ich würde nicht sagen, die Deutschen sind der Liebling der Welt, aber in Ungarn kommen wir mit ihnen ganz gut zurecht“, ordnete er ein. Die in Ungarn lebenden Deutschen seien „gute ungarische Patrioten“, die in der Regel für das nationalkonservative Lager stimmen. Laut einer internen Erhebung würde die Mehrheit der Ungarndeutschen, lebten sie in Deutschland, für die AfD stimmen.


Die Deutschen sind sich selber zu Feinden geworden. Keine einzige Regierungs-Entscheidung der letzten Jahre war klug oder nachvollziehbar, wobei die in der Rangfolge dümmste Entscheidung war, die letzten modernen Atomkraftwerke zu sprengen – danach kommt direkt gefolgt die Entscheidung, die Grenzen weiter aufstehen zu lassen und abgelehnte Asylanten im Land zu lassen.
Vereinfacht gesagt: Die Merz-Regierung führt Merkels und Habecks Politik weiter.
Was noch zu sagen wäre: Deutschland stellt sich dar als ein Land der Dummheit gepaart mit Arroganz. Wer glaubt, alles besser zu wissen, landet am Ende auf dem Müllhaufen der Geschichte.
Leider scheinen viele Ungarn Deutschland nach wie vor für ein paradiesisches Traumland zu halten. Aber wenn die Deutschen nicht mal selber merken, dass sie nur in einem Schein-Wohlstand auf Kosten ihrer wenigen Nachkommen leben, …
Die ungarndeutschen Amtsträger (Selbstverwaltungen, Theaterdirektoren und Kulturvereine) sind anscheinend größtenteils von deutschem Steuergeld gekauft und benehmen sich entsprechend. Das von ihnen vertretene Volk vielleicht nicht, wählt sie aber trotzdem weiterhin in die Selbstverwaltungen.
Die in Ungarn lebenden deutschen Staatsbürger reden zum Teil auch dem deutschen Regime nach dem Mund, und ich verstehe nicht, warum sie dann vor Jahren nach Ungarn gegangen sind. Für die Wahlen in Deutschland sind sie nur noch per Briefwahl berechtigt, aber ich scheue mich, weil ich mich früher schon ein wenig bekannt gemacht habe und um so mehr die Briefwahlfälschung im deutschen Rathaus fürchte.
Welcher ehrliche und Mensch mit Rückgrat hat Korrumpel als Freunde ? Übler und dümmer als diese ReGierung und ihre Handlanger geht wohl nicht. Aber für Millionen Araber ist alles hier möglich…
Wo bitte ist für Sie “hier”?
Ungarn, wo die “Budapester” erscheint, kann es wohl kaum sein!
Sie sollten Ihre Meinung ohnehin besser dort äußern, wo die Verantwortlichen für die kritisierten Zustände sitzen.
Au weh, dachte der Artikel bezieht sich auf deutsche…und sind Millionen Araber in Ungarn,immer mit denken !
Ja eben!!
Wenn Sie in der Budapester kommentieren ist “hier” halt Ungarn und nicht Ihr “Dummland”, wo Sie offenbar “tapfer” (besser gesagt: feige) ausharren.
“Deutsche derzeit nicht die besten Freunde”
Ich denke, das wird Deutschland aber auch völlig egal sein und Deutschland sicher nicht schaden. Andersherum wäre ich mir aber nicht so sicher.
Ob es sich auf die Deutschen, die in Ungarn leben, in der Zukunft negativ auswirken wird, kann vermutlich nur ein Hellseher voraussagen.
Der D. ReGierung ist Ungarn mit seiner Freiheitsfreude sicher nicht egal. D. würde am liebsten die ungarischen Grenzen selber öffnen ,dazu ist die Wehr aber nicht in der Lage.