Grenzjäger
Ministerpräsident Viktor Orbán (M.): „Wir glauben nicht, dass aus der illegalen Migration etwas Gutes entstehen kann. Ungarn hat ein Recht darauf, ungarisch zu bleiben.“ Foto: Ministerpräsidentenamt/ Zoltán Fischer

Vereidigung des ersten Grenzjägerregiments

Orbán: „Illegale Einwanderer aufspüren und konsequent abschieben“

"Ungarns Sicherheit beginnt mit den Grenzjägern", erklärte Ministerpräsident Viktor Orbán anlässlich der Gründung und feierlichen Vereidigung des ersten Grenzjägerregiments.

“Die illegale Migration ist eines der schwerwiegendsten Probleme unserer Zeit”, befand Orbán vor den angetretenen Grenzjägern.

Orbán: „Das ganze Land steht hinter Ihnen“

„Wir respektieren Ihre Entschlossenheit, Ihren Mut und die Tatsache, dass Sie sich dieser Aufgabe gestellt haben, und wir würdigen den Dienst, den Sie für Ihr Land leisten. Das ganze Land steht hinter Ihnen“, betonte Orbán gegenüber den Grenzjägern. Gleichgültig welche Hindernisse sich vor Ungarn auftürmen, es dürfe nicht das Ziel aus den Augen gelassen werden, eines der sichersten Länder Europas zu bleiben.

Dieses Ziel werde – schon seit 2015 – von der illegalen Migration bedroht. Millionen aus Afrika und dem Nahen Osten seien illegal nach Europa gekommen und hätten sich über Grenzen und Gesetze hinweggesetzt. “Ungarn schützt seither seine Grenzen durch einen Zaun und ein funktionierendes Grenzschutzsystem mit Soldaten und Polizisten”, so Orbán.

Die Aufrechterhaltung der inneren Ordnung erfordere jedoch die Konzentration der Polizei, während der im Nachbarland tobende Krieg eine erhöhte Kampfbereitschaft und Einsatzfähigkeit der Streitkräfte notwendig mache. Deswegen wurde das Grenzjägerregiment aufgestellt.

“Die Grenzjäger haben die Aufgabe, illegale Einwanderer aufzuspüren, abzufangen, festzunehmen und konsequent aus Ungarn abzuschieben.” Foto: MTI/ Szilárd Koszticsák

Warnenden Beispiel Westeuropa

Der Schutz vor der illegalen Migration sei weiterhin die primäre Aufgabe, weil diese eine Bedrohung für die Zivilisation darstelle. Das Beispiel Westeuropas mache deutlich, dass es genügt, einmal einen Fehler zu machen und es danach unmöglich sei, die Uhr zurückzudrehen, damit ein Land wieder so sein kann wie vorher. „Wir glauben nicht, dass aus der illegalen Migration etwas Gutes entstehen kann. Ungarn hat ein Recht darauf, ungarisch zu bleiben“, sagte Orbán weiter.

Die illegalen Migranten müssten endlich verstehen, dass sie hier nicht durchkommen – die Grenzjäger sind jene, die ihnen das klar machen. „Die Grenzjäger haben die Aufgabe, illegale Einwanderer aufzuspüren, abzufangen, festzunehmen und konsequent aus Ungarn abzuschieben – einen nach dem anderen, ohne Ausnahme”, so der Ministerpräsident nachdrücklich.

2 Antworten auf “Orbán: „Illegale Einwanderer aufspüren und konsequent abschieben“

  1. Bitte direkt nach Österreich abschieben, damit diese dann weiter nach Deutschland in die Sozialsysteme einwandern können. Je schneller die BRD die Grätsche macht, umso besser!
    Außerdem: Serbien ist bereits überlastet und kann nix für diesen Wahnsinn. Den Pakt für Migration hat Serbien nicht unterzeichnet, sowenig wie Ungarn und auch Österreich.

  2. Die Wahl in Schweden könnte eine neue Ära einleiten, hin zu mehr Realitätssinn mit ausgeprägtem Proportionsgefühl. Jedenfalls war auch den glücklichen Nordlichtern klar, dass sie ihr Glück schwer beschädigt haben. Durch Dummheit. Das Vorbild der Ungarn wird also auch in den Staaten, die nicht Jahrzehnte lang in einer linken Diktatur gefangen waren, als praktikables Vorbild gelten. Es ist vieles nur eine Frage der Zeit. Nun ist Italien an der Reihe.

    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/die-schwedische-tragoedie-ein-menetekel-fuer-europa/

    Derweil baut die brd den Staat in eine sozialistische Cousinenwirtschaft um. Die Folgen werden für ganz Europa verheerend sein. Also freut Euch nicht schon beim Frühstück.

Schreibe einen Kommentar

Weitere Artikel

5. Dezember 2022 12:40 Uhr
BZ+
5. Dezember 2022 12:10 Uhr
BZ+
5. Dezember 2022 11:30 Uhr